Dürre 2025: 54 Millionen in Krediten an landwirtschaftliche Betriebe (Grenzgänger-Leitfaden)

Parmelin verteidigt die Wahl von zinslosen Krediten anstelle von nicht rückzahlbaren Beihilfen: Ohne gesetzliche Grundlagen ist es unmöglich, das COVID-Modell zu wiederholen.
Kontext
In Kürze
- Bern vergibt zinslose Darlehen in Höhe von 54 Millionen Franken an landwirtschaftliche Betriebe, die von der Dürre im Sommer betroffen sind
- Guy Parmelin verteidigt die Entscheidung, auf Darlehen statt auf nicht rückzahlbare Beihilfen zurückzugreifen
- Der Bundespräsident nennt die Futterversorgung als dringlichste Herausforderung
- Dürre betrifft weite Teile Europas, mit Futterimporten aus Kanada
Eckdaten
- Was: Bereitstellung von zinslosen Darlehen in Höhe von 54 Millionen Franken für die von der Dürre betroffenen landwirtschaftlichen Betriebe
- Wann: Sommer 2025 (die Nachricht bezieht sich auf den letzten Sonntag, ein bestimmtes Datum, das nicht im Quelltext angegeben ist)
- Wo: Schweiz, mit Ausweitung der Dürre auf europäischer Ebene
- Wer: Bundesrat, Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (Guy Parmelin, Bundespräsident)
- Betrag: 54 Mio. Franken (zinslose Darlehen)
- Rechtlicher Rahmen: Keine aktuelle Rechtsgrundlage für nicht rückzahlbare Beihilfen, wie von Parmelin angegeben
- Vergleich Bundesrechnung: Ohne die heute beschlossenen Maßnahmen schätzt der Bundesrat ein Defizit im Bundeshaushalt von 1,3 Milliarden
- Externer Kontext: Futterimporte aus Kanada aufgrund der Dürre, von der ein Großteil Europas betroffen ist
Parmelins Antwort auf die Kritik der Landwirtschaft
Bundespräsident Guy Parmelin sprach am Sonntag in der RTS-Nachrichtensendung 19:30 Uhr, um auf die
Operative Details
Futter: Die unmittelbarste Herausforderung für die Landwirtschaft
Neben der Finanzhilfe geht es nun vor allem um die Futterversorgung für den kommenden Winter. Parmelin nannte dies die unmittelbarste Herausforderung für die Branche, die an die Mikrofone von RTS gestellt wurde. »Der Klimawandel ist da, das ist offensichtlich. Vor zwanzigJahren war es in meiner Region nicht möglich, Merlot anzupflanzen, heute ist es das. In Zukunft wird die Dringlichkeit die Futterversorgung für den Winter und das Ende des Winters betreffen », sagte der Bundespräsident.
Erschwerend kommt hinzu, dass ein Großteil Europas von Dürre betroffen ist. «Derzeit gibt es Importe aus Kanada, weil man die Dürre als europäisches Problem betrachten muss», fuhr Parmelin fort. Die logistischen Schwierigkeiten werden auch durch das niedrige Niveau wichtiger europäischer Wasserstraßen verschärft, ein Detail, das den Transport von Waren und Rohstoffen auf dem Wasserweg erschwert.
Was sich im Vergleich zur Covid-19-Krise ändert
Der Unterschied zu dem, was während der Pandemie passiert ist, ist deutlich, und Parmelin hat es deutlich gemacht: Während der Gesundheitskrise wurde im Rahmen des Dringlichkeitsrechts gearbeitet, einer Rechtsgrundlage, die heute fehlt. Dies bedeutet, dass sich der Bundesrat in Ermangelung eines neuen gesetzgeberischen Eingriffs oder einer außerordentlichen Lageerklärung nur mit gewöhnlichen Instrumenten bewegen kann: Darlehen, Vorschüsse auf Direktzahlungen und
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Wichtige Punkte
Cosa fare concretamente per le aziende agricole colpite
Le aziende agricole che hanno subito danni dalla siccità estiva possono accedere ai 54 milioni di franchi stanziati dalla Confederazione sotto forma di prestiti senza interessi. Questi prestiti sono pensati per garantire liquidità immediata, non per coprire perdite strutturali. Le aziende interessate devono rivolgersi ai competenti uffici cantonali dell'agricoltura per avviare la procedura di richiesta.
