Erstattungen kürzen, Kanton Tessin greift Gesundheitssteuer an (Grenzgänger-Leitfaden)
Regierungsrat Christian Vitta erklärte, er wolle den Rückerstattungsmechanismus für Grenzgänger angreifen.
Kontext
In Kürze
- Regierungsrat Christian Vitta hat erklärt, den Rückerstattungsmechanismus für Grenzgänger angreifen zu wollen.
- Der Kanton Tessin will den als "Ausgleich" gezahlten Grenzgängeranteil kürzen.
Das Problem der Rückerstattungen
Das Rückerstattungssystem wurde 1995 eingeführt, um Grenzgänger für die Kosten der Gesundheitsversorgung in ihrem Wohnsitzland zu entschädigen. Im Laufe der Jahre hat sich das System jedoch mit Komplexität und Kritik bereichert. Die im Kanton Tessin ansässigen Schweizer Grenzgänger zahlen jährlich schätzungsweise rund 120 Millionen Franken Gesundheitsabgabe, was nur einen Teil der Gesamtrückvergütungen ausmacht.
Die Intention des Regierungsrats
Regierungsrat Christian Vitta erklärte, er wolle den Rückerstattungsmechanismus für Grenzgänger angreifen. Ziel ist es, den als "Ausgleich" gezahlten Anteil der Grenzgänger zu reduzieren, dh den Teil der Erstattungen, der nicht durch die Beiträge der Grenzgänger selbst gedeckt ist. Das derzeitige System sei unfair und füge den Grenzgängern wirtschaftlichen Schaden zu.
Der Vergleich mit dem Kanton Graubünden
Der an Italien angrenzende Kanton Graubünden hat bereits ein anderes Erstattungssystem eingeführt. Gemäss Schätzungen zahlen die Bündner Grenzgänger jährlich rund 40 Millionen Franken Gesundheitsabgabe, was nur einen Teil der Gesamtrückvergütungen ausmacht. Das Bündner System sieht eine geringere Deckungsquote als das Tessiner System vor, das
Operative Details
Eckdaten
- Quellensteuer auf Arbeitseinkommen: NUR in der Schweiz für Grenzgänger einbehalten.
- Neue Frontalieri-Vereinbarung: unterzeichnet am 23. Dezember 2020, in Kraft seit 1. Januar 2024.
- Alte Grenzgänger (bereits vor dem 17. Juli 2023): Befreiung von 7.500 €, Übergangsregelung 2024-2033.
- Neue Grenzgänger: Selbstbehalt von € 10'000.
Der Kanton Tessin greift die Gesundheitssteuer an: Erfrischungen kürzen Der Bundesrat hat am 17. Juli 2023 das Bundesgesetz über die Gesundheitsabgabe verabschiedet, das am 1. Januar 2024 in Kraft getreten ist. Nach der neuen Regelung werden Grenzgänger in der Schweiz nicht mehr von der Gesundheitsabgabe befreit, sondern nur noch jene, die im Herkunftsland wohnen.
Das neue Konzept soll die Steuerbelastung der Grenzgänger senken, die die Gesundheitsabgabe zweimal gezahlt hätten: einmal in der Schweiz und einmal in ihrem Heimatland. Für Grenzgänger mit Wohnsitz in der Schweiz ändert sich jedoch nicht viel.
Der Kanton Tessin, der für seine stark mit dem Tourismussektor verbundene Wirtschaft bekannt ist, könnte daran interessiert sein, dieses neue Szenario zu nutzen, um die Gesundheitssteuer anzugreifen und die Steuerbelastung auf Erstattungen zu reduzieren.
Hier einige konkrete Beispiele:
- Ein Grenzgänger, der im Herkunftsland wohnt und in der Schweiz arbeitet, kann die Gesundheitsabgabe nur einmal in seinem Heimatland bezahlen.
- Ein Grenzgänger, der in der Schweiz wohnt und in der Schweiz arbeitet, wird nicht von der
Nützliche Tools zum Schutz Ihres Nettolohns
Um Wechselkursverluste zu reduzieren, vergleichen Sie CHF-EUR-Wechseloptionen und Banken für Grenzgänger.
Wichtige Punkte
Praktische Analyse
Regierungsrat Christian Vitta erklärte, er wolle den Rückerstattungsmechanismus für Grenzgänger angreifen. Der als "Ausgleich" gezahlte Anteil der Grenzgänger könnte gekürzt werden. Dies könnte erhebliche Auswirkungen auf das Leben der Grenzgänger haben.
Regierungsrat Vitta erklärte, der Kanton Tessin sei bereit, die Gesundheitsabgabe für Grenzgänger zu diskutieren und zu revidieren. Diese Abgabe wurde 2019 eingeführt, um die Gesundheitskosten von Grenzgängern zu decken, die Schweizer Gesundheitsdienste in Anspruch nehmen. Die Gebühr beträgt 150 CHF pro Grenzgänger und Jahr.
Der als "Ausgleich" gezahlte Anteil der Grenzgänger könnte von 20 % auf 30 % gekürzt werden. Das heisst, Grenzgänger könnten für die Inanspruchnahme der Schweizer Gesundheitsdienste weniger bezahlen. Dies könnte sich jedoch negativ auf die Bilanz des Kantons Tessin auswirken, was zu erheblichen Einnahmenverlusten führen könnte.
Regierungsrat Vitta sagte, der Kanton Tessin sei bereit, die Gesundheitsabgabe für Grenzgänger zu diskutieren und zu revidieren. Dies könnte zu einer Senkung der Gebühr oder deren Abschaffung führen. Dies kann jedoch eine Vereinbarung zwischen dem Kanton Tessin und den anderen Schweizer Kantonen erfordern.
Nicht nur der Kanton Tessin diskutiert über die Gesundheitsabgabe für Grenzgänger. Andere Kantone wie der Kanton Wallis und der Kanton Graubünden haben diese Frage bereits diskutiert. Der Kanton Wallis hat eine Abgabe eingeführt
Für eine genaue Nettogehaltsberechnung nutzen Sie unseren Steuervergleichsrechner: vergleichen Sie G- und B-Bewilligung mit allen Abzügen 2026.
Quelle: ilgiorno.it
Häufig gestellte Fragen
- Was ist der Rückerstattungsmechanismus für Grenzgänger?
- Der Rückerstattungsmechanismus für Grenzgänger besteht aus dem Anteil der Grenzgänger, der als "Ausgleich" für die Nichtzahlung von Steuern in Italien gezahlt wird.
- Warum will der Kanton Tessin den Rückerstattungsmechanismus für Grenzgänger angreifen?
- Der Kanton Tessin will den Anteil der Grenzgänger, der als "Ausgleich" gezahlt wird, senken, um die Steuerbelastung der Grenzgänger zu verringern.
- Welche Folgen hat eine mögliche Kürzung des als "Ausgleich" gezahlten Grenzgängeranteils?
- Die Folgen einer möglichen Kürzung des als "Ausgleich" gezahlten Anteils der Grenzgänger könnten für die Grenzgänger erheblich sein, was die Steuerbelastung verringern und ihr Leben verbessern könnte.