Arbeitslosigkeit in Zürich im September stabil bei 2,9%

Pendler und Arbeitnehmende im Zürcher Zentrum an einem Septembermorgen

Im September bleibt die Quote bei 2,9%: 25’695 Arbeitslose bei den RAV, 7’605 im August gemeldete offene Stellen und positive Erwartungen der Unternehmen.

Kontext

Auf einen Blick

  • Arbeitslosigkeit in Zürich im September stabil bei 2,9%
  • 25’695 bei den RAV registrierte Arbeitslose am Monatsende
  • 7’605 im August bei den RAV gemeldete offene Stellen
  • Erwartungen der Unternehmen weiterhin überwiegend positiv

Wichtige Fakten

  • Kanton → Zürich
  • Arbeitslosenquote → 2,9% im September
  • Registrierte Arbeitslose → 25’695 Ende September
  • Monatliche Veränderung → 355 weniger
  • Offene Stellen → 7’605 im August
  • Monatliche Veränderung der offenen Stellen → 433 mehr
  • Grösster Anstieg bei den offenen Stellen → Bau und Ausbau, +206
  • Beschäftigungserwartungen rückläufig → Gastgewerbe und Detailhandel

Im September blieb die Arbeitslosenquote im Kanton Zürich bei 2,9%. Die Mitteilung der Volkswirtschaftsdirektion – Medienstelle beschreibt einen gegenüber dem Vormonat unveränderten Prozentsatz, jedoch eine rückläufige Entwicklung bei der absoluten Zahl der bei den RAV registrierten Personen.

Ende September verzeichneten die Regionalen Arbeitsvermittlungszentren 25’695 arbeitslose Personen, 355 weniger als im Vormonat. Der Rückgang zeigt sich auch in der saisonbereinigten Reihe: Nach einer längeren Phase ist die Zahl der registrierten Personen um 171 gesunken. Die registrierte Zahl und der saisonbereinigte Wert weisen somit auf zwei Lesarten derselben monatlichen Entwicklung hin.

Arbeitslose und offene Stellen

Die Veränderungen zwischen den Branchen fielen gering aus. Der kleinste, aber positive Anstieg wurde in der öffentlichen Verwaltung und bei den Sozialversicherungen festgestellt, mit 11 Personen mehr. Der stärkste Rückgang kam aus dem Handel, mit 68 Personen weniger, gefolgt von der Informations- und Kommunikationsbranche, deren Zahl um 44 sank.

Unter den Berufen betraf der Rückgang vor allem Verkaufsagenten und Einkäuferinnen, deren Zahl um 38 Personen zurückging, sowie Führungskräfte im Verkauf und Marketing, mit 36 Personen weniger. Die Mitteilung stellt diese Bewegungen nicht als einen einzigen, für jede Tätigkeit geltenden Trend dar: Die Einzelheiten zeigen Unterschiede zwischen Branchen und Berufsgruppen.

Ein zweiter Indikator betrifft die offenen Stellen. Im August meldeten die RAV 7’605 offene Stellen, 433 mehr als im Vormonat. Der stärkste Anstieg wurde bei den Fachkräften im Bau und Ausbau mit 206 zusätzlichen Stellen verzeichnet, gefolgt von den Bauhilfskräften, deren Zahl um 179 zunahm.

Für diejenigen, die annunci di lavoro konsultieren, ist es wichtig, die beiden Zeitbezüge zu trennen: Die Arbeitslosenquote und die Zahl der Arbeitslosen beziehen sich auf September, die offenen Stellen auf August. Die Volkswirtschaftsdirektion weist ausserdem darauf hin, dass die Geschäftslage in den meisten Branchen positiv bleibt, mit überwiegend guten oder befriedigenden Beurteilungen und weiterhin mehrheitlich positiven Erwartungen.

Operative Details

Was die Signale aussagen

Die unveränderte Quote von 2,9% besagt für sich allein lediglich, dass sie sich nicht verändert hat. Zusammen mit den anderen Indikatoren ergibt sich ein differenzierteres Bild: Die Zahl der registrierten Personen sinkt, während die den RAV gemeldeten offenen Stellen zunehmen. Praktisch handelt es sich nicht um eine einheitliche Verschlechterung, sondern um unterschiedliche Entwicklungen je nach betrachtetem Bereich.

Der Ton der Unternehmen und die Beschäftigung

Die Zürcher Unternehmen beurteilen ihre eigene Lage in der Mehrheit der Branchen als gut oder zufriedenstellend. Auch der Ausblick bleibt robust: Im Vergleich zum Vormonat hat sich das Meinungsbild wenig verändert, und positive wirtschaftliche Erwartungen überwiegen weiterhin. Für alle, die eine Chance einschätzen, ist dies ein allgemeines Signal für die Stimmung am Markt und keine Garantie für eine einzelne Stelle.

Die Beschäftigungserwartungen sorgen jedoch für eine praktische Differenzierung. Sie haben sich in mehreren Branchen leicht verbessert, während das Gastgewerbe und der Detailhandel die von der Quelle genannten Ausnahmen darstellen, mit einer Prognose, die auf einen Rückgang der Beschäftigung hindeutet. Das insgesamt positive Ergebnis darf daher nicht automatisch auf jede Branche übertragen werden.

Auch die Veränderungen der Arbeitslosigkeit müssen getrennt von den Erwartungen betrachtet werden. Der im Handel sowie im Bereich Information und Kommunikation beobachtete Rückgang bezieht sich auf die Zahl der in diesen Branchen registrierten Personen; er bedeutet nicht, dass jedes Unternehmen seinen Personalbestand erhöht. Ebenso genügt der Anstieg in der öffentlichen Verwaltung und bei den Sozialversicherungen nicht, um einen allgemeinen Trend bei der kantonalen Beschäftigung abzuleiten.

