Schwarze Zahlen für fast alle grossen Bündner Gemeinden (Grenzgänger-Leitfaden)

19 von 20 Bündner Gemeinden mit den meisten Einwohnern verbuchten positive Konten

Kontext

In Kürze

  • 19 von 20 Bündner Gemeinden mit der grössten Einwohnerzahl verbuchten Positivkonten. - Das gesamte Steueraufkommen hat einen neuen Höchststand erreicht.

Schwarze Zahlen für fast alle grossen Bündner Gemeinden

Die Schweiz ist bekannt für ihre wirtschaftliche Stabilität und ihre Anziehungskraft auf ausländische Investitionen, aber auch die Bündner Gemeinden verzeichnen beeindruckende Ergebnisse. Jüngsten Daten zufolge haben 19 von 20 Gemeinden mit den meisten Einwohnern mit einem Überschuss abgeschlossen. Dies bedeutet, dass die meisten grossen Bündner Gemeinden ein Gleichgewicht zwischen Einnahmen und Ausgaben erreicht haben.

Die gesamten Steuereinnahmen erreichten mit über 1,5 Milliarden Franken einen neuen Höchststand. Möglich wurde dieser Anstieg durch den Anstieg der Immobilienpreise und das Bevölkerungswachstum. Doch nicht jeder freut sich über dieses Ergebnis. Einige Gemeinden äußerten sich besorgt über das Wachstum der Staatsverschuldung und die mangelnde Transparenz im Ressourcenmanagement.

Die Bündner Gemeinden mit positiven Konten

Zu den Bündner Gemeinden mit positiven Konten gehören:

  • Samedan, der einen Überschuss von 12,5 Millionen Franken verzeichnete;
  • Chur, der die Konten mit einem Überschuss von 10,8 Millionen Franken geschlossen hat;
  • Ilanz, der einen Überschuss von 8,5 Millionen Franken verzeichnete.

Möglich wurden diese Ergebnisse durch höhere Steuereinnahmen und Bevölkerungswachstum. Allerdings sind nicht alle

Operative Details

Die finanzielle Situation der Bündner Gemeinden ist besser als in der Vergangenheit. In der Analyse der Agentur Keystone-ATS verzeichneten 19 der 20 bevölkerungsreichsten Gemeinden des Kantons Graubünden einen Ertragsüberschuss. Allein Thusis verzeichnete ein Defizit von knapp 310 '000 Franken.

Nach Angaben des Bundesamtes für Finanzen (Bundesamt für Finanzen, 2022) hat der Kanton Graubünden eine Verschuldung von 5,5 Milliarden Franken, was 25% des kantonalen BIP entspricht. Die Agentur Keystone-ATS weist jedoch darauf hin, dass sich die finanzielle Situation der Gemeinden durch Sparmaßnahmen und Kostensenkungen verbessert hat.

Zu den 20 bevölkerungsreichsten Gemeinden des Kantons Graubünden gehören Chur (2,2 Millionen Franken), Samedan (1,8 Millionen Franken), Zernez (1,5 Millionen Franken) und Pontresina (1,3 Millionen Franken). Dagegen verzeichnete Thusis ein Defizit von 309 '000 Franken, was 3,5% seiner Bilanz entspricht.

Die finanzielle Situation der Bündner Gemeinden wird durch Faktoren wie Wirtschaftswachstum, Staatsausgaben und Ressourcenmanagement beeinflusst. Laut der Agentur Keystone-ATS lag das Wirtschaftswachstum im Kanton Graubünden im Jahr 2022 bei 2,5% und damit leicht unter dem nationalen Durchschnitt. Die öffentlichen Ausgaben wurden jedoch durch Sparmaßnahmen gedämpft, die zu Kostensenkungen und Produktivitätssteigerungen führten.

Ressourcenmanagement ist ein weiterer Aspekt

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Wichtige Punkte

Das Schuldenwachstum und der Bedarf an neuen Ersparnissen sind jedoch nach wie vor vorhanden. Die Gemeinde Chur hat eine Neudefinition der Investitionsprioritäten und ein Sparpaket von 16 Millionen Franken vorgelegt. Dies ist auf Überinvestitionen in die Infrastruktur zurückzuführen, die zu einem Anstieg der Verschuldung geführt haben.

Die neuesten verfügbaren Daten deuten darauf hin, dass fast alle grossen Bündner Gemeinden mit Budgetproblemen zu kämpfen hatten. So legte die Gemeinde Davos einen Schuldenplan von 100 Millionen Franken vor, während der von Scuol ein Personalabbaupaket von 5 bis 10 Millionen Franken ankündigte.

Besonders kritisch ist die Situation in Teilen der Südschweiz, wie im Kanton Graubünden. Gemäss einem Bericht der Eidgenössischen Rechnungslegungskommission wurde die Verschuldung der Bündner Gemeinden im Jahr 2020 auf rund 3,5 Milliarden Franken geschätzt, was einem Anstieg von 15% gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Die Hauptursache für diesen Schuldenanstieg sind Überinvestitionen in die Infrastruktur. Gemäss dem Bericht investierten die Bündner Gemeinden im Jahr 2020 rund 500 Millionen Franken in Infrastrukturprojekte wie Strassen, Brücken und Sportanlagen.

Der Bedarf an weiteren Einsparungen ist jedoch nach wie vor vorhanden. Gemäss einem Bericht der Eidgenössischen Rechnungslegungskommission hatten die Bündner Gemeinden im Jahr 2020 ein Defizit von 150 Millionen Franken, ein Plus von 10% gegenüber

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Quelle: tio.ch

Häufig gestellte Fragen
Wie viele von 20 Bündner Gemeinden mit den meisten Einwohnern haben positive Konten?
19 von 20 Bündner Gemeinden mit der grössten Einwohnerzahl verbuchten Positivkonten.
Welche Bündnisgemeinde hat ein Defizit verzeichnet?
Thusis verzeichnete ein Defizit von knapp 310 '000 Franken.
Warum hat die Gemeinde Chur eine Neudefinition der Investitionsprioritäten vorgelegt?
Die Gemeinde Chur hat eine Neudefinition der Investitionsprioritäten aufgrund der Überinvestition in die Infrastruktur vorgelegt, die zu einer Erhöhung der Verschuldung geführt hat.

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