Oversharing und KI bei der Arbeit: Leitfaden zum Cyber Security Month 2026

Am 1 ottobre 2026 startet die UFCS von Bern aus den Cyber Security Month zum Thema «Oversharing – bewusst teilen», gemeinsam mit Netpathie und IFPDT.
Kontext
Kurz gesagt
- Das FOCS widmet den Oktober 2026 dem "Überteilen"
- Fotos, Zahlen und Namen zusammen Skizzieren von Profilen
- Das FOCS wird das Thema in den nächsten vier Wochen diskutieren
- Fokus auch auf KI im Berufsleben
Wichtige Fakten
- Datum → 1. Oktober 2026
- Lage → Bern
- Thema → "Oversharing – Teilen mit Bewusstsein"
- Illustrierter Zeitraum → folgenden vier Wochen
- Zusammenarbeit → Netpathie
Am 1. Oktober 2026 widmete das Bundesamt für Cybersicherheit (FOCS) den Cybersicherheitsmonat in Bern dem Thema "Oversharing – Sharing with awareness". Die Botschaft betrifft Gewohnheiten in sozialen Medien, den Arbeitsalltag und den Einsatz künstlicher Intelligenz: Jeden Tag teilen wir Informationen und hinterlassen digitale Spuren, oft mehr, als wir denken.
Ein Foto, eine Telefonnummer oder ein Name kann einzeln harmlos erscheinen. In Kombination können sie jedoch ein überraschend detailliertes Bild einer Person erzeugen. Laut FOCS können Informationen, die im Internet veröffentlicht werden, für Kriminelle wertvoll werden. Mögliche Anwendungen sind personalisiertes Phishing, Identitätsdiebstahl, Betrug und gezielte Manipulation.
In den nächsten vier Wochen wird das FOCS erklären, wo das Überteilen einsetzt, welche Risiken es bergen und wie man mit Informationen bewusster umgeht. Die Oktober-Kampagne wurde, wie schon im letzten Jahr, in Zusammenarbeit mit Netpathie durchgeführt.
Werkstatt zwischen Generationen
Das Programm umfasst generationenübergreifende Workshops. Junge Menschen und ältere Erwachsene behandeln das Thema gemeinsam anhand konkreter Beispiele. Ziel der Workshops ist es zu zeigen, wie schnell einzelne Informationsstücke ein persönliches Profil bilden können und wie dieses Profil für kriminelle Zwecke genutzt werden kann. Die Teilnehmer entwickeln außerdem Strategien, um Daten bewusster zu teilen und verdächtige Situationen frühzeitig zu erkennen.
Arbeit kommt ins Land
Im Jahr 2026 wird der Fokus auf künstlicher Intelligenz im Alltag liegen. Künstliche Intelligenz bietet zahlreiche Möglichkeiten, zum Beispiel zum Verfassen von E-Mails, zur Übersetzung von Texten oder zur Datenanalyse. Gleichzeitig entstehen neue Risiken, wenn persönliche, vertrauliche oder Unternehmensinformationen rücksichtslos in KI-Tools eingegeben werden.
In Zusammenarbeit mit dem Federal Data Protection and Information Commissioner (FDPIC) beleuchtet das FOCS den Einsatz von KI im Arbeitsalltag und die damit verbundenen Cybersicherheitsrisiken. Im Zentrum der Kampagne steht die Frage: Welche Informationen können einem KI-Tool anvertraut werden und was sollte man besser nicht bereitstellen?
Operative Details
Was ändert sich in der Praxis
Der praktische Wert der Kampagne liegt darin, den Zeitpunkt zu verändern, in dem Informationen bewertet werden: nicht nur nach der Veröffentlichung, sondern bevor Details zusammengeführt werden, die einzeln harmlos erscheinen. Das entscheidende Element, das das FOCS beschreibt, ist die Kombination: Das persönliche Bild wird detaillierter, wenn die Informationen verknüpft werden.
Die gleiche Logik wird auf den Alltag übertragen. Das Schreiben einer E-Mail, das Übersetzen eines Textes und die Analyse von Daten sind von der FOCS als Möglichkeiten künstlicher Intelligenz genannt. Der heikle Schritt tritt ein, wenn persönliche, vertrauliche oder geschäftliche Informationen in ein KI-Tool eingegeben werden, um sie umzusetzen. Die Frage ist nicht, ob KI nützlich ist: Die von der Kampagne aufgeworfene Frage ist, welche Informationen dem Tool anvertraut werden können und was besser nicht bereitzustellen.
Für einen Mitarbeiter führt diese Unterscheidung zu einer konkreten Verifikation. Bevor Inhalte geteilt werden, ist es notwendig zu erkennen, welche Art von Informationen sie enthalten; dann zu fragen, ob es wirklich notwendig ist, sie in das Tool einzubeziehen; und schließlich aufzuhören, wenn der Inhalt persönlich, vertraulich oder geschäftlich ist und nicht klar ist, ob er vertrauenswürdig ist. Dies ist eine operative Lesart der von FOCS und FDPIC gestellten Frage, keine neue technische Regelung, die in der Pressemitteilung angegeben ist.
