Pfister: unzureichende Mittel für die Schweizer Armee

Im LAC in Lugano prangert Pfister unzureichende Mittel für die Schweizer Armee an; der Finanzierungsplan ist an eine vorübergehende Erhöhung der Mehrwertsteuer gebunden.
Kontext
Auf einen Blick
- Pfister: unzureichende Mittel zum Schutz der Schweiz
- Risiken: Drohnen, Sabotage, Cyberangriffe und Desinformation
- Investitionen an eine vorübergehende Erhöhung der Mehrwertsteuer gebunden
- Auftritt im LAC in Lugano
Wichtige Fakten
- Wer → Martin Pfister, Bundesrat für Verteidigung
- Wo → LAC von Lugano
- Anlass → Jahreskonferenz des Verbandes der Militärzeitschriften der Italienischen Schweiz
- Problem → unzureichende Ressourcen, um das Land angemessen zu schützen
- Bedrohungen → Spionage, Sabotage, Cyberangriffe und Desinformation
- Luftverteidigung → Luftangriffe, auch mit Drohnen
- Finanzierung → Armeeplan verbunden mit einer vorübergehenden Erhöhung der Mehrwertsteuer
- Maßnahmen → Europäische Zusammenarbeit und Überarbeitung der Regeln für den Export von Kriegsmaterial
Im LAC in Lugano warnte Martin Pfister vor der Fähigkeit der Schweizer Armee, das Land zu schützen. Der für Verteidigung zuständige Bundesrat erklärte, dass die verfügbaren Ressourcen derzeit nicht ausreichen, um den wahrscheinlichsten Bedrohungen angemessen zu begegnen. Die Rede fand während der Jahrestagung des Verbandes der Militärzeitschriften der italienischen Schweiz statt.
Der Ort der Intervention ist Lugano, aber das Ziel der Botschaft ist national: der Schutz des gesamten Landes und der für die Armee notwendigen Ressourcen. Am Hauptsitz in Lugano fand deshalb eine Stellungnahme statt, in der es auch um die Finanzierung durch den Bund ging.
Die in Lugano angedeuteten Drohungen
Pfisters Botschaft betrifft eine umfassendere Definition von Konflikten. Bewaffnete Auseinandersetzungen bleiben nur ein Teil des Szenarios: Der Verteidigungsmanager wies auch auf Spionage, Sabotage, Cyberangriffe und Desinformationskampagnen hin. Hinzu kommen Luftangriffe, auch solche, die mit Drohnen durchgeführt werden. Der Schutz des Territoriums, so die Lesart in Lugano, erfordert daher Fähigkeiten, die verschiedene Bedrohungen abdecken und nicht nur den traditionellen Kampf.
Das Problem wird daher nicht als mit einem einzelnen Tool verknüpft dargestellt: Die Liste umfasst physische, digitale und Informationsbedrohungen.
Um diesen Herausforderungen zu begegnen, plädiert Pfister für neue Investitionen. Der angegebene Kanal ist der Armeefinanzierungsplan, der mit einer vorübergehenden Erhöhung der Mehrwertsteuer verbunden ist. Durch den Verweis auf den Bundesrat wird das Dossier in den Zuständigkeitsbereich des Bundesrates gebracht und mit einer Finanzierungsentscheidung verknüpft, ohne dass eine Einzelberechnung erfolgt.
Der Bundesrat erinnerte anschliessend an zwei Elemente, die ausserhalb der Militärausgaben liegen. Einerseits die Zusammenarbeit mit europäischen Ländern; zum anderen die Überarbeitung der Regeln für den Export von Kriegsmaterial. Erklärtes Ziel ist auch der Schutz der Schweizer Industrie.
