Interne Schulungen: neue bundesweite Priorität bis 2028

Schweizer Lehrling während praktischer Ausbildung in einer modernen Werkstatt.

SERI stellt 3 Millionen CHF bereit, um die Qualität der dualen beruflichen Ausbildung und Ausbildung im Zeitraum 2026–2028 zu stärken.

Kontext

Kurz gesagt

  • Neuer SERI-Prioritätsbereich für duale Bildung und Weiterbildung von 2026 bis 2028
  • Bundeshaushalt von 3 Millionen CHF zur Stärkung der Bildungsqualität
  • Drei Ziele: Sensibilisierung, Wissensaustausch, Projektunterstützung

Wichtige Fakten

  • Was: Vorrangbereich Interne Schulungen des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SERI)
  • Wann: 1. September 2026 – Ende 2028
  • Wo: Schweiz, kantonale und nationale
  • Wer: SERI, Kantone, Berufsverbände
  • Betrag: 3 Millionen CHF
  • Hintergrund: Teil des Fahrplans Attraktivität der beruflichen und beruflichen Ausbildung (beschlossen November 2025)

Bern, 1. September 2026 – Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SERI) hat offiziell die Einführung eines neuen Prioritätsbereichs für betriebliche Schulungen angekündigt. Die Initiative startet am 1. September 2026 und läuft bis Ende 2028 mit einem Budget von 3 Millionen CHF.

Die Entscheidung, dieses Programm zu starten, stammt aus dem November 2025, als die Partner sich darauf einigten, die Initiative auf der nationalen Sitzung zur beruflichen und beruflichen Ausbildung in die Attraktivität der beruflichen und beruflichen Ausbildung aufzunehmen. SERI ergreift nun Maßnahmen, um zwei entscheidende Faktoren zu konsolidieren und zu verbessern: die Bereitschaft der Unternehmen, Auszubildende auszubilden, und die Qualität der angebotenen Ausbildung.

Interne Schulung: Schwerpunkt der Doppelausbildung

Die betriebliche Ausbildung steht im Zentrum des Schweizer Systems der doppelten Berufsausbildung. Sie ermöglicht es Auszubildenden, wichtige praktische Fähigkeiten zu erwerben und trägt dazu bei, den Bedarf an qualifiziertem Personal auf dem Arbeitsmarkt zu verringern. Qualitativ hochwertige Ausbildung ermutigt junge Menschen, Ausbildungswege zu wählen, und stärkt die Rolle von Unternehmen als hervorragende Ausbildungsanbieter.

Der Prioritätsbereich ist in drei grundlegende Ziele unterteilt. Erstens: das Bewusstsein von Berufsausbildungsakteuren (Unternehmen, Schulen, Branchenverbände) für die strategische Bedeutung der betrieblichen Ausbildung zu schärfen. Zweitens die Förderung von Kontakten und dem Wissensaustausch zwischen den verschiedenen beteiligten Parteien. Schließlich die konkrete Unterstützung von Projekten, die darauf abzielen, die Qualität der Ausbildung in Ausbildungsunternehmen zu optimieren.

Prioritätsthemen sind die Stärkung der Aufsicht über Ausbildungsplätze, die Fortbildung von Ausbildern im Unternehmen, die Unterstützung von Jugendlichen in Schwierigkeiten und die Optimierung der Rahmenbedingungen für Ausbildungsunternehmen. Rémy Hübschi, stellvertretender Direktor der SERI, kommentiert: Mit dem Prioritätsbereich leistet die Konföderation einen konkreten Beitrag zur langfristigen Sicherstellung der Qualität der doppelten Berufsausbildung und -ausbildung und macht sie für Lehrlinge und Ausbildungsunternehmen attraktiver. Ich lade die Partner ein, ihre Ideen einzureichen und geeignete Projekte einzureichen.

Operative Details

Wie die Bundesmittel verteilt werden

Die SERI beabsichtigt, den Prioritätsbereich durch enge Zusammenarbeit mit den Kantonen und Berufsverbänden umzusetzen. Der föderale Ansatz umfasst vier komplementäre Handlungslinien.