Ein Thema, das Generationen überschreitet
Die Workshops, die sich an junge Menschen und ältere Erwachsene richten, zeigen, dass das Problem nicht nur auf eine Altersgruppe oder einen Kanal beschränkt ist. Soziale Medien, Arbeitsleben und KI gehören zu unterschiedlichen Situationen, teilen aber das gleiche Risiko, das das FOCS beschreibt: mehr Informationen zu hinterlassen, als beabsichtigt ist.
Die Zusammenarbeit mit Netpathie bietet einen direkten Vergleich. Anhand konkreter Beispiele können die Teilnehmer sehen, wie schnell ein persönliches Profil erstellt wird, und an bewussteren Sharing-Strategien arbeiten. Für diejenigen, die die Informationssicherheit von den wirtschaftlichen Werkzeugen des Arbeitslebens unterscheiden wollen, bietet die Seite auch busta paga svizzera und calcolatore stipendio an. Hier bleibt jedoch der Punkt die Wahl der Inhalte zum Teilen.
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Wichtige Punkte
Ein Verfahren vor dem Teilen
Um die Botschaft der UFCS in eine tägliche Praxis umzusetzen, muss die Prüfung vor dem Teilen erfolgen. Es geht nicht darum zu warten, bis eine Angabe gefährlich erscheint: Man muss beobachten, wie mehrere Details miteinander verknüpft werden können.
1. Bestimme den Inhalt. Frage dich, ob du ein Foto, eine Telefonnummer, einen Namen oder eine Kombination von Informationen teilst. Die Quelle zeigt, dass diese Elemente in Kombination ein persönliches Profil zeichnen können. 2. Betrachte den Kontext. Bewerte das Ganze, nicht nur die einzelne Angabe: Hier erkennt man den Übergang zum Oversharing. 3. Ordne die Information ein. Wenn die Nutzung das Arbeitsleben und ein KI-Tool betrifft, prüfe, ob der Inhalt persönlich, vertraulich oder unternehmensbezogen ist. 4. Formuliere die entscheidende Frage. Bevor du KI zum Verfassen einer E-Mail, zum Übersetzen eines Textes oder zum Analysieren von Daten verwendest, frage dich, welche Informationen du ihr anvertrauen kannst und welche du besser nicht bereitstellen solltest. 5. Erkenne die Signale. Wende die Strategien an, die entwickelt wurden, um verdächtige Situationen frühzeitig zu erkennen, sowohl wenn du im Internet veröffentlichst als auch wenn du KI verwendest.
Den Cybersicherheitsmonat verfolgen
In den nächsten vier Wochen wird die UFCS zeigen, wo Oversharing beginnt, welche Risiken bestehen und wie Informationen bewusster verwaltet werden können. Diese Aufteilung ermöglicht es, die eigenen digitalen Gewohnheiten zu beobachten, ohne eine einzelne Information mit dem Profil zu verwechseln, das aus ihrer Kombination entstehen kann.
Ein zweiter Schritt besteht darin, die konkreten Beispiele zu betrachten, die in den generationenübergreifenden Workshops verwendet werden: Die Kampagne setzt sie ein, um jungen Menschen und älteren Erwachsenen zu zeigen, wie ein persönliches Profil entsteht, und um gemeinsame Strategien zu entwickeln. Das Kriterium bleibt das, das die UFCS gemeinsam mit der IFPDT vorgibt: zunächst zu bewerten, welche Informationen einem KI-Tool anvertraut werden.
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Quelle: admin.ch
Häufig gestellte Fragen
- Was ist laut UFCS das Thema des Cyber Security Month 2026?
- Das Thema ist «Oversharing – bewusst teilen». Die UFCS erklärt, dass Fotos, Telefonnummern oder Namen einzeln betrachtet harmlos erscheinen, in Kombination jedoch den Aufbau eines detaillierten persönlichen Profils ermöglichen, das Kriminelle für personalisiertes Phishing, Identitätsdiebstahl, Betrug und gezielte Manipulation nutzen können.
- Wie geht die Kampagne mit der Nutzung künstlicher Intelligenz im Arbeitsleben um?
- In Zusammenarbeit mit dem Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten (EDÖB) weist das BACS auf die Risiken hin, wenn persönliche, vertrauliche oder geschäftliche Informationen in KI-Tools eingegeben werden, um beispielsweise E-Mails zu verfassen, Texte zu übersetzen oder Daten zu analysieren. Die zentrale Frage lautet, welche Daten man der KI anvertrauen kann und welche man besser nicht bereitstellt.
- Welche praktischen Schritte empfiehlt das UFCS, bevor Informationen geteilt werden?
- Die UFCS schlägt ein Verfahren in fünf Punkten vor: 1) den Inhalt identifizieren (Foto, Nummer, Name oder eine Zusammenstellung von Informationen); 2) den Kontext bewerten, nicht nur die einzelne Information; 3) die Information als personenbezogen, vertraulich oder geschäftlich klassifizieren; 4) sich fragen, welche Informationen man dem KI-Tool anvertrauen kann und welche man besser nicht bereitstellt; 5) die Anzeichen verdächtiger Situationen erkennen, indem man die in den generationenübergreifenden Workshops erlernten Strategien anwendet.
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