Schweiz und Indien: neue Abkommen zu Migration und Arbeit

## Auf einen Blick - 5. Oktober 2026: Parmelin trifft indische Spitzenvertreter - Schweiz und Indien unterzeichnen zwei Abkommen - TEPA: ein Jahr seit dem Inkrafttreten mit der EFTA
Kontext
Auf einen Blick
- 5. Oktober 2026: Parmelin trifft indische Spitzenvertreter
- Schweiz und Indien unterzeichnen zwei Abkommen
- TEPA: ein Jahr seit dem Inkrafttreten mit der EFTA
- Gipfel zur KI in Genf im Frühjahr 2027
Wichtige Fakten
- Datum → 5. Oktober 2026
- Standort → Neu-Delhi
- Treffen → Guy Parmelin, Droupadi Murmu und Narendra Modi
- Vereinbarungen → Migration und Austausch junger Fachkräfte
- Verhandlungsführer → Staatssekretariat für Migration (SEM)
- Kommerzieller Rahmen → TEPA zwischen Indien und den EFTA-Staaten
- Nächster Gipfel → Genf AI, Frühjahr 2027
- Wirtschaftstermin → Wohlstandsgipfel Indien-EFTA, 7. Oktober
Besuchsvereinbarungen und Tagesordnung
Am 5. Oktober 2026 führte Präsident Guy Parmelin in Neu-Delhi Gespräche mit Premierminister Narendra Modi und dem indischen Präsidenten Droupadi Murmu sowie anderen Mitgliedern der indischen Regierung. Die Konfrontation mit Modi hat dem wirtschaftlichen Austausch und der Zusammenarbeit in den Bereichen Ausbildung und Forschung Priorität eingeräumt.
Der Staatsbesuch findet anlässlich des 80. Jahrestags der diplomatischen Beziehungen zwischen der Schweiz und Indien statt, der im Jahr 2028 gefeiert wird. Die Handelspolitik nahm einen zentralen Teil des Gipfels ein: Der Besuch fiel mit dem ersten Jahrestag des Inkrafttretens des TEPA zwischen Indien und den EFTA-Staaten zusammen.
Beide Seiten bezeichneten TEPA als positives Signal in einer Zeit globaler Unsicherheit und betonten, dass die Umsetzung planmäßig verläuft. Parmelin betonte das starke Interesse Schweizer Unternehmen am indischen Markt.
Gegenstand der Diskussion waren das neue bilaterale Abkommen zum Schutz von Investitionen, dessen Verhandlungen weit fortgeschritten sind, sowie Fragen zum Schutz des geistigen Eigentums. Auf wissenschaftlicher Ebene bekräftigte der Bundespräsident sein Engagement, die Partnerschaft noch weiter zu vertiefen.
Migration, Mobilität und junge Arbeitnehmer
Die Schweiz und Indien äußerten ihre Anerkennung für die beiden Abkommen, die dank der Verhandlungen des Staatssekretariats für Migration (SEM) abgeschlossen wurden. Die Partnerschaft zu Migration und Mobilität stärkt die bereits gefestigte Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern und erweitert den Austausch in den Bereichen Ausbildung, Wissenschaft und Arbeitsmarkt sowie die Unterstützung der legalen Mobilität. Es sieht außerdem Regelungen für die Rückübernahme von Ausreisepflichtigen sowie gemeinsame Initiativen gegen irreguläre Einreisen, Menschenhandel und Dokumentenfälschung vor.
Das zweite Abkommen, das dem Austausch junger Arbeitnehmer gewidmet ist, ermöglicht es jungen Bürgern beider Länder, einen Ausbildungs- oder Weiterbildungsaufenthalt im anderen Land zu absolvieren und so die Entwicklung ihrer beruflichen und sprachlichen Fähigkeiten zu fördern.