Erstens wird das SERI Wissen und Beispiele bewährter Praktiken, die auf nationaler Ebene gesammelt wurden, teilen und so den Erfahrungsaustausch zwischen den Akteuren der Berufsbildung erleichtern. Zweitens werden spezifische finanzielle Ressourcen bereitgestellt, um konkrete Projekte zur Modernisierung und Verbesserung der betrieblichen Schulungen zu unterstützen.

Bundesbeiträge können vier Arten von Projekten finanzieren:

  • Vorprojekte: Machbarkeitsstudien und Bedarfsanalyse
  • Innovative Projekte: Experimente mit neuen Trainingsmodellen
  • Vervielfältigungsprojekte: Verbreitung bereits etablierter Qualitätspraktiken
  • Netzwerkprojekte: Initiativen, die darauf abzielen, die Verbindungen zwischen Akteuren zu stärken

Die Mittel werden hauptsächlich den Kantonen und Berufsverbänden (Arbeitgeberverbände, Gewerkschaften, Branchenverbände) zugeteilt, die die bevorzugten operativen Partner der SERI sind.

Die Auswirkungen auf die Schweizer Doppelbildung

Die Stärkung der betrieblichen Ausbildung reagiert auf eine wachsende Herausforderung: sicherzustellen, dass Unternehmen trotz wirtschaftlicher Belastungen und Verwaltungskosten ihre Investitionsbereitschaft in Ausbildung erhalten und verstärken. Die Qualität der praktischen Ausbildung steht in engem Zusammenhang mit der Abschlussquote von Ausbildungen und der Umwandlung von Lehrlingen in stabile Arbeitskräfte auf dem Arbeitsmarkt.

In der Schweiz ist das Dualsystem ein international anerkanntes Modell der Exzellenz. Um es wettbewerbsfähig und attraktiv zu halten, insbesondere für junge Menschen, muss kontinuierlich in die Qualifikation von betrieblichen Ausbildern und in die Aktualisierung praktischer Lehrpläne investiert werden. Dieser Prioritätsbereich bietet die notwendige bundesstaatliche Unterstützung, damit Kantone und Arbeitgeber diese strategischen Verbesserungen umsetzen und langfristige Beschäftigungsfähigkeit sicherstellen können.

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Wichtige Punkte

Wie man auf Bundesbeiträge zugeht und Projekte einreicht

Kantone und Berufsverbände, die an einer Bundesfinanzierung interessiert sind, müssen einen Antragsprozess durchlaufen. SERI wird bis Ende 2028, wenn der Prioritätsbereich endet, Vorschläge für vorläufige, innovative, Multiplikations- und Netzwerkprojekte annehmen.

Schritt 1: Identifizieren Sie die Art des Projekts Jeder Bewerber muss zunächst definieren, welche Projektkategorie er oder sie umsetzen möchte. Wenn es sich um explorative Forschung zu Ausbildungslücken handelt, wählen Sie ein Vorprojekt. Wenn das Ziel ist, eine neue praktische Lehrmethode zu testen, wählen Sie ein innovatives Projekt. Wenn Sie eine bereits etablierte bewährte Praxis auf andere Kantone ausweiten möchten, wählen Sie das Multiplikationsprojekt. Wenn Sie ein stabiles Netzwerk von Bildungsakteuren schaffen möchten, schlagen Sie ein Netzwerkprojekt vor.

Schritt 2: Formulieren Sie den Vorschlag Der Vorschlag muss klar beschreiben, wie das Projekt zu den drei Zielen des Prioritätsbereichs beiträgt: Sensibilisierung, Wissensaustausch und Qualitätsoptimierung. Das erforderliche Budget, die erwartete Dauer und die an der Umsetzung beteiligten Partner müssen ebenfalls angegeben werden.

