Drei Millionen digitale Briefe in sechs Monaten

La Posta hat die erste Zwischenbilanz zum digitalen Brief vorgelegt und in sechs Monaten sieben Millionen digitale Sendungen verzeichnet, davon waren drei Millionen Briefe.
Kontext
Auf einen Blick
- Sieben Millionen digitale Sendungen in sechs Monaten
- Drei Millionen davon waren Briefe
- 960'000 Konten, um Briefe in der App von La Posta zu empfangen
- Im November ist ein Update der App vorgesehen
Wichtige Fakten
- Bilanzstichtag → 15. Oktober 2026
- Beobachteter Zeitraum → sechs Monate seit der Einführung
- Digitale Sendungen → 7 Millionen
- Digitale Briefe → 3 Millionen
- Eröffnete Konten → 960'000
- Beratungen über die App → 3'000 pro Monat
- Neue Funktion → rechtlich gültige elektronische Signatur
Am 15. Oktober 2026 hat La Posta die erste Zwischenbilanz nach sechs Monaten seit der Einführung des digitalen Briefs präsentiert. Dabei handelt es sich Berichten zufolge um die erste Erfahrung dieser Art in ihrer 177-jährigen Geschichte. Insgesamt wurden sieben Millionen Sendungen in digitaler Form verzeichnet, davon waren drei Millionen Briefe.
Die erste Bilanz des Dienstes
Nicole Burth, Leiterin der Einheit Digital Service von La Posta, erklärte dem Radiogiornale, dass sich 960'000 Kundinnen und Kunden dafür entschieden haben, digitale Briefe in der Anwendung von La Posta zu empfangen. Die Zahl steigt, muss jedoch als Anzahl eröffneter Konten verstanden werden. Das bedeutet also nicht, dass alle Kundinnen und Kunden den Dienst bereits tatsächlich genutzt haben.
La Posta beurteilt die Bilanz positiv, weist jedoch auf einige Entwicklungen hin, die schneller voranschreiten sollten. Dabei geht es vor allem um die Menge an Post, die über die Plattform verfügbar ist. Für Privatnutzerinnen und Privatnutzer werde der Dienst interessant, wenn dort viel Korrespondenz eingehe, erklärte Burth. Um dieses Ziel zu erreichen, brauche es auch die grossen Unternehmen.
Die ersten grossen Nutzer sind bereits zum digitalen Brief übergegangen, während das Potenzial bei Banken und Versicherungen weiterhin hoch ist. Die Bilanz stellt somit die Akzeptanz bei den Empfängerinnen und Empfängern der Nutzung der Plattform durch die grossen Absender gegenüber.
Zu den angekündigten Neuerungen gehört die rechtlich gültige elektronische Signatur. Als Beispiel wurde eine Immobilienagentur genannt, die einen Mietvertrag verschickt: Die künftige Mieterin oder der künftige Mieter wird ihn elektronisch unterschreiben können. Ausserdem wird es möglich sein, beispielsweise Formulare online zu ändern und zurückzusenden.
Die Anwendung wird im November aktualisiert. Die Verbesserungen wurden auch aufgrund von Rückmeldungen der Kundschaft umgesetzt, die derzeit 3'000 Beratungsanfragen pro Monat zur App stellt. Zum Thema Sicherheit beschrieb Burth den digitalen Schutz als fortlaufenden Prozess: La Posta müsse sich weiterentwickeln und verbessern, doch ein Diebstahl könne nicht vollständig ausgeschlossen werden, ebenso wie ein Brief in der realen Welt gestohlen werden könne.
Operative Details
Für diejenigen, die den digitalen Brief in Betracht ziehen, besteht der praktische Nutzen nicht nur darin, ein Konto zu haben. Der Dienst wird interessant, wenn eine beträchtliche Menge an Post über dieselbe Plattform läuft: Das ist die von der Leiterin des Digital Service genannte Voraussetzung. Privatanwender sehen sich somit mit einem Nutzen konfrontiert, der vom Verhalten der Absender abhängt, nicht nur von ihrer eigenen Anmeldung.
