Asylzentren Chiasso-Pasture: 40 Plätze 2027 gefährdet (Grenzgänger-Leitfaden)

Luftaufnahme der Aufnahmzentren in Chiasso und Pasture im Tessin, Alpen im Hintergrund

Ab dem 1. Januar 2027 geht das Bundesmandat von AOZ an ORS Service über; die Gewerkschaften VPOD und OCST warnen vor bis zu 40 Entlassungen in Chiasso und Pasture unter 120 AOZ Ticino-Mitarbeitenden.

Kontext

Kurzfassung

  • Der Bundesmandat geht vom AOZ zum ORS ab 1. Januar 2027
  • Gefahr von 40 Arbeitsplätzen zwischen Chiasso und Pasture
  • AOZ Ticino hat 120 Mitarbeiter
  • Bundesmandat — von AOZ zu ORS Service ab 1. Januar 2027
  • Betroffene Zentren — Pasture und Chiasso
  • AOZ Ticino Personal — 120 Mitarbeiter
  • Schlimmstes Szenario — 40 Entlassungen
  • Aktueller Vertrag — Kollektivarbeitsvertrag
  • Gewerkschaften — VPOD und OCST
  • Treffen — außerordentliche Versammlung mit dem AOZ Ticino Personal

Vierzig Entlassungen sind das schlimmste Szenario, das die Gewerkschaft VPOD für die Umstrukturierung des Bundesasylzentrums Pasture und Chiasso angibt. Der bereits festgelegte Wechsel betrifft den Bundesmandat: Ab 1. Januar 2027 geht er von AOZ zu ORS Service über.

Die Versammlung mit dem Personal

Die Aussicht bereitet den Gewerkschaften Sorgen, die eine außerordentliche Versammlung mit dem Personal von AOZ Ticino organisiert haben. Die Mitarbeiterzahl beträgt 120. Das Treffen dient dazu, mit ihnen die Veränderungen innerhalb der Strukturen und die möglichen Folgen für die Arbeit zu besprechen.

Der Ko-Sekretär der VPOD Ticino, Edoardo Cappelletti, verbindet die Möglichkeit von 40 Entlassungen mit der Nichtwiederöffnung des Zentrums in Chiasso. Laut Gewerkschaft wird ORS nicht in der Lage sein, sämtliche AOZ-Mitarbeiter aufzunehmen, und es wurde bereits eine Reduzierung der Beschäftigung in Aussicht gestellt. Sollte Chiasso nicht wiedereröffnen, schätzt die VPOD, dass etwa vierzig Mitarbeiter arbeitslos bleiben würden. Cappelletti bezeichnet diese Annahme als belastend, schwerwiegend und unverantwortlich, insbesondere für die Region Mendrisio und Chiasso.

«Es wurde bereits vorausgesagt, dass ORS nicht in der Lage sein wird, sämtliche AOZ-Mitarbeiter aufzunehmen», sagt Cappelletti.

Auch die OCST unterstützt die Sache. Der regionale Vize-Sekretär Nenad Jovanovic erklärt, dass die Konsultation zunächst darauf abzielt, die Anzahl der Personen, die éventuell ihren Arbeitsplatz verlieren könnten, auf ein Minimum zu reduzieren: Die vorgeschlagene Lösung besteht darin, die Mitarbeitenden beim neuen Arbeitgeber unterzubringen oder in anderen Bereichen mittels des Verfahrens umzusiedeln. Sollte es jedoch zu Entlassungen kommen, fordert die OCST einen ernsthaften Sozialplan, um die Betroffenen bei der Suche nach neuer Beschäftigung zu unterstützen.

Die Diskussion betrifft auch den Vertrag. Derzeit unterliegen die AOZ-Mitarbeiter einem Kollektivarbeitsvertrag. Mit dem Wechsel an der Spitze fällt diese Sicherheit weg: Laut Cappelletti beabsichtigt ORS nicht, den von VPOD abgeschlossenen Vertrag zu übernehmen. Die Gewerkschaft befürchtet somit eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen und den Abbau der Rechte, die durch die Personalkommission erzielt wurden.

