Open Call 2026: Weiterbildung und Finanzierung für soziale Startups

Illustratives Bild zum Thema des Artikels

Startups mit sozialer und ökologischer Wirkung können sich bis zum 15. Januar 2027 für den Open Call 2026 von Social Business Earth bewerben.

Kontext

Auf einen Blick

  • Bewerbungen bis zum 15. Januar 2027 möglich
  • 20.000 Franken für fünf ausgewählte Startups zu gewinnen
  • Social Business Conference 2027 in Lugano am 19. Mai
  • Weiterbildung, Networking und individuelles Mentoring

Wichtige Fakten

  • Was → Open Call 2026 von Social Business Earth
  • Organisator → Social Business Earth
  • Frist → 15. Januar 2027
  • Preisgeld → 20.000 Franken für fünf Unternehmen
  • Veranstaltung → Social Business Conference 2027
  • Datum und Ort → 19. Mai, Lugano
  • Zielgruppe → soziale und ökologische Startups in der Frühphase
  • Voraussetzungen → mindestens sechs Monate, höchstens vier Jahre und erste Traktion

Startups mit sozialer und ökologischer Wirkung können sich bis zum 15. Januar 2027 für den Open Call 2026 von Social Business Earth bewerben. Die Initiative bietet ihnen ein Begleitprogramm, Möglichkeiten zur Erweiterung ihres Kontaktnetzwerks und die Möglichkeit, am Sapiens Natura Prize teilzunehmen.

Der Open Call ist für Social Business Earth der Zugang zum eigenen Förderprogramm. Die Organisation fördert soziales Unternehmertum und die Verbreitung nachhaltiger Geschäftsmodelle, die darauf ausgerichtet sind, positive Auswirkungen auf Gesellschaft und Umwelt zu erzielen. Das Programm der Ausgabe 2026-2027 wird mit Unterstützung der Drosos Foundation aus Zürich umgesetzt.

Vom Programm zur Präsentation

Die ausgewählten Unternehmen werden an einem Schulungsprogramm teilnehmen, das drei Bereiche umfasst: die Festigung des Geschäftsmodells, die Entwicklung der Unternehmensstrategie und die Messung der erzielten Wirkung. Das Programm beschränkt sich somit nicht auf die erste Präsentation des Projekts, sondern begleitet die zugelassenen Unternehmen bei der Ausgestaltung ihrer Tätigkeit und der Bewertung der erzielten Ergebnisse.

Das Programm wird in der Social Business Conference 2027 gipfeln, die am 19. Mai in Lugano stattfindet. Dort können die Startups ihre Projekte in einem Pitch vor potenziellen Investoren und wichtigen Stakeholdern präsentieren.

Während der Konferenz wird auch der Sapiens Natura Prize verliehen. Das Gesamtpreisgeld beträgt 20.000 Franken und wird auf fünf Unternehmen verteilt: 10.000 Franken für das erstplatzierte, 5.000 für das zweitplatzierte, 3.000 für das drittplatzierte und jeweils 1.000 Franken für das viert- und fünftplatzierte Unternehmen. Neben der finanziellen Anerkennung erhalten alle fünf Gewinnerunternehmen Zugang zu einem maßgeschneiderten Mentoringprogramm, in dem internationale Experten die spezifischen Herausforderungen der einzelnen Unternehmen angehen und deren Wachstumsperspektiven stärken sollen.

Operative Details

Ein mehrstufiger Preis

Die Struktur der Initiative verbindet zwei unterschiedliche, aber miteinander verknüpfte Elemente: ein Begleitprogramm für die ausgewählten Unternehmen und einen Preis, der am Ende des Programms vergeben wird. Die Weiterbildung befasst sich mit dem Geschäftsmodell, der Strategie und der Wirkungsmessung; die finanzielle Auszeichnung wird dagegen während der Social Business Conference 2027 in Lugano verliehen, nachdem die Projekte in einem Pitch vorgestellt wurden.

Die Verteilung der 20.000 Franken

Anhand der für die fünf Platzierungen angegebenen Beträge lässt sich genau erkennen, wie das Gesamtpreisgeld aufgeteilt wird.

Table 1: Position
PositionBetragAnteil an 20.000 Franken
Erstplatzierte10.000 Franken50%
Zweitplatzierte5.000 Franken25%
Drittplatzierte3.000 Franken15%
Viertplatzierte1.000 Franken5%
Fünftplatzierte1.000 Franken5%

Die Berechnung zeigt, dass auf die ersten drei Platzierungen insgesamt 18.000 Franken entfallen, also 90% des Gesamtbetrags. Der verbleibende Anteil in Höhe von 2.000 Franken wird zu gleichen Teilen zwischen der Viertplatzierten und der Fünftplatzierten aufgeteilt. Die Prozentsätze ergeben sich ausschließlich aus den für den Preis angegebenen Beträgen und dem Gesamtbetrag von 20.000 Franken.