Das von der Konferenz vermittelte Bild zeichnet sich also durch ein doppeltes Bild aus: Einerseits wird der Mangel an Ressourcen angeprangert, andererseits eine Aktionslinie, die auf Investitionen, internationaler Zusammenarbeit und überarbeiteten Exportregeln basiert. Für diejenigen, die den Bezug zur Mehrwertsteuer in ihrem Budget bewerten möchten, kann der calcolatore imposte dabei helfen, die Steuerfrage von anderen Ausgabenposten zu trennen.
Operative Details
Der Verweis auf die Mehrwertsteuer verändert, wie die Ankündigung für Familien, Arbeitnehmende und Unternehmen zu lesen ist. Sie ist kein Posten auf der Lohnabrechnung: Die Mehrwertsteuer wirkt sich auf die Preise der Konsumgüter aus. Um zu verstehen, was zu beobachten ist, muss zunächst zwischen der Bundes- und der kantonalen Ebene unterschieden werden.
Mehrwertsteuer und andere Steuerposten
Die Mehrwertsteuer ist von der direkten Bundessteuer sowie von den Kantons- und Gemeindesteuern getrennt. Der von Pfister erwähnte Plan darf daher nicht mit dem Gemeindesteuerfuss oder mit einer Änderung der Kantons- und Gemeindesteuern verwechselt werden. Für die kantonale und kommunale Ebene sind die kantonalen Verwaltungen die zuständigen Stellen, während die Bundesebene die Mehrwertsteuer und die direkte Bundessteuer umfasst. Diese Trennung verhindert, dass einer möglichen vorübergehenden Erhöhung der Mehrwertsteuer automatisch Auswirkungen auf die anderen Steuern zugeschrieben werden.
Für in der Schweiz Erwerbstätige ist eine zweite Unterscheidung wichtig. Die Ankündigung betrifft die Finanzierung der Armee und die Mehrwertsteuer; sie ist nicht als Änderung von AVS/AHV, LPP/BVG oder der LAMal/KVG-Prämien zu verstehen. Diese Posten gehören zur Vorsorge oder zur Krankenversicherung, während die Mehrwertsteuer den Konsum betrifft. Eine mögliche Auswirkung auf den Haushalt ist daher bei den Lebenshaltungskosten und beim Endpreis der Einkäufe zu beobachten, nicht bei einem neuen Lohnabzug, der in der Meldung genannt wird.
Öffentliche Ausgaben und Industrie
Der Vorschlag verbindet zwei Ebenen: die Notwendigkeit zu investieren, um die genannten Bedrohungen zu bewältigen, und einen an die Mehrwertsteuer geknüpften Finanzierungsweg. Der von Pfister beschriebene Ansatz stellt einen Zusammenhang zwischen Sicherheit und den öffentlichen Finanzen her, ohne einen individuellen Betrag zu nennen, der auf die Familien anzuwenden wäre.
Für Schweizer Unternehmen betrifft der andere Aspekt die Regeln für den Export von Kriegsmaterial und das Verhältnis zu den europäischen Ländern. Die Aussage betrifft nicht nur Investitionen: Sie umfasst auch den Schutz der Schweizer Industrie. Um den möglichen Druck auf die täglichen Ausgaben zu beurteilen, ohne ihn mit Löhnen und Vorsorge zu vermischen, kann costo della vita in Svizzera konsultiert werden.
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Wichtige Punkte
Um das Dossier zu verfolgen, ohne eine politische Ankündigung in eine willkürliche Berechnung zu verwandeln, kann der Leser mit einer einfachen Übersicht arbeiten, die einzelnen Posten trennen und jeden Schritt überprüfen.
Vier operative Schritte
1. Den Rahmen abstecken. Festhalten, dass die von Pfister erwähnte Maßnahme der mit einer vorübergehenden Erhöhung der Mehrwertsteuer verbundene Finanzierungsplan der Armee ist. Keine Prozentsätze oder Fristen zu den verfügbaren Angaben über die vorübergehende Erhöhung der Mehrwertsteuer hinzufügen.