Der Wert hängt von den Absendern ab
Die Umstellung der ersten großen Nutzer bestätigt, dass die Nutzung durch Organisationen bereits begonnen hat, während La Posta noch ein großes Potenzial sieht. Banken und Versicherungen werden ausdrücklich als Bereiche genannt, in denen der digitale Brief weitere Verbreitung finden könnte. Für den Empfänger bedeutet das praktisch, dass das Konto den Zugangspunkt darstellt, während der konkrete Nutzen steigt, wenn tatsächlich mehr Mitteilungen in der Anwendung versendet werden.
Die elektronische Signatur eröffnet eine zweite Nutzungsebene. Es geht nicht nur darum, ein Dokument zu empfangen: Im genannten Fall eines von einer Immobilienagentur übermittelten Mietvertrags kann der künftige Mieter rechtsgültig unterschreiben. Über dieselbe Plattform wird es außerdem möglich sein, Formulare online zu ändern und zurückzusenden. Das von La Posta beschriebene praktische Versprechen ist somit die Vereinfachung und Verschlankung dokumentenbezogener Abläufe.
Diese Funktion darf jedoch nicht mit einer absoluten Garantie gegen digitale Risiken verwechselt werden. Die Fragen zur Sicherheit wurden im Zusammenhang mit Cyberangriffen und Datendiebstählen gestellt. Nicole Burths Antwort stellt Sicherheit als einen kontinuierlichen Prozess dar, der ständige Aktualisierungen und Verbesserungen erfordert. La Posta sieht sich in diesem Bereich an vorderster Front, räumt aber ein, dass ein Diebstahl nicht vollständig ausgeschlossen werden kann. Der Vergleich mit einem physischen Brief ist ausdrücklich: Auch in der realen Welt kann ein Brief gestohlen werden.
Um den Dienst richtig einzuordnen, empfiehlt es sich daher, drei Ebenen zu trennen: den Zugang zur Anwendung, das Vorhandensein von Absendern und nutzbaren Dokumenten sowie das Sicherheitsniveau, an dem fortlaufend weitergearbeitet wird. La Posta stellt die Digitalisierung nicht als perfekten Schutz dar, sondern als einen sich weiterentwickelnden Kanal mit Funktionen, die bestimmte Abläufe einfacher machen sollen.
Wichtige Punkte
Um den Dienst auf Grundlage der beschriebenen Funktionen zu nutzen, kann der Ablauf einfach bleiben und sich eng an das halten, was La Posta angekündigt hat.
Vom Account zu den Dokumentfunktionen
1. Den digitalen Empfang in der App von La Posta auswählen. Die Angabe zu den Accounts betrifft die Kunden, die sich entschieden haben, digitale Briefe in der App zu empfangen: Dies ist der beschriebene Schritt, um den Dienst in Anspruch zu nehmen.
2. Die Eröffnung des Accounts von der tatsächlichen Nutzung unterscheiden. La Posta stellt klar, dass die Anzahl der eröffneten Accounts nicht bedeutet, dass alle den Dienst bereits genutzt haben. Zu überprüfen ist daher die tatsächliche Nutzung der Funktion, nicht nur die Registrierung.
3. Das für November angekündigte Update berücksichtigen. La Posta hat die Weiterentwicklung der App auch mit den Verbesserungen verknüpft, die aus den Rückmeldungen der Kundschaft hervorgegangen sind. Der für dieses Update angegebene Zeitpunkt ist November.
4. Die elektronische Signatur verwenden, sobald die neue Funktion verfügbar ist. Das veröffentlichte Szenario betrifft einen von einer Immobilienagentur versandten Mietvertrag: Der künftige Mieter wird eine rechtsgültige elektronische Signatur anbringen können.
5. Formulare online verwalten. Die angekündigte Funktion wird es ermöglichen, die Dokumente online zu ändern und zurückzusenden, statt sich auf den Empfang zu beschränken.
