KI-Arbeitsmarkt: +32% Stellenanzeigen in einem Jahr

Moderner Arbeitsplatz mit Datenanalyse auf dem Bildschirm in Lugano

## Auf einen Blick - Fast 5'000 KI-Stellenanzeigen zwischen Juli 2025 und Juni 2026 - Die KI-Nachfrage steigt in einem Jahr um 32% - Der öffentliche Sektor verzeichnet den größten Anstieg

Kontext

Auf einen Blick

  • Fast 5'000 KI-Stellenanzeigen zwischen Juli 2025 und Juni 2026
  • Die KI-Nachfrage steigt in einem Jahr um 32%
  • Der öffentliche Sektor verzeichnet den größten Anstieg: 67%
  • Auf Zürich entfallen 45% der Schweizer Stellenanzeigen

Wichtige Fakten

  • Zeitraum → Juli 2025–Juni 2026
  • KI-Anzeigen → fast 5'000
  • Jährliches Wachstum → 32%
  • Wichtigster Bereich → IT, 1'211 Angebote
  • Öffentliche Institutionen → 67% mehr Inserate
  • KMU → 76% des Anstiegs und 62% der Stellen
  • Zürich → 2'181 Anzeigen, 45% der nationalen Gesamtzahl
  • Stichprobe der Studie → 8'439 Anzeigen

Zwischen Juli 2025 und Juni 2026 wurden in der Schweiz fast 5'000 Stellenanzeigen mit Bezug zu künstlicher Intelligenz veröffentlicht. Im Vergleich zu den vorangegangenen zwölf Monaten ist die Zahl um 32% gestiegen. Diese Entwicklung steht im Zentrum des Swiss AI Jobs Report 2026 der Hochschule Luzern.

Die Studie zeichnet das Bild eines Marktes, der sich nicht auf den Technologiesektor beschränkt. Die Nachfrage ist in allen zehn wichtigsten untersuchten Tätigkeitsbereichen gestiegen: Neben der IT und dem Finanz- und Versicherungswesen gehören dazu auch Bildung und Forschung, die chemisch-pharmazeutische, die Handels- und die Logistikbranche, der öffentliche Sektor, Ingenieurwesen und Industrie sowie die Rechts- und Unternehmensberatung und das Gesundheitswesen.

In absoluten Zahlen liegt die IT mit 1'211 Angeboten weiterhin vorn. Der stärkste Anstieg ist jedoch bei den öffentlichen Institutionen zu verzeichnen, die die Zahl ihrer Inserate um 67% erhöht haben. Für den Studienautor Curdin Derungs deutet dieses Wachstum darauf hin, dass Politik und Verwaltung ihr Vertrauen in KI als Zukunftstechnologie stärken.

Die Expansion wird von kleinen und mittleren Unternehmen getragen, die für 76% des verzeichneten Anstiegs und 62% aller ausgeschriebenen Stellen verantwortlich sind. Der Bericht beschreibt KI als eine Technologie, die in die Prozesse und Dienstleistungen etablierter KMU Einzug hält und nicht mehr auf grosse Technologieunternehmen beschränkt ist.

Von der Anzahl zu den Profilen

Auf Data Engineering und Machine Learning Engineering entfallen fast 40% der Anzeigen: Dabei handelt es sich um Profile, die die Dateninfrastruktur aufbauen und den Betrieb von KI-Modellen sicherstellen. Zudem nehmen die Angebote für Product Owner, Manager und KI-Berater zu, die geschäftliche Anwendungen identifizieren und deren Umsetzung steuern.

Die Personalsuche konzentriert sich auf erfahrene Fachkräfte und auf eine Kombination aus technischen und strategischen Kompetenzen. Die Zahl der Senior-Stellen ist um 42% gestiegen. Für Berufseinsteiger gibt es weiterhin Chancen, doch unbefristete Junior-Stellen machen nur 5% der Gesamtzahl aus.

Derungs weist darauf hin, dass der Markt von Berufseinsteigern als äusserst selektiv beschrieben wird und dass die Suche auch für Profile mit jahrelanger Erfahrung anspruchsvoll ist.