Die internationale Agenda
Im Gespräch untersuchten Parmelin und Modi die Entwicklung künstlicher Intelligenz und diskutierten auch über Demokratie, Geopolitik, die UN und Multilateralismus. Für die Schweiz folgt der im Frühjahr 2027 in Genf geplante KI-Gipfel auf den von Indien in diesem Jahr organisierten. Auf dem Programm stehen außerdem Treffen im Wirtschaftsbereich, ein Besuch des Noida International Airport, dessen Leitung einer Niederlassung des Flughafens Zürich anvertraut ist, eine Veranstaltung zur wissenschaftlichen Zusammenarbeit und der zweite India-EFTA Prosperity Summit, der für den 7. Oktober geplant ist.
Operative Details
Die praktischen Auswirkungen der beiden Abkommen
Die Mitteilung ermöglicht eine konkrete Einordnung für alle, die in der Schweiz leben oder arbeiten: Das Verhältnis zu Indien wird über verschiedene Kanäle ausgestaltet, die jeweils ein klar erkennbares Ziel verfolgen. Das erste Abkommen betrifft Migration und Mobilität; das zweite junge Arbeitnehmer sowie Aus- oder Weiterbildungsaufenthalte. Die beiden Bereiche zu trennen, verhindert, jede Initiative als eine pauschale Öffnung des Arbeitsmarktes zu verstehen.
Die nützliche Unterscheidung für Bürger und Unternehmen
Für einen jungen Schweizer oder einen jungen indischen Staatsbürger ist der Austausch, der einen Aufenthalt im jeweils anderen Staat ermöglicht, der praktische Anknüpfungspunkt. Das von der Quelle genannte Ergebnis ist nicht nur die Ausbildungserfahrung: Es umfasst auch berufliche und sprachliche Kompetenzen. Die migrationsbezogene Komponente hat dagegen einen größeren Anwendungsbereich und umfasst Ausbildung, Wissenschaft, Arbeitsmarkt und legale Mobilität sowie die Rückübernahme und die Zusammenarbeit zur Bekämpfung irregulärer Migration, des Menschenhandels und der Dokumentenfälschung. Die beiden Vereinbarungen ergänzen einander, beschreiben aber nicht denselben Zweck.
Für Schweizer Unternehmen sind die Umsetzung des TEPA, der Investitionsschutz und der Schutz des geistigen Eigentums die Themen, die es zu verfolgen gilt. Die Mitteilung stellt die Umsetzung des Abkommens als planmäßig verlaufend und die Investitionsverhandlungen als fortgeschritten dar: Daher lohnt es sich zu unterscheiden, was bereits vom TEPA-Rahmen erfasst ist und was Gegenstand bilateraler Gespräche bleibt. Der Besuch der Wirtschaftsdelegation und der Halt am Noida International Airport, der von einer Tochtergesellschaft von Aeroporto di Zurigo betrieben wird, verleihen der Mission ebenfalls eine unternehmerische Dimension.
Für die Forschung ist der Ansatz ein anderer: Die wissenschaftliche Zusammenarbeit wurde bekräftigt, und das Programm sieht eine hochrangige Veranstaltung vor. Die künstliche Intelligenz fügt eine internationale Dimension hinzu, die mit dem Gipfeltreffen in Genf im Frühjahr 2027 sowie mit der Rolle der UNO und des Multilateralismus verbunden ist. Für die Schweiz ist das Dossier daher nicht nur kommerzieller Natur.
| Bereich | Praktische Einordnung |
|---|---|
| Junge Arbeitnehmer | Aus- oder Weiterbildung im anderen Staat; berufliche und sprachliche Kompetenzen |
| Migration und Mobilität | Austausch in den Bereichen Ausbildung, Wissenschaft und Arbeitsmarkt; legale Mobilität und Zusammenarbeit |
| Unternehmen und Forschung | TEPA, Investitionen, geistiges Eigentum und wissenschaftliche Partnerschaft |
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Wichtige Punkte
Wie Sie sich jetzt orientieren können
Wer in der Schweiz lebt oder arbeitet und verstehen möchte, welches der beiden Abkommen ihn betrifft, kann die Mitteilung in ein kleines Arbeitsraster umwandeln. Ziel ist es, jede Frage an den richtigen Kanal zu richten und Ausbildung, Mobilität, Unternehmen und Forschung getrennt zu halten.
