Bundessteuer 2027: EFD kompensiert kalte Progression (Grenzgänger-Leitfaden)

Das EFD passt die Tarife und Abzüge für das Geschäftsjahr 2027 angesichts einer kumulierten Teuerung von 0,47 % zum 30. Juni 2026 an.
Kontext
In Kürze
- Das EFD gleicht die kalte Progression für die direkte Bundessteuer 2027 aus.
- Kumulierte Teuerung per 30. Juni 2026 auf 0,47 Prozent festgestellt.
- Erhöhung der Abzüge für Kinder und Ausbildung; Tarife an die Inflation angepasst.
Eckdaten
Veröffentlichungsdatum: 22. September 2026 Referenzdatum Index: 30. Juni 2026 Kumulierte Teuerung: 0,47 Prozent Anwendbares Steuerjahr: 2027 Relevanz in der Steuererklärung: 2028 Eintrittsschwelle Ehegatten: 29 900 Franken Abzug für Fremdbetreuung von Kindern: 25 900 Franken Abzug für Berufsbildung: 13 100 Franken
Am 22. September 2026 hat das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) die Anpassungen der Tarife und Abzüge für die direkte Bundessteuer offiziell bekannt gegeben. Die Massnahme dient dazu, die Auswirkungen der kalten Progression für das Steuerjahr 2027 zu neutralisieren und sicherzustellen, dass die Inflation nicht zu einer versteckten Erhöhung der Steuerlast für die Steuerpflichtigen führt.
Die Auswirkungen der Teuerung auf die Steuertabellen
Die Berechnung der Anpassung basiert auf den Veränderungen des nationalen Landesindex der Konsumentenpreise (LIK). Gemäss offiziellen Erhebungen belief sich die kumulierte Inflation seit dem letzten Ausgleich der kalten Progression per Stichtag 30. Juni 2026 auf 0,47 Prozent. Da es sich um eine gesetzlich festgelegte Massnahme handelt, verhindert die Revision, dass nominale Lohnsteigerungen die Steuerpflichtigen in höhere Tarifstufen drücken, ohne dass eine tatsächliche Steigerung der Kaufkraft stattgefunden hat.
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Operative Details
Der Ausgleich der kalten Progression passt die Steuersätze an und erhöht spezifische abzugsfähige Positionen, was konkrete Auswirkungen auf die Familienbudgets hat. Für Ehepaare steigt die Mindestschwelle des steuerbaren Einkommens, ab der die direkte Bundessteuer fällig wird, von zuvor 29 700 Franken auf 29 900 Franken. Personen mit sehr hohen Einkommen sehen hingegen, dass die Schwelle für den Maximalsatz von 941 400 auf 946 000 Franken angehoben wird.
Auch das System der ordentlichen Abzüge erfährt punktuelle Aktualisierungen, um Familien zu unterstützen und die Entwicklung beruflicher Kompetenzen zu fördern. Der Abzug für belegte Kosten der Kinderbetreuung durch Dritte steigt von 25 800 auf 25 900 Franken pro Kind. Parallel dazu erhöht sich der maximal abzugsfähige Betrag für Aus- und Weiterbildungskosten von 13 000 auf 13 100 Franken, was einen zusätzlichen steuerlichen Freibetrag von 100 Franken gewährt.
| Steuerposten | Vorheriges Regime | Regime Jahr 2027 |
|---|---|---|
| Steuerfreies Einkommen (Ehepaare) | 29 700 CHF | 29 900 CHF |
| Schwelle Maximalsatz | 941 400 CHF | 946 000 CHF |
| Abzug Kinderbetreuung durch Dritte | 25 800 CHF | 25 900 CHF |
| Berufsbildungskosten | 13 000 CHF | 13 100 CHF |
| Steuerbefreiung für Gewinne aus Grossspielen/Online-Glücksspiel | 1 071 000 CHF | 1 076 100 CHF |
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Wichtige Punkte
La corretta applicazione delle nuove tariffe richiede un monitoraggio attento delle tappe amministrative previste dalla Confederazione e dalle autorità cantonali. Per la maggioranza dei contribuenti residenti, la novità non comporterà adempimenti immediati nel corso del 2026, ma si tradurrà in un risparmio d'imposta calcolato direttamente sul gettito imponibile del 2027.
Passaggi pratici per verificare il proprio onere
1. Conservazione delle pezze giustificative: per beneficiare del tetto rialzato di 25 900 franchi per la cura dei figli o dei 13 100 franchi per la formazione, occorre conservare ricevute, fatture di asili o istituti scolastici e quietanze di pagamento relative a tutto l'anno 2027.
2. Controllo dei cedolini per chi è tassato alla fonte: a partire dal primo stipendio di gennaio 2027, i lavoratori assoggettati all'imposta alla fonte possono controllare le tabelle applicate dal datore di lavoro per riscontrare la revisione dei coefficienti federali aggiornati dal DFF.
3. Predisposizione dell'incarto fiscale per il 2028: al momento di ricevere i moduli fiscali federali e cantonali all'inizio del 2028, sarà opportuno verificare che le tabelle di calcolo recepite dai software cantonali integrino le nuove soglie dell'imposta federale diretta.
In una fase in cui i Cantoni e l'amministrazione federale adeguano i propri parametri all'andamento dell'inflazione, pianificare le uscite consente di evitare sorprese fiscali. Per valutare con esattezza l'impatto delle nuove aliquote sul proprio reddito netto e confrontare le diverse voci di trattenuta, è possibile utilizzare il nostro calcolatore dello stipendio e delle imposte.
Für eine genaue Nettogehaltsberechnung nutzen Sie unseren Steuervergleichsrechner: vergleichen Sie G- und B-Bewilligung mit allen Abzügen 2026.
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Häufig gestellte Fragen
- Was beinhaltet der Kaltverlaufsausgleich für 2027?
- Die Maßnahme, die auf einer kumulierten Teuerung von 0,47% zum 30. Juni 2026 basiert, dient dazu, den Effekt der Inflation zu neutralisieren, damit die nominale Erhöhung der Löhne die Steuerzahler nicht ohne eine echte Erhöhung der Kaufkraft in höhere Steuerstufen verlagert. Der Eingriff ändert die Steuerbänder und erhöht einige spezifische Abzüge für das Steuerjahr 2027, mit sichtbaren Auswirkungen in der Steuererklärung 2028.
- Was sind die neuen Schwellenwerte und Abzüge für Familien und Bildung?
- Für Ehegatten steigt die Mindestschwelle für das zu versteuernde Einkommen für die direkte Bundessteuer auf 29 '900 Franken. Der Abzug für Kinderbetreuungskosten durch Dritte erhöht sich auf 25' 900 Franken pro Kind. Für die Aus- und Weiterbildung wurde der abzugsfähige Maximalbetrag auf 13 '100 Franken angehoben, was eine Erhöhung der Steuerfranchise um 100 Franken garantiert.
- Wie wirken sich diese Änderungen darauf aus, wer an der Quelle besteuert wird?
- Arbeitnehmer, die einer monatlichen Quellensteuer unterliegen, werden die Barometer der Quellensteuerverordnung parallel zur ordentlichen Besteuerung neu kalibriert sehen. Ab dem ersten Lohn im Januar 2027 können Sie die Gehaltsabrechnungen auf die Anwendung der neuen, vom EFD aktualisierten Bundeskoeffizienten überprüfen. Unverändert bleiben hingegen die Abzüge der Berufsauslagenverordnung aufgrund der vorgeschriebenen Rundung.
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