Das Wachstum der offenen Stellen im Bau und im Ausbau zeigt, in welchen der genannten Gruppen der Anstieg am stärksten war. Dies berechtigt jedoch nicht dazu, dieselbe Entwicklung auf alle Berufe zu übertragen. Wer die Möglichkeiten vergleicht, kann die sektorale Betrachtung durch die Suche in den aziende che assumono ergänzen und dabei beobachtete Daten und Erwartungen getrennt halten.

Für diejenigen, die bereits arbeiten, ist die Botschaft ebenso differenziert: Die Unternehmenssituation wird in der Mehrheit der Branchen positiv beurteilt, aber die Beschäftigungserwartungen weisen nicht alle in dieselbe Richtung. Die gemeinsame Betrachtung der aktuellen Situation, der offenen Stellen und der Prognosen bietet eine präzisere Grundlage als die alleinige Verwendung der kantonalen Quote.

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Wichtige Punkte

Verwendung der Daten

Wer sich orientieren möchte, kann die Mitteilung als Leseraster nutzen, ohne eine kantonale Kennzahl in eine individuelle Prognose zu verwandeln.

Vier operative Schritte

1. Die Monate trennen. Die Arbeitslosenquote und die 25’695 registrierten Personen beziehen sich auf September; die 7’605 offenen Stellen beziehen sich auf August. Den Monat neben jeder Zahl zu vermerken, verhindert direkte Vergleiche zwischen verschiedenen Zeiträumen.

2. Das eigene Profil der richtigen Branche zuordnen. Die Quelle weist den stärksten Zuwachs an Stellen bei den Spezialisten im Bau- und Ausbaugewerbe aus, gefolgt von den Bauhilfskräften. Das sind die von der Kennzahl ausgewiesenen Gruppen, keine Garantie für eine individuelle Einstellung.

3. Branche und Beruf gemeinsam betrachten. Bei den Verkaufsagenten und Einkäuferinnen sowie bei den Führungskräften im Verkauf und Marketing weist die Quelle einen Rückgang der Arbeitslosigkeit aus. Diese Entwicklung ist von den Beschäftigungserwartungen der einzelnen Branchen zu unterscheiden.

4. Die aktuelle Kennzahl vom saisonbereinigten Indikator unterscheiden. Die Zahl für September ist gegenüber dem Vormonat um 355 Personen gesunken; die saisonbereinigte Zeitreihe ist um 171 zurückgegangen. Der Vergleich beider Messgrößen hilft dabei, nicht einer einzigen Zahl den gesamten Monatsverlauf zuzuschreiben.

Dieses Schema kann auch eine bereits laufende Recherche begleiten. Wer im Gastgewerbe oder im Einzelhandel tätig ist, kann berücksichtigen, dass die Quelle Erwartungen eines Beschäftigungsrückgangs ausweist, während sich die Erwartungen in verschiedenen anderen Branchen leicht verbessert haben. Wer das Gesamtbild betrachtet, stellt hingegen fest, dass eine Mehrheit der Unternehmen ihre Lage als gut oder zufriedenstellend beurteilt und die wirtschaftlichen Erwartungen weiterhin positiv sind.

Die Abfolge dient dazu, auszuwählen, welche Daten zuerst betrachtet werden sollen: Monat, Branche, Beruf und Art des Indikators. Um die wirtschaftliche Wirkung eines neuen Vorschlags zu vergleichen, verwende calcolatore stipendio.

Quelle: zh.ch

Häufig gestellte Fragen
Wie hoch ist die Arbeitslosenquote im Kanton Zürich im September?
Im September blieb die Arbeitslosenquote im Kanton Zürich bei 2,9%, unverändert gegenüber dem Vormonat. Ende des Monats hatten die RAV 25’695 arbeitslose Personen registriert, 355 weniger. Auch die saisonbereinigte Zahl sank nach einer längeren Zeitspanne um 171 Personen.
Wie viele Personen waren als arbeitslos registriert?
Ende September hatten die RAV 25’695 Personen als arbeitslos registriert. Die Zahl lag 355 Personen unter dem Vormonat. Betrachtet man die saisonbereinigte Reihe, betrug der Rückgang 171 Personen. Die sektoralen Veränderungen fielen gering aus, mit Rückgängen im Handel sowie in Information und Kommunikation und einem Anstieg in der öffentlichen Verwaltung und bei den Sozialversicherungen.
Wie viele offene Stellen wurden den RAV gemeldet?
Im August waren bei den RAV insgesamt 7’605 offene Stellen gemeldet, 433 mehr als im Vormonat. Der stärkste Anstieg betraf die Fachkräfte im Bau- und Ausbaugewerbe mit 206 zusätzlichen Stellen, gefolgt von den Bauhilfskräften, deren Zahl um 179 gestiegen ist.
Welche Sektoren hatten die ungünstigsten Beschäftigungserwartungen?
Die Erwartungen der Unternehmen bleiben insgesamt positiv, und in verschiedenen Branchen haben sich die Beschäftigungserwartungen leicht verbessert. Die von der Quelle genannten Ausnahmen sind das Gastgewerbe und der Detailhandel, wo die Unternehmen eher mit einem Rückgang der Beschäftigung rechnen. Die Geschäftslage wird jedoch von der Mehrheit der Unternehmen in den meisten Branchen weiterhin als gut oder zufriedenstellend beurteilt.

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