Der Bericht liefert damit einen nützlichen Überblick, um sich unter den annunci di lavoro zu orientieren und die Art der Rolle von der blossen KI-Kennzeichnung zu unterscheiden.

Operative Details

Was sich bei der Betrachtung des Marktes ändert

Die +32% stehen nicht nur für einen quantitativen Anstieg. Die Karte des Berichts zeigt, dass KI in unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern vorkommt: Daten, Produktmanagement, Beratung, Finanzen, Gesundheitswesen, Industrie und Verwaltung. Für Arbeitssuchende erweitert dies die möglichen Einstiegspunkte, macht aber eine Suche, die auf einer einzigen Berufsbezeichnung basiert, weniger effektiv.

Nicht deckungsgleiche Profile

Der Bericht stellt zwei Gruppen von Rollen gegenüber, die unterschiedlichen Anforderungen entsprechen. Data Engineering und Machine Learning Engineering befassen sich mit der Dateninfrastruktur und dem operativen Betrieb der Modelle. Product Owner, Manager und KI-Berater werden dagegen mit der Ermittlung geschäftlicher Anwendungen und deren Umsetzung in Verbindung gebracht. Diese Unterscheidung hilft Lesenden zu verstehen, ob eine Position vor allem technischen Aufbau oder die Verbindung zwischen Technologie und geschäftlichen Anwendungen erfordert.

Die Rolle der KMU bringt ein weiteres praktisches Element hinzu. Das Wachstum konzentriert sich nicht nur auf große Technologiekonzerne: Der Bericht schreibt den KMU den größten Teil des Anstiegs und einen erheblichen Anteil der ausgeschriebenen Stellen zu. Wer diese Erkenntnis in eine konkrete Suche umsetzen möchte, kann neben großen Unternehmen auch die aziende che assumono unter den etablierten KMU einbeziehen, ohne die Suche auf die bekanntesten Namen zu beschränken.

Eine uneinheitliche Geografie

Der Markt weist nicht in jeder Region dieselbe Intensität auf. Der Kanton Zürich vereint 2'181 Anzeigen, was 45% des nationalen Gesamtvolumens entspricht. In den Kantonen der Zentralschweiz weist der Bericht 100 bis 140 Angebote je 100'000 Einwohner aus, gegenüber einem Schweizer Durchschnitt von 96. Im Kanton Luzern sind die Anzeigen um 55% gestiegen.

Table 1: Gebiet
GebietWertEinordnung
Kanton Zürich2'181 Anzeigen; 45% des Gesamtvolumenshöchste Konzentration
Zentralschweiz100-140 Angebote je 100'000 Einwohner; Durchschnitt 96über dem Durchschnitt
Kanton LuzernWachstum um 55%Anstieg der Anzeigen

Diese Daten legen eine nach Gebieten gegliederte Suche nahe: Der Raum Zürich bleibt der größte, während die Zentralschweiz eine überdurchschnittliche Angebotsdichte aufweist. Die nationale Zahl allein beschreibt nicht die Unterschiede zwischen den Kantonen. Die Trennung nach Region, Sektor und Rollentyp ermöglicht es, die im Bericht dargestellte Nachfrage präziser zu erfassen.

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Wichtige Punkte

So nutzen Sie den Bericht zur Orientierung

Um den Bericht als Orientierungshilfe zu nutzen, trennen Sie drei Fragen: Welche Art von Rolle suchen Sie, in welchen Branchen sollten Sie suchen und auf welche Regionen sollten Sie Ihre Suche konzentrieren? Die Zahlen weisen nicht auf einen einzelnen KI-Beruf hin; sie zeigen unterschiedliche Kompetenzbereiche und Regionen. Daraus lässt sich ein einfacher Weg ableiten.

Vier praktische Schritte

1. Definieren Sie das Profil. Wenn Sie eine technische Rolle suchen, betrachten Sie Positionen im Bereich Data Engineering oder Machine Learning Engineering; wenn Sie sich für die Schnittstelle zum Unternehmen interessieren, ziehen Sie Product Owner, Manager und KI-Berater in Betracht.

