EPFL und ETH in Top 20 europ. Unis mit Patenten

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EPFL: 107 Einreichungen auf europäischer Ebene im vergangenen Jahr ETH Zürich: 101 Einreichungen und Platz 16 in Europa Schweiz belegt mit 463 Spin-offs den vierten Platz in Europa 57,5% der Spin-offs

Kontext

Auf einen Blick

  • EPFL: 107 Einreichungen auf europäischer Ebene im vergangenen Jahr
  • ETH Zürich: 101 Einreichungen und Platz 16 in Europa
  • Schweiz belegt mit 463 Spin-offs den vierten Platz in Europa
  • 57,5% der Schweizer Spin-offs wachsen

Wichtige Fakten

  • Datenquelle: Europäisches Patentamt (EPA)
  • Umfrage: Daten für 2025
  • Umfang: über 800 untersuchte Abteilungen
  • EPFL: 107 Einlagen und Platz 12 in Europa
  • ETH Zürich: 101 Einlagen und 16. europäischer Platz
  • Schweizer Spin-offs: 463
  • Wachstumsphase: 57,5 % der Schweizer Spin-offs
  • Auf dem Weg zu Märkten mit neuen Anforderungen: 18,1 % der Schweizer Spin-offs

Im letztjährigen europäischen Ranking verzeichnete die Eidgenössische Polytechnische Hochschule Lausanne (EPFL) insgesamt 107 Patentanmeldungen und belegte den 12. Platz. Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH Zürich) verzeichnete 101 und belegte damit den 16. Platz. Damit gehören die beiden Universitäten gemessen an der Zahl der Einlagen zu den Top 20 europäischen Universitäten.

Der Bericht basiert auf den vom Europäischen Patentamt veröffentlichten Daten aus dem Jahr 2025. In der am Mittwoch veröffentlichten Erklärung erklärte das EPA, dass es zum ersten Mal mehr als 800 Abteilungen von Universitäten und wissenschaftlichen Instituten untersucht habe, die die Ergebnisse ihrer Forschung kommerzialisieren wollen.

Die Position der Schweiz

Die gleiche Umfrage belegt, dass die Schweiz bei den Patentanmeldungen von 463 Spin-offs in Europa auf dem vierten Platz liegt. Die Quelle definiert diese Einheiten als von einer Institution losgelöste Einheiten, die sich der Entwicklung eines innovativen Produkts oder einer innovativen Dienstleistung widmen. Die Daten erweitern die Lesart über die beiden Fachhochschulen hinaus und zeigen das Vorhandensein von Strukturen, die rund um die Forschung entstanden sind.

57,5 % der Schweizer Spin-offs befinden sich noch in der Wachstumsphase. 18,1 % der Gesamtsumme betreffen hingegen diejenigen, die diese Phase bereits hinter sich haben und sich durch neue Finanzierungsanfragen an den Märkten orientieren. In der Pressemitteilung werden die beiden Prozentsätze als eindeutige Indikatoren für die Entwicklungsphase dargestellt.

Nach Angaben des EPA ist Europa ein Exzellenzstandort für Spitzenforschung. Die Fähigkeit, diese Innovationskraft in neue Technologien und Unternehmen umzuwandeln, sei für die Wettbewerbsfähigkeit des alten Kontinents von wachsender Bedeutung, heißt es in der Erklärung. Für die Schweiz stellen die Daten somit zusammen die Position der Fachhochschulen im europäischen Ranking und die Konsistenz der befragten Spin-offs dar.

Operative Details

Der zahlenmäßige Vergleich zwischen den beiden Eidgenössischen Technischen Hochschulen ermöglicht es, die Rangliste zu lesen, ohne Platzierungen und Mengen zu verwechseln. Die EPFL hat sechs Einreichungen mehr als die ETH Zürich: 107 gegenüber 101. Die beiden Ergebnisse liegen vier Plätze auseinander: Platz 12 und Platz 16. Der verfügbare Text enthält nicht die vollständige Rangliste, daher bleibt der Vergleich auf die ausdrücklich genannten Daten beschränkt.

Die Zahlen der Schweizer Universitäten

Table 1: Institution
InstitutionAngegebene Daten
EPFL107 Einreichungen, Platz 12 in Europa
ETH Zürich101 Einreichungen, Platz 16 in Europa
Universität Zürich55 Patentanmeldungen
Universität Bern27 Patentanmeldungen
Universität Basel23 Patentanmeldungen

Die Summe der beiden Werte der polytechnischen Hochschulen ergibt 208 Einreichungen. Die drei für die anderen Schweizer Institutionen angegebenen Werte belaufen sich dagegen auf 105 Patentanmeldungen: 55 plus 27 plus 23. Die arithmetische Differenz beträgt somit 103 Einheiten. Die Berechnung verwendet nur die für das vergangene Jahr veröffentlichten Zahlen; sie entspricht keiner neuen Rangliste, weil die Quelle den polytechnischen Hochschulen die Formulierung „Patenteinreichungen auf europäischer Ebene“ und den anderen Universitäten die Formulierung „Patentanmeldungen“ zuordnet.