In parallelo, le aziende possono richiedere l'anticipo dei pagamenti diretti, uno strumento ordinario della politica agricola federale che non richiede nuove basi legali. L'anticipo dei pagamenti diretti è una leva operativa attivabile rapidamente e rappresenta una fonte di liquidità aggiuntiva rispetto ai prestiti senza interessi.
Scenario: cosa succede se la siccità prosegue
Se la siccità dovesse prolungarsi nei prossimi mesi, il problema principale diventerà l'approvvigionamento di foraggio per l'inverno, come indicato dallo stesso Parmelin. In questo scenario, le importazioni dall'estero (come quelle già in corso dal Canada) potrebbero diventare la norma, con un conseguente aumento dei costi logistici, aggravato dal basso livello dei corsi d'acqua europei che complica il trasporto fluviale.
In assenza di una base legale per aiuti a fondo perduto, un eventuale ampliamento dell'intervento federale richiederebbe un passaggio parlamentare o l'attivazione del diritto d'urgenza. Al momento, la fonte non menziona l'avvio di tali procedure.
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Häufig gestellte Fragen
- Wie viel hat der Bund den von der Dürre betroffenen Landwirten zur Verfügung gestellt?
- Der Bundesrat hat 54 Millionen Franken in Form von zinslosen Darlehen für die von der Dürre im Sommer 2025 betroffenen landwirtschaftlichen Betriebe bereitgestellt. Es handelt sich um ein Instrument, das entwickelt wurde, um sofortige Liquidität zu gewährleisten, nicht um strukturelle Verluste zu decken, und die betroffenen Betriebe müssen sich an die zuständigen kantonalen Landwirtschaftsämter wenden, um das Verfahren einzuleiten.
- Warum gewährt der Bund keine nicht rückzahlbare Hilfe wie während Covid?
- Laut Guy Parmelin, Bundespräsident, fehlt heute eine gesetzliche Grundlage für die Auszahlung von nicht rückzahlbaren Hilfen. Während der Covid-19-Pandemie wurde im Rahmen des Dringlichkeitsrechts gearbeitet, das heute nicht mehr aktiv ist. In Ermangelung eines neuen gesetzgeberischen Eingriffs oder einer ausserordentlichen Lageerklärung kann sich der Bundesrat nur mit ordentlichen Instrumenten bewegen: Darlehen, Vorschüsse auf Direktzahlungen und Liquiditätsmassnahmen.
- Was ist laut Parmelin die dringendste Herausforderung für den Agrarsektor?
- Der Bundespräsident nannte die Winterfutterversorgung die unmittelbarste Herausforderung. Die Dürre betrifft weite Teile Europas und Futterimporte aus Kanada sind bereits im Gange. Die logistischen Schwierigkeiten werden durch das niedrige Niveau wichtiger europäischer Wasserstraßen verschärft, was den Flusstransport von Waren und Rohstoffen erschwert.
- Welche Rolle spielen direkte Vorauszahlungen?
- Parmelin erinnerte daran, dass Direktzahlungen im Voraus gezahlt werden können, um den landwirtschaftlichen Betrieben eine sofortige Liquiditätsunterstützung zu bieten. Es handelt sich um ein reguläres Instrument der Bundeslandwirtschaftspolitik, das keine neuen Rechtsgrundlagen benötigt und schnell aktiviert werden kann und eine zusätzliche Liquiditätsquelle gegenüber zinslosen Krediten darstellt.
- Wie ist die Situation der Bundesrechnungen in Bezug auf diese Hilfen?
- Der Bundespräsident erklärte, ohne die Massnahmen würde der Bundeshaushalt ein Defizit von 1,3 Milliarden aufweisen. Dank des verfügbaren Überschusses konnte der Bundesrat die 54 Millionen Franken für die Landwirte freisetzen, betonte aber, dass es keinen weiteren Handlungsspielraum gebe.