Keine Entlastung beim Treibstoff: Bern bestätigt das teure Tanken

Am 25. September 2026 hat die SECO eine Entlastung beim Treibstoff ausgeschlossen: Diesel auf dem historischen Höchststand, Benzin über 2 Franken/Liter, keine Hilfe für Handwerker, Landwirte und Pendler vorgesehen.
Kontext
Kurz zusammengefasst
- Diesel hat in den vergangenen Tagen ein Allzeithoch erreicht
- Benzin kostet seit Längerem mehr als zwei Franken pro Liter
- Bern schließt eine Entlastung beim Treibstoff vorerst aus
- Das SECO bringt die hohen Preise mit Einsparungen in Verbindung
Wichtige Fakten
- Datum: 25. September 2026
- Ort: Bern
- Behörde: SECO
- Diesel: Allzeithoch
- Benzin: mehr als zwei Franken pro Liter
- Genannte Unterstützungen: Arbeitslosenversicherung und Kurzarbeit
- Weitere Maßnahmen: nur bei unmittelbar bevorstehender schwerer Rezession
Am 25. September 2026 hat Bern bestätigt, dass vorerst kein staatlicher Eingriff zur Entlastung der Treibstoffkosten vorgesehen ist. In den vergangenen Tagen hat Diesel ein Allzeithoch erreicht; Benzin kostet dagegen seit Längerem mehr als zwei Franken pro Liter. An Schweizer Tankstellen äußert sich der Unmut in sehr harschen Kommentaren, während die Ausgaben vor allem Handwerker, Landwirte und Pendler belasten.
Die Forderungen nach staatlicher Unterstützung sind eindringlicher geworden. Mehrere Parlamentarier haben sich an das Eidgenössische Departement für Wirtschaft gewandt, das von Bundespräsident Guy Parmelin geleitet wird. Die für das Departement angegebene Position ist eindeutig: Ein Eingriff zur Entlastung der Situation ist ausgeschlossen.
Die Position des Bundes
Thomas Knutti, SVP-Nationalrat und Miteigentümer eines Transportunternehmens, hat die Vorsicht des Bundesrates mehrfach kritisiert. Er erinnerte daran, dass er im März Entlastungsmaßnahmen gefordert und im Juni eine Interpellation eingereicht hatte, ohne angehört zu werden.
Auf Anfrage von 20 Minuten erklärte das Staatssekretariat für Wirtschaft, dass die hohen Preise nicht nur Kosten darstellen. Nach Auffassung des SECO sollen sie die Knappheit des Treibstoffs signalisieren und das Verhalten lenken.
«Im aktuellen Kontext ist es von entscheidender Bedeutung, dass die Treibstoffpreise die Knappheit signalisieren: Dies fördert das Sparen, die Nutzung von Alternativen, die Steigerung der Effizienz und Investitionen in andere Lösungen».
Nach Ansicht der Behörde würde ein staatlicher Eingriff den Anreiz nehmen, selbstständig Vorsorge zu treffen, und die Widerstandsfähigkeit der Wirtschaft schwächen. Das SECO will zudem allgemein geltende Maßnahmen vermeiden. Eine genaue Schwelle für Diesel oder Benzin wird nicht angegeben: Maßgeblich wäre die Entwicklung der Wirtschaft insgesamt. Um die Belastung der alltäglichen Ausgaben durch die Teuerung zu verfolgen, kann man den costo della vita in Svizzera konsultieren. Für Autofahrer ist der Punkt also nicht nur der an der Tankstelle verzeichnete Wert, sondern das Fehlen einer öffentlichen Antwort, die mit diesem Wert zusammenhängt. Die angekündigte Perspektive bleibt die eines teuren Tankens, zumindest solange sich das wirtschaftliche Umfeld nicht ändert.
