Made in Europe: Die Schweiz sucht einen Platz in der EU-Beschaffung

Am 24. September 2026 wurde in Brüssel über die Aufnahme der Schweiz in das EU-Beschleunigungsgesetz diskutiert, wobei Deutschland dafür und Frankreich dagegen waren.
Kontext
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Operative Details
Der praktische Punkt ist für die Schweiz noch keine anwendbare neue Regel, sondern das Kriterium, mit dem die UE einen externen Partner beim Zugang zu den gemeinschaftlichen Industrievorteilen anerkennen könnte. Die Quelle beschreibt eine offene Verhandlung und gibt keine endgültige Entscheidung bekannt. Für die schweizerischen Wirtschaftsverbände und die Konföderation ist der zu verfolgende Punkt daher, welche Position im Gesetz zur Beschleunigung der Industrie landen wird.
Vier Szenarien auf dem Tisch
Der erste Szenario ist der deutsche: Die europäische Produktion könnte auch diejenige umfassen, die mit Handels Partnern hergestellt wird, mit einem expliziten Bezug zur Schweiz. In dieser Einstellung würde die Tatsache, ein Drittland zu sein, nicht automatisch die Tür zur Präferenz bei öffentlichen Aufträgen in den betroffenen Sektoren schließen.
Der zweite ist der französische. Martin verbindet das Wort «Europa» mit den 27 EU-Mitgliedstaaten und möchte die öffentlichen Mittel den Industrien der Mitgliedstaaten zuweisen. Für eine schweizerische Reality würde diese Linie die politische Diskussion offen lassen, aber sie bietet nicht die von Deutschland unterstützte Inklusion. Die Quelle präzisiert jedoch, dass der Vorschlag keine Zölle vorsieht: Der Vergleich betrifft die Verwendung der öffentlichen Mittel.
Der dritte Szenario ist flexibler. Polen möchte Schlüsselpartner einbeziehen und je nach Produktkategorie unterschiedliche Regeln in Betracht ziehen. Die von Baranowski genannte Beschränkung ist operativ: Die Regeln sollten einfach bleiben und den Unternehmen keine zusätzliche Bürokratie auferlegen. Es ist ein Kriterium, das für Beobachter der schweizerischen Position genauso wichtig ist wie die Wahl der Zugehörigkeitsgruppe.
Spanien schlägt eine Gruppenstruktur vor: zuerst die 27, dann die SEE-Staaten und die etablierten Partner, wobei die Schweiz unter den möglichen Namen genannt wird, schließlich die Staaten, die über Freihandelsabkommen oder andere spezifische Abkommen mit der UE verbunden sind. Auch hier ist die schweizerische Inklusion nicht definiert.
Der bereits verfügbare nationale Datenpunkt ist das Niveau der institutionellen Aufmerksamkeit: Die Konföderation und die schweizerischen Wirtschaftsverbände verfolgen die Diskussionen aufmerksam, während eine hochrangige Wirtschaftsdelegation Anfang September nach Brüssel gereist ist. Für die einstellenden Unternehmen kann das Thema als Industrie-Dossier verfolgt werden: Die Quelle spricht von Industrievorteilen und öffentlichen Aufträgen, nicht von Beschäftigung. Diese Unterscheidung verhindert, dass eine europäische Verhandlung als bereits beschlossene Folge für den schweizerischen Markt angesehen wird.
Der Leser kann daher drei Indikatoren verwenden: wer eingeschlossen wird, ob die Regeln je nach Sektor ändern und ob die Verpflichtung besteht, den bürokratischen Aufwand nicht zu erhöhen. Dies sind die konkreten Elemente, die in den Positionen Deutschlands, Frankreichs, Polens und Spaniens hervorgehoben werden.
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Wichtige Punkte
Per seguire il dossier senza anticipare l'esito, un lettore o un'impresa svizzera può applicare una griglia semplice, costruita sui punti già emersi a Bruxelles.
