Grenzgänger und Zulagen: ein brennendes Thema (Grenzgänger-Leitfaden)

Die in Brüssel getroffene Entscheidung über die Arbeitslosenunterstützung für Grenzgänger könnte erhebliche finanzielle und politische Auswirkungen auf die Schweiz haben

Kontext

Grenzgänger und Zulagen: ein brennendes Thema

Der in Brüssel gefasste Entscheid über die Arbeitslosenunterstützung für Grenzgänger könnte erhebliche finanzielle und politische Auswirkungen auf die Schweiz haben. Die Regierungen der 27 Mitgliedsländer haben erstmals grünes Licht für eine Reform gegeben, die die Spielregeln radikal verändert. Verliert heute ein Grenzgänger seinen Arbeitsplatz, werden die Entschädigungen vom Wohnsitzstaat ausbezahlt. In Zukunft muss jedoch das letzte Land zahlen, in dem der Arbeitnehmer beschäftigt war.

Die Schweiz mit ihrem aus Grenzgängern bestehenden Arbeitsmarkt ist von dieser Entscheidung besonders betroffen. Daten des Bundesamtes für Arbeit (UWF) zeigen, dass im Jahr 2020 rund 240'000 Grenzgänger in der Schweiz arbeiteten, davon 130'000 im Dienstleistungssektor. Diese Arbeitnehmer, die hauptsächlich aus Italien, Frankreich und Deutschland stammen, sind für die Tessiner Wirtschaft von grundlegender Bedeutung, insbesondere in den Bereichen Landwirtschaft, Industrie und Dienstleistungen.

Wenn ein Grenzgänger seinen Arbeitsplatz verliert, wird das Arbeitslosengeld nach den geltenden Vorschriften vom Wohnsitzstaat gezahlt. So erhält beispielsweise ein Arbeitnehmer, der in Bellinzona lebt und seinen Arbeitsplatz in einem Betrieb in Lugano verliert, vom Staat Tessin Arbeitslosengeld. Mit der neuen Reform sollte die Entschädigung jedoch von dem Land gezahlt werden, in dem der Arbeitnehmer zuletzt beschäftigt war, nämlich der Schweiz.

Dies könnte erhebliche Auswirkungen haben

Operative Details

Grenzgänger und Zulagen: ein brennendes Thema Die Schweiz gehört zu den bevorzugten Ländern des derzeitigen Systems. Im vergangenen Jahr zahlte Bern 226 Millionen Franken an Frankreich, 29 Millionen an Deutschland, 21 Millionen an Italien und 6 Millionen an Österreich. Die Reform könnte massive Auswirkungen auf den Bund haben, mit zusätzlichen Kosten von schätzungsweise 500 Millionen bis 1 Milliarde Franken pro Jahr. Die Schweiz ist ein Grenzland mit über 150 '000 registrierten Grenzgängern. Viele von ihnen arbeiten im Dienstleistungssektor, wie im Fall von Lugano, wo die Präsenz ausländischer Arbeitnehmer besonders hoch ist. Nach Angaben des Bundesamtes für Arbeit (UWF) arbeiteten im Jahr 2020 55% der Grenzgänger im tertiären Sektor, gefolgt von 26% in der Industrie und 19% im primären Sektor. Die Reform des Grenzgängerentschädigungssystems wird derzeit diskutiert. Nach Plänen der Bundesregierung könnte die Reform erhebliche Auswirkungen auf den Bund haben. Die geschätzten Mehrkosten belaufen sich auf 500 Millionen bis 1 Milliarde Franken pro Jahr. Das bedeutet, dass die Schweiz mehr bezahlen muss als in der Vergangenheit. Die Reform könnte sich auch auf die Tessiner Bevölkerung auswirken. Größere Gemeinden des Kantons wie Lugano und Bellinzona könnten von der Reform stärker betroffen sein. Nach Angaben des Bundesamtes für Arbeit (UWF) arbeiteten im Jahr 2020 60% der registrierten Grenzgänger in Lugano, gefolgt von 20% in Bellinzona. Um die Auswirkungen der Reform besser zu verstehen, müssen die Daten zu den an Grenzgänger gezahlten Zulagen analysiert werden. Gemäss Angaben des Bundesamtes für Arbeit (UWF) hat die Schweiz im Jahr 2020 insgesamt 2,3 Milliarden Franken an Grenzgängerentschädigungen gezahlt. Der Grossteil dieser Mittel wurde für Grenzgänger ausgegeben, die in der Schweiz arbeiten. So hat die Schweiz im Jahr 2020 1,8 Milliarden Franken an Entschädigungen an Grenzgänger gezahlt, die in der Schweiz arbeiten. Der Großteil dieser Mittel wurde für Grenzgänger ausgegeben, die im tertiären Sektor arbeiten. Nach Angaben des Bundesamtes für Arbeit (UWF) wurden im Jahr 2020 70% der Entschädigungen, die Grenzgängern in der Schweiz gezahlt wurden, für Arbeitnehmer im Dienstleistungssektor ausgegeben. Die Reform des Grenzgängerentschädigungssystems könnte sich auch auf die Mittelverwaltung auswirken. Nach Plänen der Bundesregierung könnte die Reform zu einer Senkung der Ausgaben für in der Schweiz arbeitende Grenzgänger um 50 Prozent führen. Dies bedeutet, dass die Schweiz weniger bezahlen muss als in der Vergangenheit. Um Ihre Gelder effizienter zu verwalten, müssen Sie eine operative Checkliste erstellen. Diese Checkliste sollte folgende Punkte enthalten: Identifizieren Sie die Grenzgänger, die in der Schweiz arbeiten Berechnen Sie die erforderlichen Mittel, um die Entschädigungen an die Grenzgänger zu zahlen Überprüfen Sie, ob die Gelder korrekt bezahlt wurden Reduzieren Sie die Ausgaben für die