2. Weiten Sie die Branchen aus. Beschränken Sie sich nicht auf die Informatik: Die Analyse umfasst auch den Finanz- und Versicherungsbereich, Bildung und Forschung, die chemisch-pharmazeutische, kaufmännische und logistische Branche, den öffentlichen Sektor, Ingenieurwesen und Industrie sowie die Rechts- und Unternehmensberatung und das Gesundheitswesen.

3. Ordnen Sie die Regionen. Vergleichen Sie den Kanton Zürich, die Zentralschweiz und den Kanton Luzern anhand des im Bericht angegebenen Zeitraums und der Anzahl der Stellenanzeigen.

4. Bewerten Sie die Seniorität mit Vorsicht. Der Anstieg der Senior-Positionen macht die Suche nicht automatisch einfacher: Der Bericht weist auch auf Schwierigkeiten für erfahrene Profile hin, während feste Junior-Stellen weiterhin nur einen kleinen Anteil ausmachen.

Der Datenrahmen

Bevor Sie die Ergebnisse vergleichen, halten Sie die berücksichtigten Zeiträume getrennt. Der Swiss AI Jobs Report 2026 untersuchte 8'439 Anzeigen, die zwischen Juli 2024 und Juni 2026 veröffentlicht wurden; fast 5'000 davon entfallen auf den Zeitraum Juli 2025–Juni 2026. Die Stellenangebote wurden von x28 AG bereitgestellt und anschließend mit Unterstützung derselben KI aufbereitet und analysiert. Ergänzt werden die quantitativen Daten durch Interviews mit Fachleuten, die in unterschiedlichen Branchen und Rollen tätig sind.

Die Methode hilft dabei, den Bericht so zu lesen, wie er misst: veröffentlichte Anzeigen und beobachtete Trends, ergänzt durch Erfahrungsberichte von Fachleuten. Verwenden Sie daher das Zeitfenster, die Berufsgruppe und die geografische Region als getrennte Filter, ohne die Gesamtstichprobe mit einer einzelnen Kategorie von Anzeigen zu verwechseln.

Um diese Lektüre mit einem persönlichen Bezug zu ergänzen, verwenden Sie calcolatore stipendio.

Quelle: tio.ch

Häufig gestellte Fragen
Wie stark ist die Nachfrage nach KI-bezogenen Arbeitskräften in der Schweiz gewachsen?
Zwischen Juli 2025 und Juni 2026 ist die Nachfrage nach Fachkräften im Bereich der künstlichen Intelligenz gegenüber dem Vorjahr um 32% gestiegen. Der Swiss AI Jobs Report 2026 der Hochschule Luzern hat fast 5'000 Stellenanzeigen in diesem Bereich erfasst. Die IT-Branche bleibt mit 1'211 Angeboten führend, doch im öffentlichen Sektor ist ein signifikanter Anstieg von 67% zu verzeichnen – ein Zeichen für das wachsende Vertrauen der Institutionen in die Technologien der Zukunft.
Welche Rolle spielen KMU bei der Expansion des KI-Marktes?
Kleine und mittlere Unternehmen sind der wichtigste Motor dieser Expansion: Sie sind für 76% des gesamten Anstiegs der Stellenanzeigen verantwortlich und machen 62% aller veröffentlichten, mit KI verbundenen Stellen aus. Dies zeigt, dass künstliche Intelligenz nicht mehr ein exklusives Vorrecht der großen Technologiekonzerne ist, sondern fest in die Produktionsprozesse und die von etablierten KMU in der ganzen Schweiz angebotenen Dienstleistungen Einzug gehalten hat.
Welche Fachkräfte werden am meisten gesucht?
Der Markt verlangt zwei Hauptarten von Kompetenzen. Etwa 40% der Stellenanzeigen konzentrieren sich auf Data Engineering und Machine Learning Engineering, technische Rollen, die sich der Infrastruktur und den Modellen widmen. Die andere Kategorie umfasst Product Owner, Manager und KI-Berater, die geschäftliche Anwendungen identifizieren und implementieren. Die Nachfrage nach Seniorprofilen ist um 42% gestiegen, während Juniorpositionen nur 5% der Gesamtzahl ausmachen, wodurch der Zugang zur ersten Stelle in diesem Bereich besonders selektiv ist.

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