Una procedura in cinque passaggi
1. Partire dal perimetro della proposta. Annotare che la legge sull'accelerazione industriale è stata proposta dalla Commissione europea in primavera e che l'obiettivo riguarda una «preferenza europea» negli appalti pubblici di determinati settori industriali. Questo evita di confondere il dossier con una misura sui dazi: secondo Martin, la proposta non prevede dazi.
2. Separare i gruppi. Verificare se il modello discusso distingue i 27 Stati UE, gli Stati SEE — Norvegia, Islanda e Liechtenstein —, i partner consolidati e i Paesi con accordi di libero scambio o altri accordi specifici. La Svizzera compare in più passaggi, ma con un ruolo ancora da definire.
3. Cercare la regola per settore. La proposta polacca prevede che le categorie di prodotti possano avere regole diverse. Quando si legge un aggiornamento, la domanda concreta è se il trattamento della Svizzera valga per tutto il perimetro o solo per alcuni prodotti.
4. Controllare la semplicità. Un criterio annunciato dalla Polonia è che le regole non comportino ulteriori oneri burocratici per le imprese. È quindi utile verificare, nel testo che emergerà, se questo obiettivo resta presente insieme all'eventuale apertura ai partner.
5. Distinguere posizione e decisione. Le parole dei ministri sono posizioni espresse al Consiglio Competitività; la fonte riferisce che l'inclusione della Svizzera è ancora controversa. La Confederazione e le associazioni economiche svizzere seguono la discussione, e una delegazione economica di alto livello si è recata a Bruxelles all'inizio di settembre. Questi sono i riferimenti indicati dalla fonte per capire perché il dossier è osservato in Svizzera.
La griglia è utile anche per chi lavora in un'impresa che guarda agli appalti pubblici europei: consente di registrare il cambiamento effettivo senza attribuire alla Svizzera un accesso già acquisito. Per un percorso distinto sul lavoro, sono disponibili gli annunci di lavoro; quei dati vanno però tenuti separati dalla trattativa sul «Made in Europe».
Tra i punti da mettere a confronto restano l'appartenenza ai gruppi, la differenziazione per categorie di prodotti e il requisito di non aggiungere oneri burocratici. Per tradurre eventuali novità economiche nella propria situazione personale, usa il calcolatore stipendio.
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Quelle: tio.ch
Häufig gestellte Fragen
- Was ist das Ziel des in Brüssel diskutierten EU-Beschleunigungsgesetzes?
- Ziel ist es, eine „europäische Präferenz“ bei der Vergabe öffentlicher Aufträge in bestimmten Industriezweigen einzuführen, ohne Zölle vorzusehen, wie der französische Minister Sébastien Martin sagte. Der Vorschlag zielt darauf ab, die europäischen Industrien bei der staatlichen Beschaffung zu begünstigen.
- Wie stehen Deutschland, Frankreich, Polen und Spanien zur Einbeziehung der Schweiz?
- Die Deutsche Katherina Reiche bietet «Made with Europe» mit Partnern wie der Schweiz, Norwegen und Kanada an. Der Franzose Sébastien Martin will öffentliche Gelder nur für die 27 EU-Staaten. Der Pole Michal Baranowski öffnet sich für unterschiedliche, wenn auch einfache Branchenregeln. Der Spanier Jordi Hereu schlägt erweiterte Gruppen vor, die die Schweiz einschließen könnten.
- Was tun die Schweizer Wirtschaftsverbände und der Bund, um das Dossier zu verfolgen?
- Sie überwachen die Verhandlungen in Brüssel genau; Anfang September reiste eine hochrangige Wirtschaftsdelegation nach Brüssel. Sie folgen, welche Position im Industriebeschleunigungsgesetz enden wird, da die Einbeziehung der Schweiz nach wie vor umstritten ist und kein endgültiger Beschluss gefasst wurde.