Ated fordert ständige Stellen für den digitalen Raum im Tessin

Der Verband ATED beantragt bei der Staatskanzlei die Einrichtung einer Beratungsgruppe und einer kantonalen Cybersicherheitskommission.
Kontext
Auf einen Blick
- Ated fordert permanente Gremien für die Digitalisierung im Tessin
- Vorschlag für eine kantonale Kommission für Cyber Security
- Ziel: Bündelung institutioneller, akademischer und privater Kompetenzen
Hauptfakten
- Verband: Ated
- Vertretene Fachkräfte: 7'000
- Empfänger der Anfrage: Staatskanzlei und Norman Gobbi
- Referenzmodell: Beratender Ausschuss Digitale Schweiz
Der Tessiner Dachverband Ated, der rund 7'000 Fachleute aus den Bereichen Tech, ICT und Digital vereint, hat eine offizielle Anfrage an die Staatskanzlei und an Staatsrat Norman Gobbi gerichtet. Die Initiative zielt auf die Schaffung von zwei permanenten Gremien ab: einer Beratenden Gruppe für die digitale Transformation des Kantons und einer kantonalen Kommission für Cyber Security. Die Anfrage wurde im Rahmen eines Treffens auf dem Castelgrande mit einer Delegation des Grossen Rates vorgestellt, mit der Absicht, die Debatte direkt in die parlamentarischen Gremien zu tragen. Laut dem Präsidenten von Ated, Luca Mauriello, ist die derzeitige Verwaltung der Digitalisierung, die durch nur sporadische Austausche gekennzeichnet ist, aufgrund der extremen Geschwindigkeit, mit der sich die Technologie entwickelt, nicht mehr zeitgemäss.
Eine Governance für die digitale transformation
Das für die Beratungsgruppe vorgeschlagene Modell ist direkt vom Beratenden Ausschuss Digitale Schweiz inspiriert, der bei der Bundeskanzlei tätig ist. Die Idee ist die Schaffung eines regelmässigen Diskussionsforums, das verschiedene lokale Akteure zusammenbringt: Kanton, Gemeinden, Wirtschaft, ICT-Sektor, die Universitäten USI und SUPSI, Bildungseinrichtungen und Zivilgesellschaft. Die Funktion dieses Organs wäre beratend und proaktiv, was eine sektorübergreifende Harmonisierung der digitalen Strategien ermöglichen würde. Parallel dazu würde sich die Cyber-Security-Kommission, inspiriert durch die Arbeit des Bundesamts für Cybersicherheit, auf die Vernetzung von Behörden, kritischen Infrastrukturen und Unternehmen konzentrieren, mit besonderem Augenmerk auf Prävention und koordinierte Reaktionsfähigkeit bei Cyberangriffen, einem Thema von wachsender Dringlichkeit für die Sicherheit des gesamten Schweizer Wirtschafts- und Institutionensystems.
Operative Details
Die Initiative von Ated wirft wichtige Fragen zur institutionellen Governance der Digitalisierung auf kantonaler Ebene auf. Die von Präsident Mauriello an die Mitglieder des Tessiner Parlaments gerichtete Aufforderung lautet, Parteigrenzen zu überwinden und zu argumentieren, dass die digitale Strategie als einheitliche Vision für das Tessin ohne rechte, zentristische oder linke Konnotationen verstanden werden muss. Die Forderung nach institutioneller Stabilität kollidiert mit den politischen Zyklen, da die ständigen Kommissionen in der Regel bis zum Ende des Wahljahres eingesetzt werden. Dennoch drängt der Verband darauf, nicht bis 2027 zu warten, und bekräftigt, dass die Technologie den Zyklen der Legislaturperioden nicht folgt. Diese Diskrepanz zwischen den Zeiten der Politik und denen der technologischen Innovation ist eine Herausforderung, die viele Schweizer Kantone gemeinsam haben, bei der die Notwendigkeit einer langfristigen Planung mit demokratischen Entscheidungsprozessen in Einklang gebracht werden muss.
Im Gebiet verteilte Kompetenzen
Ein zentraler Punkt des Vorschlags ist die Aufwertung der bereits im Kanton vorhandenen Kompetenzen. Ated betont, dass keine Notwendigkeit besteht, neue, überdimensionierte Gremien zu schaffen oder externe Persönlichkeiten zu rekrutieren, da das Know-how bereits weitgehend zwischen den Institutionen, den lokalen Unternehmen, den Universitäten und den Fachleuten des Sektors verbreitet ist. Das erklärte Ziel ist daher nicht, Sitze in solchen Gremien zu beanspruchen, sondern eine institutionelle Öffnung zu fördern, die es ermöglicht, die bestehenden Kompetenzen systematisch an denselben Tisch zu bringen. Diese Strategie zur Integration von Ressourcen ist von grundlegender Bedeutung, um Energieverschwendung zu vermeiden und sicherzustellen, dass die im digitalen Bereich getroffenen Entscheidungen durch eine solide technische Analyse gestützt werden. Für diejenigen, die im Wirtschafts- oder Verwaltungssektor tätig sind, würde die Einrichtung solcher Gremien einen sicheren Bezugspunkt für Konsultationen darstellen und den Dialog zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor erleichtern. In Erwartung von Entwicklungen ist es stets möglich, den Wirtschafts- und Arbeitsrahmen zu vertiefen, indem man die Lebenshaltungskosten in der Schweiz konsultiert oder seine eigene Gehaltsposition über den Lohnrechner überprüft, um den Wert der IKT-Arbeit auf dem aktuellen Markt besser zu verstehen.
