Drei Tessiner Unternehmen beim Top100 Swiss Startup Award 2026

Drei Tessiner Start-ups unter den vielversprechendsten beim Top100 Swiss Startup Award 2026

InkVivo, Jaipur Robotics und In Virtuo Laboratories vertreten das Tessin in der Rangliste der hundert vielversprechendsten Schweizer Startups des Jahres 2026.

Kontext

Auf einen Blick

  • Drei Tessiner Unternehmen schaffen es in die Top100 Swiss Startup Award 2026
  • InkVivo und In Virtuo arbeiten in Lugano an Arzneimitteln
  • Jaipur Robotics entwickelt KI für Abfallanlagen
  • Das Team von Jaipur arbeitet mit über 35 europäischen Anlagen zusammen

Wichtige Fakten

  • Auszeichnung → Top100 Swiss Startup Award 2026
  • Unternehmen → InkVivo Technologies, Jaipur Robotics, In Virtuo Laboratories
  • Standorte → Lugano und Manno
  • Team → InkVivo 7 Personen; Jaipur rund 40; In Virtuo etwa zehn

LUGANO - InkVivo Technologies SA, Jaipur Robotics AG und In Virtuo Laboratories SA, alle mit Sitz im Tessin, wurden laut Top100 Swiss Startup Award 2026 in die hundert vielversprechendsten Schweizer Startups aufgenommen. Die Auszeichnung wird als die renommierteste für innovative Jungunternehmen des Landes präsentiert. Die drei Unternehmen sind in den Bereichen Arzneimittel, Abfall und künstliche Intelligenz tätig.

Die drei Unternehmen im Ranking

InkVivo Technologies mit Sitz an der Piazza Cioccaro in Lugano entwickelt Polymerplattformen zur Formulierung von Wirkstofffreisetzungssystemen. Elia Guzzi, CEO und Mitgründer, beschreibt eine Technologie, die darauf ausgelegt ist, zu kontrollieren, wo und wie lange die Wirkstoffe im Organismus freigesetzt werden.

«Wir entwickeln neue Arzneimittel mithilfe von Technologien, mit denen sich kontrollieren lässt, wo und wie lange die Wirkstoffe im Organismus freigesetzt werden», erklärt Elia Guzzi.

Grundlage sind proprietäre Polymere und Machine Learning, die eingesetzt werden, um die Entwicklung der Formulierungen zu beschleunigen und eine höhere Bioverfügbarkeit und therapeutische Wirksamkeit anzustreben. Die beiden internen Programme betreffen die Eisenmangelanämie, die mit der ETH Zürich und FFHS bereits die klinische Phase erreicht hat, sowie Alzheimer, das sich noch in der präklinischen Phase befindet. Das Unternehmen beschäftigt sieben Personen und arbeitet auch mit SUPSI-IDSIA zusammen. Guzzi gründete InkVivo gemeinsam mit Leonardo Tognola und Stefano Cerutti nach seiner Promotion an der ETH Zürich.

Jaipur Robotics AG hat Büros in Manno und entwickelt Lösungen für Computer Vision und künstliche Intelligenz für Müllverbrennungsanlagen und Industrieanlagen. Das System analysiert die Abfälle in Echtzeit, meldet nicht konforme Gegenstände, hilft dabei, den Lieferanten zu ermitteln, und liefert Angaben zu Mischung, Verbrennung, Heizwert, Emissionen und Kransteuerung. Die geschätzte Einsparung beträgt für eine Anlage bis zu 5 Millionen Franken pro Jahr. Ermes Zamboni und Nikhil Prakash lernten sich an der ETH Zürich kennen; nach der ersten Anlage in Bellinzona arbeitet das Unternehmen heute mit über 35 Anlagen in Europa zusammen. Das Team zählt rund 40 Personen.

In Virtuo Laboratories SA, ebenfalls in Lugano, entwickelt Methoden der künstlichen Intelligenz und molekulare Simulationen zur Entdeckung von Arzneimitteln. Ihre Instrumente dienen dazu, vorherzusagen, wie ein potenzielles Arzneimittel vor der Synthese im Labor an sein Ziel bindet, sodass wenig wirksame Moleküle oder solche mit möglichen unerwünschten Wirkungen frühzeitig aussortiert werden können. Das Unternehmen entstand 2024 aus der Forschungstätigkeit von Gianvito Grasso als Forscher bei IDSIA (USI-SUPSI) und entwickelt therapeutische Programme eigenständig oder mit Industriepartnern. Das Team besteht aus etwa zehn Personen.

