RUAG reorganisiert sich: Bis zu 49 Arbeitsplätze gefährdet (Grenzgänger-Leitfaden)

Bundesgebäude in Bern

Die Rüstungsgruppe RUAG kündigt eine Reorganisation an, die zum Abbau von maximal 49 Arbeitsplätzen in der Schweiz führen könnte.

Kontext

In Kürze

  • Bis zu 49 Arbeitsplätze gefährdet
  • Betroffen sind die Standorte Bern, Thun und Emmen
  • Endgültige Entscheidung nach dem 6. Oktober erwartet
  • Sozialplan bereit für Mitarbeiter

Eckdaten

  • Firma: RUAG
  • Risikopositionen: Bis zu 49
  • Betroffene Standorte: Bern, Thun, Emmen
  • Konsultationsende: 6. Oktober

Eine Reorganisation der Rüstungsgruppe RUAG könnte zum Abbau von bis zu 49 Arbeitsplätzen in der Schweiz führen. Dies geht aus einer Mitteilung hervor, die das Unternehmen am Dienstag veröffentlicht hat. Die von der Rüstungsgruppe angekündigte Massnahme betrifft insbesondere die Standorte Bern, Thun und Emmen. Die Geschäftsentscheidung entspricht den Erfordernissen der internen Umstrukturierung und der Anpassung der operativen Kapazitäten an die aktuellen Marktbedingungen und die Auftragslage im Bereich Verteidigung und Bundestechnik.

Die an der Maßnahme beteiligten Produktionsstätten

Der Standort Thun im Kanton Bern ist im Business Area Ground am stärksten betroffen. An diesem speziellen Standort könnten aufgrund fehlender Neuaufträge bis zu 24 Stellen abgebaut werden. Die internen Analysen des Unternehmens zeigen, dass die derzeitigen Produktionskapazitäten nicht ausreichend genutzt werden, was eine Überprüfung der lokalen Mitarbeiter und Betriebsstrukturen erforderlich macht, um langfristige strukturelle Ineffizienzen im Bereich der Landproduktion zu vermeiden.

Operative Details

# Outsourcing von IT-Dienstleistungen

Neben produktionsbedingten Einschnitten und fehlenden Aufträgen im Bereich Ground sieht die Reorganisation der Rüstungsgruppe gezielte Interventionen auch in anderen strategischen Abteilungen vor. Insbesondere werden einige Funktionen im IT-Service ausgelagert, mit dem erklärten Ziel, die Gesamteffizienz der Unternehmensstrukturen zu steigern. Verschiedene operative und IT-Support-Aktivitäten sollten spezialisierten externen Anbietern anvertraut werden, wobei der Schwerpunkt auf der Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Informatik und Telekommunikation liegen sollte.

Die räumliche Verteilung der IT-Schnitte

Diese zweite Interventionsphase im Zusammenhang mit der IT und der Verwaltungseffizienz wird sich auf mehrere Standorte auswirken. Im Einzelnen könnten in Thun und Bern insgesamt maximal acht Stellen abgebaut werden, während am Standort Emmen im Kanton Luzern die maximale Zahl der in Frage gestellten Stellen bei neun liegt. Insgesamt wirkt sich der Plan auf verschiedene Funktionen der technischen Unterstützung und Verwaltung aus, indem er den Umfang der direkt innerhalb der Gruppe ausgeführten Aktivitäten im Vergleich zu denen, die an externe und bundesstaatliche Stellen delegiert wurden, neu gestaltet.

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Wichtige Punkte

# Das Vernehmlassungsverfahren und der Sozialplan

Die Veröffentlichung der Mitteilung durch die RUAG eröffnet eine formelle Phase des Dialogs mit den Arbeitnehmern und den gewerkschaftlichen oder internen Vertretungen. Eine endgültige Entscheidung über die angekündigten Stellenstreichungen wird erst nach Abschluss des Konsultationsverfahrens mit den Mitarbeitenden getroffen, das offiziell auf den 6. Oktober festgelegt ist. Dieser regulatorische und gewerkschaftliche Schritt gewährleistet den Vergleich zwischen der Unternehmensleitung und dem von der Umstrukturierung betroffenen Personal.

Hilfsmittel und Schutzmaßnahmen für das Personal

Für die Angestellten, die von der Entlassungsmaßnahme tatsächlich betroffen sein werden, hat das Unternehmen bekannt gegeben, dass bereits ein strukturierter Sozialplan vorliegt. Dieses Instrument soll die Arbeitnehmer bei der Umstellung begleiten und Maßnahmen zur Unterstützung und Abschwächung der Auswirkungen auf die Beschäftigung anbieten. Um die eigene wirtschaftliche Situation einzuschätzen, das Einkommensmanagement zu planen oder neue Karrieremöglichkeiten auf dem Schweizer Arbeitsmarkt zu erschliessen, empfiehlt es sich, die online verfügbaren Spezialtools frühzeitig zu konsultieren.

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Quelle: rsi.ch

Häufig gestellte Fragen
Wie viele Arbeitsplätze drohen bei RUAG abgebaut zu werden?
Die Reorganisation der Rüstungsgruppe RUAG könnte zum Abbau von insgesamt bis zu 49 Arbeitsplätzen führen, die auf verschiedene Standorte und Unternehmensabteilungen verteilt sind.
Welche Schweizer Standorte sind von der Restrukturierungsmaßnahme betroffen?
Die angekündigten Massnahmen betreffen die Standorte Bern, Thun im Kanton Bern und Emmen im Kanton Luzern, wobei die Auswirkungen je nach Business Area und den beteiligten Dienstleistungen unterschiedlich ausfallen.
Wann wird eine endgültige Entscheidung über die Kürzungen getroffen?
Eine endgültige Entscheidung über den Stellenabbau wird nach Abschluss des für den 6. Oktober angesetzten Konsultationsverfahrens mit den Mitarbeitenden getroffen.

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