Tamedia baut 34 Stellen ab: Reorganisation steht bevor

Das Medienunternehmen kündigt den Abbau von 34 Vollzeitstellen an, wobei bis Ende Oktober 41 Mitarbeitende in der Deutsch- und Westschweiz betroffen sind.
Kontext
Auf einen Blick
- Tamedia plant 34 Vollzeitstellen weniger
- Betroffen sind 41 Mitarbeitende in der Deutsch- und Westschweiz
- 30 Stellen betreffen den Journalismus, 4 den Print-Desk
- Persönliche Informationen bis Ende Oktober
Wichtige Fakten
- Unternehmen → Tamedia
- Abgebaute Stellen → 34 Vollzeitstellen
- Betroffene Mitarbeitende → 41
- Standorte → Zürich, Bern, Basel, Lausanne und Genf
- Aufteilung → 28 Deutschschweiz, 9 Westschweiz, 4 Print-Desk
- Bereiche → 30 journalistische Stellen und 4 im Print-Desk
- Information → bis Ende Oktober
- Sozialplan → berufliche Entwicklung und Frühpensionierungen
Tamedia plant im Rahmen einer Reorganisation ihrer Redaktionen den Abbau von 34 Vollzeitstellen. Der Plan betrifft 41 Mitarbeitende in der Deutsch- und Westschweiz.
Dreissig Stellen betreffen den journalistischen Bereich, während weitere vier im Print-Desk angesiedelt sind. Die Massnahmen betreffen die News-Redaktionen in Zürich, Bern, Basel, Lausanne und Genf. Von den 41 betroffenen Mitarbeitenden arbeiten 28 in der Deutschschweiz und neun in der Westschweiz; hinzu kommen vier Personen aus dem Print-Desk.
Die angekündigte Reorganisation
Tamedia begründet die Neuordnung mit der schwierigen Lage des Medienmarktes. Die Gewohnheiten der Leserinnen und Leser verändern sich, der Werbemarkt ist stark rückläufig, und ein wachsender Anteil der Schweizer Werbegelder fliesst an internationale Onlineplattformen.
Das Unternehmen will die Aufgaben innerhalb der Redaktionen stärker bündeln, den administrativen Aufwand reduzieren und die Prozesse vereinfachen, wobei zunehmend auf Automatisierung zurückgegriffen wird. In dem Projekt sollen künstliche Intelligenz und Daten eine zentrale Rolle spielen. Laut Tamedia sollen die Ressourcen vor allem für Tätigkeiten eingesetzt werden, die den zahlenden Lesern den grössten Nutzen bieten.
Die Tamedia-Direktorin Jessica Peppel-Schulz bezeichnet den Abbau von Arbeitsplätzen als eine «schwierige Folge» der veränderten Marktbedingungen.
Peppel-Schulz ist der Ansicht, dass die Organisation wirtschaftlich nachhaltig aufgestellt sein müsse, damit auch künftig Investitionen in den Journalismus, die Marken und die Produkte möglich seien. Der Abbau, fügt das Unternehmen hinzu, soll sozialverträglich und respektvoll erfolgen.
Die betroffenen Mitarbeitenden werden bis Ende Oktober persönlich informiert. In der Westschweiz ist zunächst ein Konsultationsverfahren vorgesehen. Tamedia nennt ausserdem einen Sozialplan mit Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung und Frühpensionierungen sowie die Suche nach internen Lösungen, um das Personal, wo möglich, anderweitig einzusetzen.
Operative Details
Was sich in der redaktionellen Arbeit ändert
Ein stärker gebündeltes Modell
Der konkreteste Teil des Plans betrifft die Organisation der Arbeit, nicht nur die endgültige Zahl der Stellen. Tamedia kündigt eine stärkere Bündelung der Aufgaben in den Redaktionen, eine Verringerung der administrativen Arbeit und einfachere Prozesse an. Für alle, die im Informationsbereich tätig sind, betrifft die angekündigte Veränderung somit die Art und Weise, wie die Tätigkeiten innerhalb des Unternehmens verteilt und koordiniert werden.
| Bereich | Von Tamedia angegebene Ausrichtung |
|---|---|
| Aufgaben | Stärkere Bündelung innerhalb der Redaktionen |
| Verwaltung | Verringerung der administrativen Arbeit |
| Prozesse | Vereinfachung |
| Instrumente | Zunehmender Einsatz von Automatisierung, künstlicher Intelligenz und Daten |
| Prioritäten | Ressourcen für die Tätigkeiten, die für zahlende Leserinnen und Leser am nützlichsten sind |
Diese Übersicht zeigt eine Verschiebung hin zu einer stärker integrierten Struktur. Der Print-Desk ist zusammen mit dem journalistischen Bereich von der Reduktion betroffen: Die Reorganisation betrifft daher nicht nur die redaktionelle Arbeit, sondern auch eine mit der Produktion verbundene Funktion. Die Mitteilung enthält jedoch keine Liste der Aufgaben, die den einzelnen Stellen zugeordnet sind. Daher ist die Rolle der Automatisierung als allgemeine Ausrichtung des Projekts zu verstehen, nicht als automatische Beschreibung des Schicksals jeder einzelnen Stelle.