Operative Details

Konkrete Auswirkungen der Rangliste

Die Quelle stellt vor allem Industriedaten bereit: drei Standorte im Tessin, pharmazeutische Programme in unterschiedlichen Phasen, ein System für Müllverbrennungsanlagen, das mit Anlagen in Europa verbunden ist, und Teams unterschiedlicher Größe. Sie enthält hingegen keine Angaben zu Gehältern, offenen Stellen, Investitionen, Steuern oder neuen Vorschriften. Für Menschen, die in der Schweiz leben oder arbeiten, ist die Rangliste daher als Momentaufnahme von Aktivitäten und Kompetenzen zu lesen, nicht als automatische Garantie für Beschäftigung oder Einkommen.

Drei nützliche Indikatoren

| Unternehmen | Angegebener Schwerpunkt | In der Quelle messbares Signal | | InkVivo | Kontrollierte Arzneimittelfreisetzung | Anämie in der klinischen Phase; Alzheimer in der präklinischen Phase | | Jaipur Robotics | Computer Vision und KI für Abfälle | Mehr als 35 Anlagen in Europa; geschätzte Einsparungen von bis zu 5 Millionen Franken pro Anlage und Jahr | | In Virtuo | KI und molekulare Simulationen | Eigene Programme und Programme mit Industriepartnern |

Der erste Indikator ist die Distanz zwischen Forschung und Anwendung. InkVivo verbindet Materialien und Machine Learning mit zwei Programmen unterschiedlicher Reifegrade. In Virtuo setzt vor der Synthese an, um mithilfe von Simulationen und Methoden der künstlichen Intelligenz die zu bewertenden Moleküle auszuwählen. Der Vergleich zeigt, dass das Wort Startup unterschiedliche operative Phasen umfasst: von der präklinischen oder klinischen Forschung bis zur Entwicklung von Methoden, um die Zahl der Laborschritte zu verringern.

Der zweite Indikator ist die bereits beschriebene industrielle Nutzung bei Jaipur Robotics. Das Unternehmen beschränkt sich nicht auf die Klassifizierung von Abfällen: Das System meldet nicht konforme Objekte, verfolgt sie bis zum Lieferanten zurück und unterstützt Entscheidungen über Mischung, Verbrennung, Emissionen und Kranbetrieb. Für diejenigen, die die Schweizer Wirtschaft beobachten, verbindet der Verweis auf die erste Anlage in Bellinzona und die europäischen Kooperationen einen Standort im Tessin mit einer Tätigkeit, die über die Kantonsgrenzen hinausgeht.

Der dritte Indikator ist das Netzwerk. InkVivo arbeitet mit der ETH Zürich, der FFHS und SUPSI-IDSIA zusammen; In Virtuo entwickelt auch Programme mit Industriepartnern; Jaipur bündelt Kompetenzen in künstlicher Intelligenz, Robotik und Abfallmanagement und ist in Europa und Asien tätig. Diese Elemente helfen zu verstehen, wo die Aktivitäten angesiedelt sind, reichen aber nicht aus, um daraus Neueinstellungen, Gehälter oder Investitionen abzuleiten.

Wer einen beruflichen Einstieg sucht, kann die aziende che assumono und die annunci di lavoro vergleichen und die Rangliste verwenden, um die näher zu untersuchenden Branchen auszuwählen. Die Quelle nennt jedoch keine offenen Stellen: Der Übergang von der Nachricht zur Bewerbung erfordert daher eine gesonderte Prüfung.

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Wichtige Punkte

Operative Schritte für den Leser

Die Rangliste kann als Prüfraster verwendet werden, ohne ihr Informationen zuzuschreiben, die die Quelle nicht enthält. Das praktische Ziel besteht darin, Branche, Standort, Projektphase und Teamgröße zu unterscheiden, bevor weitere Daten gesucht werden.