Die abschließende Kontrolle
Bevor ein Vorgang als abgeschlossen betrachtet wird, besteht das konkrete Kriterium darin zu prüfen, welche der angekündigten Funktionen auf das Dokument anwendbar ist: Empfang, Signatur, Änderung oder erneuter Versand. Die Ankündigung von La Posta beschreibt diese Möglichkeiten als Weiterentwicklungen des Dienstes, die seine Nutzung erleichtern sollen.
In Bezug auf die Sicherheit lautet die praktische Regel, realistische Erwartungen beizubehalten. La Posta bezeichnet die digitale Sicherheit als einen fortlaufenden Prozess und räumt ein, dass ein Diebstahl nicht vollständig ausgeschlossen werden kann. Dies gilt als Warnung für die Nutzung des Kanals, ohne die Tatsache auszuräumen, dass auch ein Brief in der realen Welt gestohlen werden kann.
Für den Support ist der angegebene Bezugspunkt das Aufkommen an Kundenanfragen: Derzeit gibt es 3'000 Beratungsanfragen zur App pro Monat. Die Zahl zeigt, dass der Support zur Nutzungserfahrung des Dienstes gehört, während das November-Update der nächste von La Posta angegebene Schritt sein wird.
Quelle: rsi.ch
Häufig gestellte Fragen
- Wie viele digitale Sendungen hat La Posta in den ersten sechs Monaten verzeichnet?
- In den ersten sechs Monaten nach der Einführung des digitalen Briefs verzeichnete La Posta insgesamt sieben Millionen Sendungen im digitalen Format. Davon waren drei Millionen speziell digitale Briefe. Die Bilanz wurde am 15. Oktober 2026 vorgestellt und markierte die erste Erfahrung dieser Art in der 177-jährigen Geschichte des Unternehmens. Die Verantwortliche Nicole Burth betonte das Wachstum des Dienstes.
- Wie viele Kunden haben in der App von La Posta ein Konto eröffnet, um digitale Briefe zu erhalten?
- Rund 960'000 Kunden haben sich dafür entschieden, ein Konto zu eröffnen, um digitale Briefe über die App von La Posta zu erhalten. Wichtig ist zu beachten, dass diese Zahl die eröffneten Konten darstellt und nicht unbedingt bedeutet, dass all diese Kunden den Dienst bereits aktiv genutzt haben. La Posta beurteilt die Bilanz positiv, wünscht sich jedoch eine beschleunigte Nutzung durch die großen Absender.
- Welche Neuerungen sind für die App von La Posta vorgesehen und wann wird ein Update erwartet?
- Zu den für die App von La Posta angekündigten Neuerungen gehört die Einführung der rechtlich gültigen elektronischen Signatur, mit der sich Dokumente wie Mietverträge online unterzeichnen lassen. Außerdem wird es möglich sein, Formulare digital zu bearbeiten und zurückzusenden. Ein Update der App, das auf dem Feedback der Kunden basierende Verbesserungen enthält, ist für November vorgesehen. La Posta erhält monatlich etwa 3'000 Beratungsanfragen.
- Ist die Sicherheit des digitalen Briefs zu 100 % gewährleistet?
- Nicole Burth beschrieb die digitale Sicherheit als einen kontinuierlichen Prozess, der ständige Aktualisierungen und Verbesserungen erfordert. La Posta engagiert sich in diesem Bereich, räumt jedoch ein, dass ein Diebstahl nicht vollständig ausgeschlossen werden kann, genauso wie ein physischer Brief in der realen Welt gestohlen werden kann. Sicherheit ist ein sich weiterentwickelnder Aspekt, keine absolute Garantie.
- Was ist die wichtigste Voraussetzung dafür, dass der Dienst für digitale Briefe für den privaten Nutzer interessant wird?
- Für den privaten Nutzer wird der Dienst für digitale Briefe interessant, wenn ein erheblicher Teil der Korrespondenz über die Plattform läuft. Dies hängt weitgehend davon ab, ob große Absender wie Banken und Versicherungen den Dienst nutzen; bei ihnen besteht noch ein hohes Potenzial zur Teilnahme. Der konkrete Nutzen für den Empfänger steigt proportional zum Volumen der über die App versandten Mitteilungen.
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