Seltene Krankheiten: Bundesrat setzt auf wirksamere Behandlungen (Grenzgänger-Leitfaden)

Der Bundesrat hat beschlossen, die Gesundheitsversorgung für Menschen mit seltenen Krankheiten durch die Schaffung spezialisierter Strukturen und eines nationalen Registers zu verbessern.
Kontext
In Kürze
- Der Bundesrat will die Gesundheitsversorgung für Menschen mit seltenen Krankheiten verbessern.
- Es werden spezialisierte Betreuungseinrichtungen und Informationsaktivitäten eingerichtet.
- Das Projekt wird in zwei Etappen durchgeführt, wobei die erste bis zum Frühjahr 2027 durchgeführt wird.
Eckdaten
- Was: Verbesserung der Gesundheitsversorgung für seltene Krankheiten.
- Wann: Beschluss vom 2. September 2026.
- Wo: Schweiz.
- Wer: Bundesrat.
- Betrag: Nicht angegeben.
Der Bundesrat hat beschlossen, die Rahmenbedingungen für die Gesundheitsversorgung von Menschen mit seltenen Krankheiten zu verbessern. In der Sitzung vom 2. September 2026 beschloss er, in zwei Etappen vorzugehen. In einem ersten Schritt will er die rechtlichen Grundlagen schaffen, damit der Bund spezialisierte Betreuungseinrichtungen sowie Informations- und Beratungsaktivitäten finanzieren kann. In einem zweiten Schritt soll das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) dem Bundesrat einen Gesetzesentwurf zur Schaffung eines Registers für seltene Krankheiten unterbreiten.
Um die Gesundheitsversorgung für Menschen mit einer seltenen Krankheit zu verbessern, verabschiedete der Bundesrat 2014 den Nationalen Plan für seltene Krankheiten. Im Einvernehmen mit den Kantonen und anderen relevanten Akteuren hatte er den entsprechenden Umsetzungsplan genehmigt. Die Umsetzung weist jedoch einige kritische Punkte auf, da eine klare Rechtsgrundlage für die Finanzierung der geplanten Massnahmen noch fehlt.
Finanzhilfen für Netze
Operative Details
Praktische Auswirkungen
Die Entscheidungen des Bundesrates werden erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheitsversorgung in der Schweiz haben. Die Schaffung spezialisierter Gesundheitsstrukturen und die Einführung eines nationalen Registers für seltene Krankheiten sind wichtige Schritte zur Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit seltenen Krankheiten.
Die spezialisierten Versorgungsnetzwerke werden die Gesundheitsversorgung in der ganzen Schweiz besser koordinieren und sicherstellen, dass Patienten die benötigte Versorgung erhalten. Darüber hinaus werden die Erarbeitung von therapeutischen Leitlinien und die Schulung von Fachpersonal dazu beitragen, die Fähigkeiten der Gesundheitsfachkräfte zu verbessern.
Die Schaffung eines nationalen Registers für seltene Krankheiten wird ein entscheidender Schritt zur Verbesserung der Datenbasis und Förderung der Forschung sein. Dieses Register wird es ermöglichen, genauere Informationen über seltene Krankheiten zu sammeln und die Entwicklung neuer Therapien und Behandlungen zu erleichtern.
Koordination mit DigiSanté
Die Koordination mit dem Programm DigiSanté ist entscheidend, um Redundanzen zu vermeiden und die Kosten für die Erstellung des Registers zu senken. Dieser synergetische Ansatz wird es ermöglichen, die verfügbaren Ressourcen optimal zu nutzen und die administrative Belastung für Gesundheitsfachkräfte zu verringern.
Auswirkungen auf die Forschung
Die Einführung eines nationalen Registers für seltene Krankheiten wird positive Auswirkungen auf die Forschung haben. Die im Register gesammelten Daten können genutzt werden, um seltene Krankheiten besser zu untersuchen und neue Therapien zu entwickeln. Dies wird dazu beitragen, die Heilungschancen für Menschen mit seltenen Krankheiten zu verbessern.
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Wichtige Punkte
Konkrete Aktionen
Für diejenigen, die sich für diese Neuerungen interessieren, ist es wichtig, die gesetzgeberischen Arbeiten des Bundesrates genau zu verfolgen. Die erste Etappe des Projekts wird bis zum Frühjahr 2027 mit der Einführung der rechtlichen Grundlagen für die Finanzierung der spezialisierten Betreuungseinrichtungen abgeschlossen sein.
Zudem können Sie an öffentlichen Konsultationen teilnehmen und zu den Entscheiden des Bundesrates beitragen. Dies ist ein wichtiger Weg, um sicherzustellen, dass die Bedürfnisse von Menschen mit seltenen Krankheiten berücksichtigt werden.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Bundesrates und auf dem neuesten Stand der Gesetzgebungsentscheide. Es ist wichtig, informiert zu bleiben und sich aktiv an der Entscheidungsfindung zu beteiligen, um sicherzustellen, dass die ergriffenen Maßnahmen wirksam sind und den Bedürfnissen von Menschen mit seltenen Krankheiten entsprechen.
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Quelle: admin.ch
Häufig gestellte Fragen
- Was sind seltene Krankheiten?
- Seltene Krankheiten sind solche, die maximal fünf von zehntausend Menschen betreffen und tödlich verlaufen oder chronisch und behindernd sein können.
- Welche ersten Massnahmen gedenkt der Bundesrat zu ergreifen?
- Der Bundesrat will die rechtlichen Grundlagen schaffen, um spezialisierte Betreuungseinrichtungen sowie Informations- und Beratungsaktivitäten zu finanzieren.
- Wann wird die erste Phase des Projekts abgeschlossen sein?
- Die erste Etappe des Projekts wird bis zum Frühjahr 2027 abgeschlossen sein.