Auch die genannten Bereiche helfen, die Profile zu unterscheiden. An der EPFL betrifft der größte Teil der Innovationen die Medizintechnik, die Biotechnologie und Messinstrumente. Bei der ETH Zürich sind die wichtigsten Patentbereiche Biotechnologie, Medizintechnik und Informatik. Biotechnologie und Medizintechnik werden somit bei beiden genannt, während Messinstrumente der EPFL und Informatik der ETH Zürich zugeordnet werden. Die Mitteilung quantifiziert die Einreichungen nicht nach einzelnen Bereichen: Der Vergleich beschreibt die wichtigsten Bereiche, nicht ihr zahlenmäßiges Gewicht. Der Text gibt nicht an, wie viele Einreichungen zu jeder einzelnen Kategorie gehören, und setzt die Bereiche auch nicht zu den Platzierungen in der Rangliste in Beziehung. Daher ist der Vergleich als Übersicht der angegebenen Spezialisierungen zu lesen, nicht als interne Rangliste der Bereiche.

Wichtige Punkte

Der Übergang von Patenten zu Spin-offs ermöglicht es, die Forschung auch aus unternehmerischer Sicht zu betrachten. Die Mitteilung erfasst in der Schweiz 463 Spin-offs: 24 haben die Schwelle einer Bewertung von 500 Millionen Dollar überschritten und sich international positioniert. Darüber hinaus wurden 89 dieser Gesellschaften von größeren Unternehmen übernommen.

Was die Daten zeigen und was sie nicht zeigen

Die vom EPA vorgeschlagene Aufschlüsselung unterscheidet junge Unternehmen, die sich noch in der Wachstumsphase befinden, von solchen, die nach Überschreiten dieser Etappe mit neuen Finanzierungsanfragen in die Märkte aufbrechen. Die in der Quelle angegebenen Prozentsätze — 57,5 % für die erste Gruppe und 18,1 % für die zweite — beschreiben somit zwei verschiedene Schritte. Der Text liefert jedoch keine Summe der Anteile und klärt auch nicht, ob die Klassifizierungen vollständig getrennt sind; daher lässt sich aus diesen alleinigen Werten nicht die gesamte Verteilung der Spin-offs rekonstruieren.

Der Datenrahmen der EPA für 2025 ist klar definiert: Zum ersten Mal untersuchte die Erhebung mehr als 800 Abteilungen von Universitäten und wissenschaftlichen Einrichtungen, die darauf ausgerichtet sind, die Ergebnisse ihrer Forschung auf den Markt zu bringen. Im verfügbaren Text werden weder alle 20 europäischen Universitäten noch die Gesamtzahl der Patentanmeldungen jeder einzelnen aufgeführt. Für die Schweiz werden EPFL und ETH Zürich hervorgehoben, während sich die übrigen angegebenen Zahlen auf die Patentanmeldungen der Universitäten Zürich, Bern und Basel beziehen. Eine vollständige Aufschlüsselung nach Sektor und einzelner Spin-off fehlt. Das Gesamtbild ermöglicht somit die Betrachtung der dokumentierten Ergebnisse, erlaubt jedoch keine Prognosen über die künftige Entwicklung.

Quelle: rsi.ch

Häufig gestellte Fragen
Wie viele Einlagen hat die EPFL im vergangenen Jahr europaweit verbucht?
Die EPFL verzeichnete im vergangenen Jahr europaweit 107 Einlagen und belegte damit den 12. Platz unter den europäischen Universitäten. Diese Daten stammen vom Europäischen Patentamt (EPA) auf Basis der Daten 2025.
Wie ist die europäische Position der ETH Zürich in Bezug auf angemeldete Patente?
Die ETH Zürich verzeichnete 101 Einlagen und belegt den 16. Platz unter den europäischen Universitäten. Beide Institute gehören zu den 20 europäischen Universitäten, die die meisten Patente anmelden.
Wie positioniert sich die Schweiz auf europäischer Ebene für Spin-offs?
Die Schweiz liegt in Europa an vierter Stelle bei den Patentanmeldungen von 463 Spin-offs. 57,5% der Schweizer Spin-offs befinden sich noch in der Wachstumsphase.
Welcher Prozentsatz der Schweizer Spin-offs ist marktorientiert mit neuen Anforderungen?
18,1% aller Schweizer Spin-offs bewegen sich mit neuen Finanzierungsanfragen auf die Märkte zu. Dies ist Teil der Erhebung des Europäischen Patentamts.

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