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Wichtige Punkte
Der Vorschlag von Ated für eine neue digitale Beratungsgruppe im Tessin eröffnet operative Szenarien, die für Personen, die im Bereich der neuen Technologien und der öffentlichen Verwaltung arbeiten, von direktem Interesse sein könnten. Obwohl das Ergebnis des Antrags noch nicht feststeht, fügt sich die Debatte in einen nationalen Kontext ein, in dem die Digitalisierung bürokratischer Prozesse Priorität hat. Für Fachleute der Branche würde die Schaffung eines permanenten runden Tisches die Möglichkeit darstellen, aktiv zur Ausarbeitung kantonaler Richtlinien beizutragen und eine grössere regulatorische und operative Kohärenz zwischen den verschiedenen institutionellen Ebenen zu gewährleisten. Wer die Entwicklung dieses Vorschlags verfolgen möchte, muss die nächsten parlamentarischen Schritte im Castelgrande beobachten, wo die zuständigen Kommissionen die technische und politische Machbarkeit der vom Verband eingereichten Initiative prüfen werden.
Empfohlene Schritte für Branchenprofis
Für ICT-Arbeitnehmer und -Unternehmen, die sich über den laufenden Wandel auf dem Tessiner und Schweizer Markt auf dem Laufenden halten wollen, ist es von entscheidender Bedeutung, bewusst zu handeln. Erstens empfiehlt es sich, die offiziellen Veröffentlichungen der Staatskanzlei zu überwachen, um die mögliche Einleitung öffentlicher Verhandlungen oder technischer Arbeitsgruppen im Zusammenhang mit der digitalen Transformation zu überprüfen. Zweitens ermöglicht die Teilnahme an Branchenveranstaltungen, der eigenen Stimme Gehör zu verschaffen und technische Anliegen direkt an die politischen Entscheidungsträger heranzutragen. Die von Ated angestrebte Vernetzung von Behörden und Unternehmen könnte zudem neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit im Bereich der Cybersicherheit eröffnen, einem Sektor, der immer höhere Kompetenzstandards und berufliche Weiterbildung erfordert. Es ist wichtig daran zu erinnern, dass die Einhaltung der geltenden Datenschutz- und Sicherheitsvorschriften unabhängig von neuen Beratungsgremien für jeden Wirtschaftsteilnehmer eine primäre Verpflichtung bleibt. Wer in Erwartung dieser systemischen Veränderungen seine berufliche Position optimal verwalten muss, dem wird empfohlen, regelmässig die verfügbaren Ressourcen zur Verwaltung der persönlichen Finanzen zu nutzen und dabei Instrumente wie den Lohnrechner zu verwenden, um die eigene wirtschaftliche Situation im schweizerischen Landeskontext zu bewerten.
Quelle: tio.ch
Häufig gestellte Fragen
- Welche ständigen Gremien beantragt die Gründung des Vereins ATED?
- Der Tessiner Dachverband Ated hat einen offiziellen Antrag an die Staatskanzlei und den Regierungsrat Norman Gobbi zur Einrichtung von zwei ständigen Gremien gestellt: einer Beratungsgruppe für die digitale Transformation des Kantons und einer kantonalen Kommission für Cybersicherheit. Der Antrag wurde in Castelgrande mit der Absicht gestellt, die Debatte in die parlamentarischen Gremien zu bringen.
- An welches Modell orientiert sich die von ATED vorgeschlagene Beratungsgruppe?
- Das für die Beratungsgruppe vorgeschlagene Modell lehnt sich direkt an den in der Bundeskanzlei tätigen Beirat Digitale Schweiz an. Ziel ist es, Kanton, Gemeinden, Wirtschaft, ICT-Branche, USI- und SUPSI-Universitäten, Bildungseinrichtungen und Zivilgesellschaft zusammenzubringen, um digitale Strategien bereichsübergreifend zu harmonisieren.
- Wie viele Fachleute vertritt der Verein Ated im Tessin?
- Der Tessiner Dachverband Ated vereint rund 7.000 Fachleute aus den Bereichen Tech, ICT und Digital. Laut Präsident Luca Mauriello ist das derzeitige digitale Management aufgrund der Geschwindigkeit, mit der sich die Technologie entwickelt, nicht mehr angemessen.
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