2. Steuern trennen. Mehrwertsteuer, direkte Bundessteuer sowie kantonale und kommunale Steuern getrennt halten. Für Mehrwertsteuer und direkte Bundessteuer ist die AFC/ESTV die maßgebliche Stelle; für die beiden anderen Ebenen sind die kantonalen Verwaltungen zuständig. Der kommunale Steuerfuss darf nicht zur Schätzung der Mehrwertsteuer verwendet werden.
3. Das Familienbudget erfassen. Von den Konsumausgaben und den Lebenshaltungskosten ausgehen, ohne automatisch Lohn, AVS/AHV, LPP/BVG oder LAMal/KVG-Prämien zu verändern. costo della vita in Svizzera hilft dabei, die Bestandsaufnahme der Ausgaben getrennt zu halten.
4. Die beiden politischen Entwicklungen verfolgen. Auf der einen Seite geht es um die Finanzierung der Armee, auf der anderen um die Zusammenarbeit mit den europäischen Ländern und die Überarbeitung der Vorschriften für die Ausfuhr von Kriegsmaterial. Ein an diesem Sektor interessiertes Unternehmen kann die beiden Bereiche getrennt betrachten: Ressourcen für die Verteidigung und Bedingungen zum Schutz der Schweizer Industrie.
Diese Methode verhindert, dass man in den Lohnabrechnungen aufgrund des bloßen Eingreifens von Lugano nach einem neuen Abzug sucht. Eine persönliche Berechnung ist sinnvoll, sobald der Steuerplan in anwendbare Parameter übersetzt ist; bis dahin empfiehlt es sich, die Instrumente zu nutzen, um die aktuelle Situation abzubilden, nicht um einen künftigen Betrag zu erfinden. Für das verfügbare Einkommen und das Verhältnis zwischen Einnahmen und Ausgaben öffne calcolatore stipendio: Es ist der praktische Ausgangspunkt, um das persönliche Budget zu erfassen, während das eidgenössische Dossier voranschreitet.
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Quelle: tio.ch
Häufig gestellte Fragen
- Was hat Martin Pfister in Lugano gesagt?
- Während der Jahrestagung des Verbandes der Militärzeitschrift der italienischen Schweiz am LAC di Lugano sagte der für Verteidigung zuständige Bundesrat, dass die Schweizer Armee derzeit nicht über die notwendigen Ressourcen verfügt, um das Land angemessen vor den wahrscheinlichsten Bedrohungen zu schützen. Das Urteil bezieht sich auf die aktuelle Situation der Armee.
- Auf welche Bedrohungen hat der Verteidigungsbeauftragte hingewiesen?
- Pfister verwies auf die modernen Konflikte, die sich seiner Analyse zufolge nicht auf bewaffnete Auseinandersetzungen beschränken. Zu den genannten Risiken gehören Spionage, Sabotage, Cyberangriffe, Desinformationskampagnen und Luftangriffe, unter anderem durch den Einsatz von Drohnen. Die Liste umfasst somit digitale, informations- und luftgestützte Bedrohungen.
- Wie soll die Antwort finanziert werden?
- Der Bundesrat will Neuinvestitionen auch über den Finanzierungsplan der Armee unterstützen, der mit einer vorübergehenden Erhöhung der Mehrwertsteuer verbunden ist. Die Quelle stellt die Verbindung zwischen dem Plan und der Steuer dar, bietet jedoch keinen individuellen Betrag, der auf Familien angewendet werden kann. Es geht also um die Bundesfinanzpolitik und nicht um eine bereits definierte persönliche Kalkulation.
- Welche internationalen und industriellen Maßnahmen wurden in Erinnerung gerufen?
- Pfister betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit mit den europäischen Ländern und der Revision der Regeln für den Export von Kriegsmaterial. Ziel ist es, auch die Schweizer Industrie zu schützen. Die Zusammenarbeit und die Exportregeln werden daher neben den Investitionen der Armee als Elemente der Reaktion auf die Sicherheitsherausforderungen dargestellt.