Wichtige Punkte

Grenzgänger und Zulagen: ein brennendes Thema

Die Schweiz ist nicht verpflichtet, die europäische Regelung zur Grenzgängerentschädigung umzusetzen, aber das Thema brennt politisch. Insbesondere fällt er mitten in die Abstimmungskampagne zur Initiative "Nein zu einer 10-Millionen-Schweiz!" und ist bereit, die Diskussionen über das neue Paket bilateraler Abkommen zu beeinflussen. Die Schweiz könnte dem Gemischten Ausschuss, dem paritätischen Gremium, das die Bilateralen umsetzt und Streitigkeiten erörtert, mit Pik antworten.

Das Thema brennt auch aus wirtschaftlichen Gründen. Nach Ansicht des Gemischten Ausschusses ist die Entschädigung für Grenzgänger ein heikles Thema, das erhebliche Auswirkungen auf die öffentlichen Kassen haben könnte. Denn wenn die Schweiz die EU-Vorschriften umsetzt, könnte sich die Entschädigung für Grenzgänger um rund 1,2 Milliarden Franken pro Jahr erhöhen. Ein beträchtlicher Betrag, der erhebliche Auswirkungen auf die öffentlichen Kassen des Kantons Tessin haben könnte.

Der Kanton Tessin interessiert sich besonders für dieses Thema, da er viele Grenzgänger beherbergt. Gemäss Angaben des Gemischten Ausschusses arbeiteten im Jahr 2022 rund 20 '000 Grenzgänger im Kanton Tessin. Die meisten von ihnen stammen aus Italien und haben hauptsächlich in der Gegend von Lugano und Bellinzona gearbeitet. Die Entschädigung für diese Grenzgänger beträgt derzeit rund 2500 Franken pro Jahr, aber wenn die Schweiz die Regelung umsetzt,

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Quelle: cdt.ch

Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet die Reform der Arbeitslosenunterstützung für Grenzgänger?
Die Reform ändert die Spielregeln für die Arbeitslosigkeit von Grenzgängern und stellt sicher, dass das letzte Land, in dem der Arbeitnehmer beschäftigt war, die Zulagen zahlt.
Warum gehört die Schweiz zu den bevorzugten Ländern des gegenwärtigen Systems?
Die Schweiz gehört zu den Ländern, die vom aktuellen System bevorzugt werden, da sie im vergangenen Jahr 226 Millionen Franken an Franken, 29 an Deutschland, 21 an Italien und 6 an Österreich gezahlt hat.
Was könnte passieren, wenn die Schweiz die Reform nicht umsetzt?
Die Schweiz kann Druckversuchen oder willkürlichen Vergeltungsmaßnahmen der EU ausgesetzt werden.

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