Observatorium von Varese: Das Stück Galileo kommt

Samstag, 17. Oktober beherbergt das Observatorium G.V. Schiaparelli das Theaterstück von Corrado D'Elia, gefolgt von der Beobachtung des Mondes und des Saturns.
Kontext
Auf einen Blick
- Am Samstag, 17. Oktober, Aufführung in der Sternwarte von Varese
- Auf der Bühne die Theaterkompanie Corrado D'Elia
- Nach dem Theaterstück Beobachtung des Mondes und Saturns
- Saturn auch mit der galileischen Fernrohrreplik sichtbar
Wichtige Fakten
- Veranstaltung → Samstag, 17. Oktober
- Ort → Astronomische Sternwarte G.V. Schiaparelli
- Aufführung → «Galileo, jenseits der Sterne»
- Kompanie → Corrado D'Elia
- Ort → Varese Campo dei Fiori
- Nach dem Theaterstück → astronomische Beobachtungssitzung
- Himmelsobjekte → Mond, Saturn und andere Himmelsobjekte
- Historisches Instrument → Replik des galileischen Fernrohrs
Am Samstag, 17. Oktober, wird die Astronomische Sternwarte «G.V. Schiaparelli» von Varese in Campo dei Fiori «Galileo, jenseits der Sterne», die Aufführung der Theaterkompanie Corrado D'Elia, zu Gast haben. Die Kompanie, die an den großen Mailänder Theatern tätig ist, kommt mit einem Werk, das dem italienischen Wissenschaftler gewidmet ist, zum ersten Mal nach Varese.
Die Veranstaltung bringt eine als intim und revolutionär bezeichnete Theatererzählung auf die Bühne, die als Reise zwischen Wissenschaft, Kunst und Freiheit konzipiert ist. Die Aufführung findet an einem besonderen Ort statt, der Astronomischen Sternwarte G.V. Schiaparelli von Varese Campo dei Fiori, und bietet eine ungewöhnliche Perspektive auf die Gestalt des großen italienischen Astronomen.
Der Abend in der Sternwarte
Der Titel der Aufführung weist auf einen Weg hin, der über eine bloße Biografie hinausgeht. Die Erzählung untersucht Galileo nämlich aus einer besonderen Perspektive und verortet die Theatererzählung an einem Ort, der der Beobachtung des Himmels gewidmet ist.
Die Veranstaltung wird nicht mit dem Theaterstück enden. Das Programm sieht auch eine astronomische Beobachtung vor und verbindet die Theatererzählung mit der Möglichkeit, den Himmel vom Standort in Varese aus zu betrachten. Die Sitzung findet im Anschluss an die Aufführung statt und wird mit den Instrumenten der Sternwarte durchgeführt.
Für Corrado D'Elia stellt die Veranstaltung somit das erste Gastspiel in Varese mit diesem Stück über den italienischen Wissenschaftler dar. Für das Publikum verbindet das Angebot Bühnenaufführung und Beobachtung am selben Abend, ohne die Galileo gewidmete Erzählung von dem astronomischen Erlebnis zu trennen, das nach der Aufführung vorgesehen ist.
Operative Details
Galileo auf der Bühne erzählt
Forschung, Zweifel und Freiheit
Im Mittelpunkt des Stücks steht die Frage, wer Galileo Galilei jenseits des Mythos vom Genie, vom Ketzer und von dem Mann, der es wagte, Himmel und Erde herauszufordern, wirklich war. Die Erzählung fragt auch nach dem Preis der Forschung und danach, was sich hinter dem Bild des Wissenschaftlers verbirgt, der in der Lage ist, die Sicht auf das Universum zu verändern.
Die Ankündigung des Stücks erinnert an die Worte «Und sie bewegt sich doch», die mit Entschlossenheit und Verzweiflung geflüstert wurden und im Laufe der Jahrhunderte zu einem Symbol der Gedankenfreiheit geworden sind. Aus diesem Bezug entsteht ein Porträt, das nicht nur Galileos öffentliche Figur betrachtet, sondern auch die Fragen und die Unruhe des Menschen.
Corrado D'Elia führt das Publikum dazu, einen Galileo zu entdecken, der menschlicher ist denn je. In der Erzählung ist der Wissenschaftler vor allem ein Mensch: ein Sohn, ein Vater, ein Liebhaber, ein einsamer und unruhiger Denker. Er ist ein Mensch, der angesichts der Sterne staunen und unaufhörlich über den Sinn des Universums nachdenken kann.
