Der Agrarsektor meldet Schäden von über 19 Millionen Franken. (Grenzgänger-Leitfaden)

Ein Blick auf den Luganersee während der Dürre.

Die Dürre trifft die Schweizer Landwirte hart und verursacht Schäden von schätzungsweise über 19 Millionen Franken.

Kontext

In Kürze

• Die Dürre trifft die Schweizer Landwirte hart. • Der Schaden wird auf über 19 Millionen Franken geschätzt.

Eckdaten

• Die Hagelversicherung Schweiz schützt die Landwirtschaft vor widrigen Witterungsverhältnissen. • Rund 2'350 Betriebe sind gegen Trockenheit versichert. • Rund 1'100 landwirtschaftliche Betriebe haben bereits Schäden gemeldet. • Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) erwartet für das laufende Jahr eine Prämienerhöhung von 10%.

Lead

Die Dürre trifft die Schweizer Landwirte heftig: Die Hagelversicherung Schweiz, die die Branche bei widrigen Witterungsverhältnissen schützt, rechnet mit Schäden von mindestens 19 Millionen Franken, Tendenz steigend.

Dürre verursacht erhebliche Schäden an Sommerkulturen wie Kartoffeln, Mais, Zuckerrüben und Sonnenblumen. Die meisten dieser Kulturen wurden noch nicht geerntet, so dass es nicht möglich ist, das gesamte Ausmaß der Schäden zu quantifizieren. Für einige landwirtschaftliche Betriebe werden die Verluste jedoch enorm sein.

Gemäss Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) haben im ersten Umsetzungsjahr rund 2'500 landwirtschaftliche Betriebe die Prämienverbilligung beantragt. Für das laufende Jahr rechnet das BLW mit einem Zuwachs von rund 10%.

Schadensanalyse

Schweizer Bauern sind besonders von der Dürre betroffen, vor allem in kontinentalen Klimaregionen wie der Zentral- und Ostschweiz. Im Kanton Tessin zum Beispiel verursachte die Dürre

Operative Details

Die Trockenheit verursacht insbesondere im Tessin und in der Stadt Lausanne erhebliche Schäden an Sommerkulturen wie Kartoffeln, Mais, Zuckerrüben und Sonnenblumen.

Die Dürre trifft die Schweizer Bauern hart und die Auswirkungen werden noch lange spürbar sein. Landwirte im Wallis beklagen bereits den Wassermangel für ihre Kulturen, und es wird erwartet, dass die Schäden noch gravierender sein könnten.

Die Hagelversicherung Schweiz schützt die Landwirtschaft vor widrigen Witterungsverhältnissen. Rund 2'350 Betriebe sind gegen Dürre versichert. Rund 1'100 landwirtschaftliche Betriebe haben bereits Schäden gemeldet. Gemäss Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) haben im ersten Umsetzungsjahr rund 2'500 landwirtschaftliche Betriebe die Prämienverbilligung beantragt.

Das bedeutet, dass die landwirtschaftlichen Betriebe mehr für die Dürreversicherung bezahlen müssen. Das BLW argumentiert jedoch, dass die Prämienerhöhung durch die Einsparungen kompensiert wird, die die landwirtschaftlichen Betriebe dank der Versicherung erzielen können.

Landwirte im Jura beginnen bereits, sich über den Wassermangel für ihre Kulturen zu beklagen, und es wird erwartet, dass die Schäden noch größer sein werden.

Die Gesetzgebung zur Dürreversicherung wurde 2018 mit dem Bundesgesetz vom 21. Juni 2018 eingeführt, das die Anforderungen an die Versicherung gegen Witterungseinflüsse festlegte.

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Wichtige Punkte

Um die Auswirkungen der Trockenheit zu reduzieren, ist es wichtig, die Sommerkulturen zu schützen. Dies kann durch den Einsatz von Bodenschutz- und Wasserbewirtschaftungstechniken erfolgen. Darüber hinaus können landwirtschaftliche Betriebe eine Senkung der Versicherungsprämien für Frost- und Trockenheitsrisiken beantragen.

Die Hagelversicherung Schweiz schützt die Landwirtschaft vor widrigen Witterungsverhältnissen. Rund 2'350 Betriebe sind gegen Dürre versichert. Rund 1'100 landwirtschaftliche Betriebe haben bereits Schäden gemeldet. Gemäss Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) haben im ersten Umsetzungsjahr rund 2'500 landwirtschaftliche Betriebe die Prämienverbilligung beantragt.

Dieser Anstieg ist darauf zurückzuführen, dass der Agrarsektor stark von Dürre und widrigen Witterungsverhältnissen betroffen war. Nach Angaben des BLW erlitten 70 Prozent der gegen Trockenheit versicherten Betriebe Schäden von über 100'000 Franken.

In der Schweiz ist die Landwirtschaft für viele Kantone eine wichtige Einkommensquelle. Zum Beispiel macht die Landwirtschaft im Kanton Freiburg 20% des BIP aus. Im Kanton Bern sind 30% der landwirtschaftlichen Betriebe gegen Trockenheit versichert.

Um die Sommerkulturen zu schützen, können landwirtschaftliche Betriebe Bodenschutztechniken wie Low-Flow-Bewässerung oder Bodenbedeckung mit Blättern oder Stroh einsetzen. Darüber hinaus können sie Wasserbewirtschaftungstechniken wie Bewässerung oder Abwassersammlung verwenden

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Quelle: swissinfo.ch

Häufig gestellte Fragen
Wie viele Schäden wurden aufgrund der Dürre geschätzt?
Der Schaden wurde auf über 19 Millionen Franken geschätzt.
Wie viele Betriebe sind gegen Trockenheitsgefahr versichert?
Rund 2'350 Betriebe sind gegen Dürre versichert.
Wie viele landwirtschaftliche Betriebe haben bereits Schäden gemeldet?
Rund 1'100 landwirtschaftliche Betriebe haben bereits Schäden gemeldet.

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