Operative Details

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Wichtige Punkte

Die von der Quelle angegebene operative Phase besteht in der Konsultation des Personals. Die genannten Instrumente sind die außerordentliche Versammlung, das Gespräch mit den Gewerkschaften und die Beschlussfassung, die die Personalversammlung unmittelbar bevorsteht. Für die Betroffenen kann die Abfolge wie folgt gelesen werden.

Die Schritte gemäß der Konsultation 1. Die außerordentliche Versammlung mit dem Personal von AOZ Ticino verfolgen. Dies ist der angegebene Ort, um die Reorganisation innerhalb der Strukturen zu besprechen. 2. Das Thema der Wiederverwendung in die Konsultation einbringen, entweder beim neuen Arbeitgeber oder in anderen Bereichen, wie von OCST angegeben. Das erklärte Ziel besteht darin, die Anzahl der von Arbeitsplatzverlust betroffenen Personen auf ein Minimum zu reduzieren. 3. Sollte die Kündigung auf den Tisch kommen, die Prüfung eines ernsthaften Sozialplans verlangen. OCST nennt dies als Unterstützungsinstrument für Personen, die eine neue Beschäftigung suchen müssen. 4. Der Annahme der Beschlussfassung der Personalversammlung folgen. Die genannten Themen sind der Schutz der Beschäftigung, der Arbeitsbedingungen und der Servicequalität. 5. Überprüfen, an welche Empfänger die Resolution gerichtet sein wird: der Verwaltungsrat von AOZ, das Staatssekretariat für Migration, der Staatsrat und die tessiner Delegation in den Bundesparlamenten. Für einen eventuellen betroffenen Grenzgänger sind dies die direkt aus der Quelle hervorgehenden Schritte: an dem Gespräch vor Ort teilnehmen, der eventuellen Umplatzierung folgen und prüfen, wie der Kollektivvertrag behandelt wird. Aus dem Text lässt sich kein individuelles Enddatum anders als der 1. Januar 2027 ableiten, noch kann heute bereits ein Ergebnis für die 40 Entlassungen vorausgesagt werden. Die Überwachung sollte daher auf die aus der Konsultation hervorgehenden Entscheidungen und auf die Resolution fokussiert werden, nicht auf Szenarien, die als abgeschlossen dargestellt werden. Sollte der Arbeitsplatzverlust tatsächlich eintreten, sind Umplatzierung und Sozialplan die beiden von der Quelle genannten Punkte, die bei der Suche nach einer neuen Beschäftigung begleiten sollen. In der Zwischenzeit kann jeder, der sich auf einen eventuellen beruflichen Wechsel vorbereiten möchte, den Abschnitt zur Arbeitslosigkeit Grenzgänger konsultieren. Zur Kontrolle der eigenen wirtschaftlichen Situation kann der Gehaltsrechner verwendet werden.

Quelle: ticinonews.ch

Häufig gestellte Fragen
Welche Änderung ist im Bundesmandat der Zentren Chiasso und Pasture vorgesehen?
Das Bundesmandat geht per 1. Januar 2027 von AOZ auf ORS Service über, wie in der Quelle angegeben. Dieser Wechsel des Managers ist die Grundlage für die von den Gewerkschaften geäußerten beschäftigungspolitischen Bedenken.
Wie viele Arbeitsplätze sind laut Gewerkschaften gefährdet und auf wie vielen Beschäftigten basiert diese Schätzung?
Die Gewerkschaften VPOD und OCST melden das Worst-Case-Szenario von 40 Entlassungen. Die Schätzung bezieht sich auf die 120 Mitarbeiter von AOZ Ticino, die in den Zentren Chiasso und Pasture beschäftigt sind.
Welche Maßnahmen fordern die Gewerkschaften zur Vermeidung oder Bewältigung von Stellenverlusten?
Die Gewerkschaften fordern, die außerordentliche Versammlung mit dem Personal zu begleiten, die Umsiedlung zum neuen Arbeitgeber oder in andere Bereiche zu fördern und gegebenenfalls einen ernsthaften Sozialplan zu erhalten, um die Suche nach neuen Arbeitsplätzen zu unterstützen.

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