Operative Details
Der Preis löst keine Schwelle aus
Für diejenigen, die in der Schweiz leben oder arbeiten und auf das Auto angewiesen sind, hat die Botschaft eine unmittelbare Wirkung: Der Tankvorgang bleibt ein den Marktpreisen ausgesetzter Ausgabenposten, und eine an eine bestimmte Zahl geknüpfte Entlastung ist nicht vorgesehen. Dies betrifft direkt die von der Quelle genannten Kategorien, also Handwerker, Landwirte und Pendler. Für sie schlägt der Anstieg der Kraftstoffpreise bei den Fahrten oder in den Kosten der Tätigkeit zu Buche; für Autofahrer besteht die angekündigte Folge darin, dass das Tanken teuer bleiben wird.
Die zweite Konsequenz betrifft die Erwartungen. Die SECO nennt keine Preisgrenze für Diesel oder Benzin, ab der automatisch ein Eingreifen des Bundes ausgelöst würde. Der Bezugspunkt ist die Wirtschaft insgesamt. Ein Rekordwert an der Zapfsäule allein wird nicht als ausreichende Bedingung für eine Änderung der Politik dargestellt.
Drei von der Quelle genannte Szenarien
| Situation | Angegebene Reaktion | | Hohe Preise im aktuellen Rahmen | Anreiz zum Sparen, zu Alternativen, zu Effizienz und zu Investitionen in andere Lösungen | | Konjunkturabschwächung | Zunächst Arbeitslosenversicherung und Kurzarbeitsentschädigung | | Unmittelbar bevorstehende schwere Rezession | Prüfung weiterer wirtschaftspolitischer Maßnahmen |
Die Abfolge zeigt, warum sich die politische Auseinandersetzung nicht auf die Kosten pro Liter reduziert. Auf der einen Seite steht die unmittelbare Belastung der Budgets derjenigen, die mit Kraftstoff fahren oder arbeiten müssen. Andererseits steht die Einschätzung der SECO, wonach ein hoher Preis ein Knappheitssignal aufrechterhält und dazu drängt, sich eigenständig vorzubereiten. Eine allgemeine Unterstützung würde dieses Signal abschwächen und nach Einschätzung der Behörde die Widerstandsfähigkeit der Wirtschaft schwächen.
Die Quelle beschreibt keine spezifische Maßnahme für eine Kategorie; sie stellt vielmehr eine Entscheidung des Bundes dar, die an die allgemeine Wirtschaftslage geknüpft ist. Wer die Teuerung zusammen mit dem verfügbaren Einkommen betrachten will, kann diese Analyse mit dem Leitfaden zu busta paga svizzera ergänzen, ohne von dieser Berechnung eine Entlastung zu erwarten, die Bern nicht angekündigt hat.
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Quelle: tio.ch
Häufig gestellte Fragen
- Warum hat Bern eine Treibstoffentlastung ausgeschlossen?
- Das SECO argumentiert, dass die hohen Preise auf Kraftstoffknappheit hinweisen und Anreize für Einsparungen, den Einsatz von Alternativen, Effizienz und Investitionen in verschiedene Lösungen bieten. Ein allgemeines Eingreifen würde dieses Signal unterdrücken und die Widerstandsfähigkeit der Wirtschaft schwächen, so die Behörde.
- Welche Kategorien sind laut Artikel am stärksten von den steigenden Kraftstoffpreisen betroffen?
- Der Artikel nennt Handwerker, Landwirte und Pendler als die am stärksten exponierten Gruppen. Für sie spiegelt sich der Anstieg der Kraftstoffkosten direkt in der Arbeitsreise oder den Betriebskosten wider, was die Befüllung zu einem bedeutenden Ausgabenposten macht.
- Was gibt das SECO als Kriterium für die Beurteilung eines möglichen Treibstoffeingriffs an?
- Das SECO bindet jeden möglichen Eingriff an die allgemeine Wirtschaftsentwicklung, nicht an eine pumpenspezifische Preisschwelle. Im Falle einer Konjunkturabschwächung werden zunächst die Arbeitslosenversicherung und Kurzarbeitsentschädigungen in Betracht gezogen; erst bei einer drohenden schweren Rezession würden weitere wirtschaftspolitische Massnahmen erwogen.