Schritt 3: Bewerben Sie sich bei SERI Vorschläge müssen direkt beim Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation eingereicht werden. Obwohl die Quelle keine Zwischenbewerbungsfrist angibt, müssen die Projekte bis Ende 2028 abgeschlossen sein.

Aussichten für Unternehmen und Trainer

Die betriebliche Ausbildung bleibt die treibende Kraft hinter der Wettbewerbsfähigkeit des Schweizer Arbeitsmarktes. In die Qualität der praktischen Vorbereitung zu investieren bedeutet, in die Beschäftigungsfähigkeit junger Menschen zu investieren und den Bedarf an qualifiziertem Personal zu lösen. Interne Ausbilder können von bundesstaatlichen Subventionen profitieren, um methodische Auffrischungskurse zu nutzen. Unternehmen werden Anreize haben, strengere Qualitätskontrollen einzuführen und ihre Ausbildungsmöglichkeiten zu verbessern.

Wenn Sie mehr über Berufsausbildungsmöglichkeiten in der Schweiz erfahren möchten, wenden Sie sich bitte an die Auszubildenden opportunità di lavoro und aziende che assumono in Ihrem Sektor. Für Informationen zu Gehältern und Steuervorteilen im Zusammenhang mit den Gehältern der Lehrlinge nutzen Sie das calcolatore stipendi für eine personalisierte Schätzung.

Für eine genaue Nettogehaltsberechnung nutzen Sie unseren Steuervergleichsrechner: vergleichen Sie G- und B-Bewilligung mit allen Abzügen 2026.

Quelle: admin.ch

Häufig gestellte Fragen
Was ist der Prioritätsbereich der von SERI eingeführten internen Schulungen?
Es handelt sich um ein Bundesprogramm, das am 1. September 2026 gestartet wurde und bis Ende 2028 läuft und darauf abzielt, die Qualität der dualen Berufsausbildung zu stärken. Der mit 3 Millionen Franken dotierte Schwerpunktbereich unterstützt Kantone und Organisationen der Arbeitswelt mit drei Hauptzielen: Sensibilisierung der Akteure für die Bedeutung der betrieblichen Ausbildung, Förderung des Wissensaustauschs und Unterstützung von Projekten zur Optimierung der Ausbildungsqualität in den Lehrbetrieben.
Welche Einrichtungen können Projekte einreichen und auf Bundesbeiträge zugreifen?
Die Mittel sind in erster Linie für Kantone und Organisationen der Arbeitswelt wie Arbeitgeberverbände, Gewerkschaften und Branchenverbände bestimmt. Diese Organisationen können vorbereitende, innovative, Multiplikations- oder Networking-Projekte einreichen, um die Qualität der praktischen Ausbildung in Unternehmen zu verbessern.
Bis wann ist das Programm aktiv und wann laufen die Bewerbungsfristen ab?
Der Schwerpunktbereich läuft bis Ende 2028. Bis zu diesem Zeitpunkt müssen die finanzierten Projekte abgeschlossen und die vom SBFI vorgesehenen Aktivitäten abgeschlossen sein. Die Quelle gibt kein vorläufiges Bewerbungsdatum an, aber die Projekte müssen die endgültige Frist von 2028 einhalten.
Worauf konzentrieren sich die Hauptthemen des Programms?
Die Stärkung der Aufsicht über Praktika, die Weiterbildung von betrieblichen Ausbildern, die Unterstützung junger Auszubildender und die Optimierung der Rahmenbedingungen für Lehrbetriebe. Ziel ist es, eine qualitativ hochwertige praktische Ausbildung zu gewährleisten, die junge Menschen dazu motiviert, sich für eine Lehre zu entscheiden.
Welche Art von Projekten können von SERI finanziert werden?
Das SBFI finanziert vier Arten von Projekten: Vorprojekte (Machbarkeitsstudien und Bedarfsanalysen), innovative Projekte (Erprobung neuer Bildungsmodelle), Multiplikationsprojekte (Verbreitung bewährter Verfahren) und Netzwerkprojekte (Stärkung der Verbindungen zwischen den Akteuren der Berufsbildung).

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