Ein Verfahren in vier Schritten

1. Definiere den Bereich. Bei Medikamenten unterscheide die kontrollierte Wirkstofffreisetzung von InkVivo von den Methoden von In Virtuo, die vorhersagen, wie ein potenzielles Medikament vor der Synthese an sein Ziel bindet. Für die Industrie berücksichtige Jaipur Robotics und die Anwendungen in Müllverbrennungsanlagen.

2. Notiere Standort und Verbindungen. InkVivo und In Virtuo befinden sich in Lugano; Jaipur Robotics in Manno. Zu den genannten Referenzen gehören die ETH Zürich, FFHS, SUPSI-IDSIA, die erste Anlage in Bellinzona und mehr als 35 Anlagen in Europa. Die Karte hilft dabei, Forschung, technologische Entwicklung und industrielle Anwendung zu unterscheiden.

3. Lies die Teamgröße. Die verfügbaren Daten nennen sieben Personen für InkVivo, etwa 40 für Jaipur Robotics und etwa zehn für In Virtuo. Verwende sie, um die angegebene Organisationsgröße zu vergleichen, nicht um automatisch auf Rollen, Einstellungen oder Arbeitsbedingungen zu schließen.

4. Überprüfe die Projektphase. Die Eisenmangelanämie von InkVivo befindet sich in der klinischen Phase, Alzheimer in der präklinischen Phase, während In Virtuo an der Auswahl potenzieller Medikamente und Jaipur an Anlagen und Abfällen arbeitet. Die Unterscheidung verhindert, eine klinische Phase, präklinische Forschung und eine industrielle Lösung als gleichwertig zu behandeln.

Von der Lektüre zur Recherche

An diesem Punkt kann man von den Bereichen zu den Möglichkeiten übergehen: die annunci di lavoro konsultieren und die aziende che assumono vergleichen, wobei man nach dem Bereich sucht, der mit den im Profil genannten Kompetenzen übereinstimmt. Für InkVivo nennt die Quelle wissenschaftliche, ingenieurwissenschaftliche und kaufmännische Kompetenzen; für Jaipur künstliche Intelligenz, Robotik und Abfallmanagement. Das sind Orientierungskriterien, keine Bewerbungsvoraussetzungen.

Wenn du einen Gehaltsbetrag für eine mögliche Arbeit in der Schweiz vergleichen möchtest, verwende den calcolatore stipendio.

Quelle: tio.ch

Häufig gestellte Fragen
Welche Tessiner Unternehmen wurden in den Top100 Swiss Startup Award 2026 aufgenommen?
Die drei Tessiner Unternehmen, die unter den hundert vielversprechendsten Schweizer Startups ausgewählt wurden, sind InkVivo Technologies SA, Jaipur Robotics AG und In Virtuo Laboratories SA. Diese innovativen jungen Unternehmen sind im Tessin zwischen Lugano und Manno tätig und konzentrieren sich auf verschiedene Bereiche wie Medikamente, Abfallwirtschaft und angewandte künstliche Intelligenz.
Worum geht es bei InkVivo Technologies und In Virtuo Laboratories?
InkVivo Technologies mit Sitz in Lugano auf der Piazza Cioccaro und einem siebenköpfigen Team entwickelt Polymerplattformen und Machine Learning für die kontrollierte Freisetzung von Medikamenten mit klinischen und präklinischen Programmen für Eisenmangelanämie und Alzheimer. In Virtuo Laboratories, ebenfalls in Lugano mit etwa einem Dutzend Mitarbeitern, werden künstliche Intelligenz und molekulare Simulationen für die Entdeckung von Medikamenten verwendet, so dass unwirksame Moleküle vor der Synthese im Labor verworfen werden können.
Was ist der operative Fokus von Jaipur Robotics?
Die Jaipur Robotics AG mit Büros in Manno und einem Team von rund 40 Mitarbeitern entwickelt Bildverarbeitungslösungen und künstliche Intelligenz für Müllverbrennungsanlagen und Industrieanlagen. Sein System analysiert Abfälle in Echtzeit, meldet nichtkonforme Objekte und optimiert Prozesse wie Mischen und Verbrennen, was zu geschätzten Einsparungen von bis zu 5 Millionen Franken pro Jahr pro Anlage führt und mit mehr als 35 Anlagen in Europa zusammenarbeitet.

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