So versucht die Erzählung, in die Seele einer komplexen und außergewöhnlichen Persönlichkeit vorzudringen. Seine Geschichte wird durch einen inneren Kampf betrachtet, in dem sich die Qual des Intellekts am Dogma misst und die Notwendigkeit zu überleben mit dem Instinkt, die Wahrheit zu suchen, in Konflikt gerät.
Das gezeichnete Bild ist das einer Epoche, die vom Konflikt zwischen Wissenschaft und Glauben, Freiheit und Macht, Wissen und Angst geprägt ist. Das Ensemble präsentiert «Galileo, jenseits der Sterne» als eine Reise in diese Widersprüche, aber auch als das Porträt eines Mannes, der die Sicht auf den Kosmos und die Existenz für immer verändert hat und ein Vermächtnis hinterließ, das auch heute noch jeden, der es betrachtet, zum Nachdenken bringen kann.
Wichtige Punkte
Die Beobachtung nach dem Theaterstück
Mond, Saturn und der Nachbau des Fernrohrs
Im Anschluss an die Aufführung wird das Programm mit einer astronomischen Beobachtungssitzung mithilfe der Teleskope des Observatoriums fortgesetzt. Die Teilnehmenden können den Mond, den Planeten Saturn und verschiedene andere Himmelsobjekte bestaunen.
Die Initiative verbindet moderne Instrumente mit einem Nachbau des von Galileo Galilei 1609 gefertigten Fernrohrs. Saturn wird auch durch dieses Instrument sichtbar sein, wodurch die heutige Beobachtung der Perspektive jener gegenübergestellt werden kann, die zu Beginn des 17. Jahrhunderts den Himmel musterten.
Das angebotene Erlebnis betrifft nicht nur das beobachtete Objekt, sondern auch die Eigenschaften des Instruments. Der Nachbau hat eine geringere Leistungsfähigkeit und ein begrenztes Sichtfeld – Elemente, die die Bedingungen eines Beobachters aus den ersten Jahren des 17. Jahrhunderts wiedergeben. Gerade mit einem Fernrohr dieser Art gelang es Galileo Galilei jedoch, Entdeckungen zu machen, die die Art und Weise, das Universum zu betrachten, für immer verändern sollten.
Die abschließende Sitzung führt das Publikum somit von der Theatererzählung zur Praxis der Beobachtung, mit der Möglichkeit, sich mit einem Nachbau des galileischen Instruments und den Teleskopen des Observatoriums auseinanderzusetzen. Der Mond, Saturn und die anderen Himmelsobjekte werden die konkrete Fortsetzung des dem italienischen Wissenschaftler gewidmeten Theaterstücks sein.
Für die Teilnahme an dem Termin ist eine Reservierung obligatorisch. Die Veranstaltung ist also in zwei Teile gegliedert: zunächst die Aufführung der Theatergruppe Corrado D'Elia, dann die astronomische Beobachtung am Sitz des Osservatorio Astronomico G.V. Schiaparelli di Varese Campo dei Fiori.
Quelle: varesenoi.it
Häufig gestellte Fragen
- Wann findet die Veranstaltung am Observatorium von Varese statt?
- Die Veranstaltung ist für Samstag, den 17. Oktober, im Astronomischen Observatorium G.V. Schiaparelli geplant, das sich in Varese Campo dei Fiori befindet. Der Abend sieht das Theaterstück 'Galileo, jenseits der Sterne' der Theatergruppe Corrado D'Elia vor, gefolgt von einer geführten astronomischen Beobachtung.
- Was umfasst das Abendprogramm?
- Das Programm sieht die Aufführung des Galileo Galilei gewidmeten Theaterstücks und anschließend eine astronomische Beobachtung vor. Die Teilnehmenden können den Mond, den Planeten Saturn und andere Himmelsobjekte sowohl mit den modernen Teleskopen des Observatoriums als auch mit einer historischen Nachbildung des galileischen Fernrohrs von 1609 beobachten.
- Ist eine Reservierung für die Teilnahme erforderlich?
- Ja, für die Teilnahme an der Veranstaltung im Osservatorio Astronomico G.V. Schiaparelli ist eine Reservierung obligatorisch. Die Veranstaltung stellt die erste Gelegenheit dar, bei der die Theatergruppe von Corrado D'Elia diese Aufführung nach Varese bringt und dabei die theatralische Erzählung über Galileos Erfahrung mit der direkten Beobachtung des Himmels verbindet.
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