Die vom Unternehmen angeführten Gründe erklären auch, weshalb zahlende Leserinnen und Leser Priorität erhalten. Wenn sich die Gewohnheiten des Publikums ändern und der Werbemarkt schrumpft, erklärt Tamedia, die Ressourcen auf die Tätigkeiten konzentrieren zu wollen, die für diejenigen, die für Inhalte bezahlen, als am nützlichsten gelten. Der Text kündigt keine spezifischen Veränderungen bei Abonnements, Produkten oder einzelnen Titeln an; er weist jedoch darauf hin, dass Journalismus, Marken und Produkte Bereiche bleiben, in die das Unternehmen weiterhin investieren will.
Für den Schweizer Arbeitsmarkt bleibt die praktische Tragweite der Nachricht auf die in der Mitteilung genannten Strukturen von Tamedia beschränkt. Es wird keine allgemeine Massnahme für andere Unternehmen oder für alle Medienschaffenden vorgestellt. Wer im selben Bereich arbeitet, kann jedoch den aziende che assumono gewidmeten Abschnitt nutzen, um mögliche Alternativen zu vergleichen, ohne der Reorganisation Auswirkungen zuzuschreiben, die die Quelle nicht nennt.
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Wichtige Punkte
Was jetzt zu prüfen ist
Die Abfolge für die betroffenen Mitarbeitenden
Für diejenigen, die zu den betroffenen Einheiten gehören, nennt die Mitteilung von Tamedia einige konkrete Schritte. Das Verfahren lässt sich wie folgt lesen:
1. Prüfen, ob die eigene Position zu den News-Redaktionen in Zürich, Bern, Basel, Lausanne oder Genf oder zum Print-Desk gehört. Das sind die vom Unternehmen genannten Einheiten.
2. Auf die persönliche Mitteilung warten, die bis Ende Oktober vorgesehen ist. Die genannte Frist betrifft die von der Reorganisation betroffenen Mitarbeitenden.
3. Wer in der Westschweiz arbeitet, sollte vor der persönlichen Information dem vorgesehenen Konsultationsverfahren folgen. Die Quelle nennt keine weiteren Schritte oder Fristen.
4. Den Sozialplan prüfen, sobald er vorgestellt wird, und dabei auf die von Tamedia erwähnten Entwicklungsmöglichkeiten und Frühpensionierungen achten. Das sind die vom Unternehmen ausdrücklich genannten Elemente.
5. Prüfen, ob interne Lösungen verfügbar sind. Tamedia erklärt, wo möglich, innerhalb der Organisation nach neuen Einsatzmöglichkeiten suchen zu wollen.
Diese Abfolge trennt das, was bereits angekündigt ist, von dem, was für die einzelnen Personen noch festgelegt werden muss. Die Quelle legt den Termin der Information fest und beschreibt die vorgesehenen Instrumente, liefert aber keine individuellen Details zu den Positionen, den internen Einsatzorten oder den für die einzelnen Mitarbeitenden geltenden Bedingungen.
Für diejenigen, die nicht direkt betroffen sind, besteht die konkreteste Handlung darin, den Markt zu beobachten, ohne eine Unternehmensreorganisation in eine allgemeine Prognose zu verwandeln. Wer eine Veränderung erwägt, kann die Suche mit calcolatore stipendio/imposte ergänzen, um den Vergleich der eigenen finanziellen Optionen zu organisieren. Im Mittelpunkt bleibt die Prüfung realer Möglichkeiten, nicht die Vorwegnahme nicht kommunizierter Ergebnisse.
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Quelle: tio.ch
Häufig gestellte Fragen
- Wie viele Mitarbeitende sind von der Reorganisation von Tamedia betroffen?
- Der Reorganisationsplan von Tamedia betrifft insgesamt 41 Mitarbeitende in der Deutschschweiz und der Romandie. Die Massnahme führt zur Streichung von 34 Vollzeitstellen. Davon betreffen 30 Stellen den journalistischen Bereich, und vier sind im Print-Desk angesiedelt. Zu den von den Änderungen betroffenen Standorten gehören Zürich, Bern, Basel, Lausanne und Genf.
- Welche Gründe stehen hinter dieser Unternehmensentscheidung?
- Tamedia begründet den Personalabbau mit der schwierigen Lage des Medienmarktes. Das Unternehmen nennt die veränderten Lesegewohnheiten, einen deutlichen Rückgang des Werbemarktes und die Verlagerung von Werbegeldern zu internationalen Onlineplattformen. Um auf diese Herausforderungen zu reagieren, will Tamedia die Aufgaben in den Redaktionen bündeln, den Verwaltungsaufwand reduzieren, die Prozesse vereinfachen und verstärkt auf Automatisierung, künstliche Intelligenz und Datenanalyse setzen.
- Was sieht der Plan für die betroffenen Mitarbeitenden vor?
- Die betroffenen Mitarbeitenden werden bis Ende Oktober persönlich informiert. Für das Personal in der französischsprachigen Schweiz ist ein vorgelagertes Konsultationsverfahren vorgesehen. Das Unternehmen hat die Einführung eines Sozialplans angekündigt, der Maßnahmen zur beruflichen Weiterentwicklung, Frühpensionierungen und, sofern möglich, die Suche nach internen Lösungen für die berufliche Neuplatzierung umfasst. Die Direktorin Jessica Peppel-Schulz bezeichnete diese Maßnahme als schwierige Folge der veränderten Marktbedingungen.