Die finanzielle Aufteilung ist jedoch nicht die einzige vorgesehene Unterstützung. Der Text sieht für die fünf Gewinnerunternehmen außerdem individuelles Mentoring vor, ohne den Vorteil nach der erreichten Platzierung zu staffeln. Die internationalen Expertinnen und Experten werden sich mit den spezifischen Herausforderungen jedes einzelnen Unternehmens auseinandersetzen und dazu beitragen, dessen Wachstumsperspektiven zu stärken.

Die beschriebene Abfolge unterscheidet somit den Zugang zum Programm, die Arbeit im Rahmen der Weiterbildung und die abschließende Phase der Präsentation und Preisverleihung. Der Open Call ist der erste Schritt; für die ausgewählten Unternehmen folgen Begleitung und Weiterbildung, während sich der Preis und das Mentoring auf die fünf von der Initiative genannten Gewinnerunternehmen beziehen.

Wichtige Punkte

Für wen ist der Open Call bestimmt

Der Rahmen der Bewerbung wird durch die Wirkung bestimmt, die das Startup erzielen möchte. Teilnehmen können unternehmerische Initiativen, die zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen beitragen.

Soziale Wirkung und ökologische Nachhaltigkeit

Die Quelle nennt zwei Hauptrichtungen. Die erste betrifft die Verbesserung der Lebensqualität der Menschen, mit besonderem Augenmerk auf Personen in benachteiligten Lebenslagen. Die zweite betrifft die Entwicklung innovativer Lösungen für ökologische Nachhaltigkeit. Die thematische Voraussetzung ist daher nicht an einen einzelnen Sektor gebunden: Der Text knüpft die Teilnahmeberechtigung an den Beitrag zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung und an die Art der angestrebten Wirkung.

Der Open Call richtet sich insbesondere an Startups in einer frühen Phase. Vorausgesetzt werden mindestens sechs Monate Tätigkeit und eine Gründung, die nicht länger als vier Jahre zurückliegt. Die Unternehmen müssen außerdem bereits eine erste Traktion nachgewiesen haben, messbar anhand von Nutzern, Kunden oder Umsätzen. Diese drei Indikatoren werden ausdrücklich genannt, um die erste Resonanz zu beschreiben, die mit der Tätigkeit erzielt wurde.

Das verfügbare Material präzisiert weder die Anzahl der Startups, die in das Programm aufgenommen werden, noch den Zeitplan der Auswahl oder die Kriterien, nach denen die Bewerbungen bewertet werden. Es nennt auch keine Liste zugelassener Sektoren neben den beiden beschriebenen Bereichen der sozialen und ökologischen Wirkung. Klar sind dagegen die geforderte Entwicklungsphase, die Mindestdauer der Tätigkeit und die Notwendigkeit einer ersten Traktion.

Für die Teilnahme am Open Call 2026 müssen die Bewerbungen bis zum 15. Januar 2027 über das auf der offiziellen Website von Social Business Earth verfügbare Formular eingereicht werden. Das den ausgewählten Unternehmen vorbehaltene Programm ist mit der Social Business Conference 2027 verbunden, die am 19. Mai in Lugano stattfinden soll; dort werden die Projekte vorgestellt und der Sapiens Natura Prize vergeben.

Quelle: cdt.ch

Häufig gestellte Fragen
Bis wann können Bewerbungen für die Open Call 2026 eingereicht werden?
Die Bewerbungen für die Open Call 2026 von Social Business Earth sind bis zum 15. Januar 2027 geöffnet. Diese Initiative richtet sich an soziale und ökologische Startups in der Frühphase, die eine positive Wirkung auf die Gesellschaft und die Umwelt anstreben.
Welche Mindestanforderungen gelten für die Teilnahme an der Open Call 2026?
Erforderlich sind mindestens sechs Monate Tätigkeit, die Gründung darf nicht länger als vier Jahre zurückliegen, und die Unternehmen müssen eine erste Traktion nachweisen, messbar anhand von Nutzern, Kunden oder Umsätzen.
Wo und wann findet die Social Business Conference 2027 statt?
Die Social Business Conference 2027 findet am 19. Mai in Lugano statt. Dort können die ausgewählten Startups ihre Projekte im Rahmen eines Pitches vor potenziellen Investoren und wichtigen Stakeholdern präsentieren.
Wie wird das Preisgeld von 20.000 Franken verteilt?
Das Preisgeld von 20.000 Franken wird auf fünf Unternehmen verteilt: 10.000 Franken an das erstplatzierte Unternehmen, 5.000 an das zweitplatzierte, 3.000 an das drittplatzierte und jeweils 1.000 Franken an das viert- und fünftplatzierte.

Verwandte Artikel