Vier praktische Schritte
1. Das Thema festlegen. Eine Frage zu Migration, legaler Mobilität, Rückübernahme oder der Zusammenarbeit gegen irreguläre Migration ist mit der Partnerschaft im Bereich Migration und Mobilität zu verknüpfen. Eine Frage zu einem Ausbildungs- oder Weiterbildungsaufenthalt für junge Staatsangehörige ist mit dem Abkommen über den Austausch junger Arbeitnehmer zu verknüpfen.
2. Das Ziel der Anfrage klären. Im Text zu den jungen Arbeitnehmern nennt die Quelle die Förderung beruflicher und sprachlicher Kompetenzen. In der Migrationspartnerschaft umfasst der Rahmen dagegen auch Ausbildung, Wissenschaft und den Arbeitsmarkt. Diese Unterscheidung macht die an das SEM zu richtende Frage präziser.
3. Die wirtschaftliche Ebene von der individuellen trennen. Wenn es um ein Schweizer Unternehmen geht, werden die Umsetzung des TEPA, der Investitionsschutz, das geistige Eigentum und die wissenschaftliche Zusammenarbeit genannt. Wenn es um eine junge Person geht, bleibt der Bezug der Ausbildungs- oder Weiterbildungsaufenthalt im anderen Staat. Es handelt sich nicht um denselben Weg.
4. Den in der Mitteilung angegebenen Kontakt verwenden. Für Fragen zur Migration and Mobility Partnership und zum Abkommen über den Austausch junger Arbeitnehmer nennt die Quelle Information und Kommunikation SEM unter der Adresse [email protected]. In der Nachricht sollte angegeben werden, welches der beiden Abkommen von Interesse ist und ob die Frage Mobilität, Ausbildung oder den beruflichen Austausch betrifft.
Die nächsten Termine
Im Kalender der Mission ist der zweite Prosperity Summit India-AELS für den 7. Oktober angesetzt; er bringt Vertreter der Regierungen und der Wirtschaft zusammen, um neue Möglichkeiten für Investitionen und Zusammenarbeit zu erörtern. Der Genfer KI-Gipfel ist dagegen für das Frühjahr 2027 vorgesehen. Diese beiden Termine getrennt zu halten, hilft dabei, das Wirtschafts- und das Technologiedossier separat zu verfolgen. Um die Auswirkung einer möglichen Gelegenheit auf das eigene Einkommen zu bewerten, verwende calcolatore stipendio.
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Häufig gestellte Fragen
- Welche zwei neuen Abkommen wurden zwischen der Schweiz und Indien unterzeichnet?
- Es wurden zwei vom Staatssekretariat für Migration (sem) ausgehandelte Abkommen abgeschlossen. Die erste ist eine Migrations- und Mobilitätspartnerschaft, die die Zusammenarbeit in Bereichen wie Bildung, Wissenschaft, Arbeitsmarkt und legale Mobilität formalisiert, einschließlich Maßnahmen gegen irreguläre Migration und Menschenhandel. Der zweite betrifft den Austausch junger Arbeitnehmer, der Aus- oder Weiterbildungsaufenthalte ermöglicht, um berufliche und sprachliche Fähigkeiten zu fördern.
- Was ist der TEPA und wie ist sein aktueller Zustand?
- Der TEPA ist der Handelsrahmen zwischen Indien und den EFTA-Staaten. Der Besuch von Präsident Guy Parmelin am 5. Oktober 2026 fiel mit dem ersten Jahrestag seines Inkrafttretens zusammen. Beide Seiten erklärten, dass die Umsetzung des Abkommens planmäßig verläuft und bezeichneten es als positives Signal in einem Kontext globaler Unsicherheit, was das starke Interesse der Schweizer Unternehmen am indischen Markt bestätigt.
- Was sind die nächsten wichtigen Termine zwischen den beiden Ländern?
- Auf der Agenda steht der Prosperity Summit Indien-EFTA am 7. Oktober, um Investitionen und Kooperationen zu diskutieren. Auf technologischer Ebene ist im Frühjahr 2027 in Genf ein Gipfel zur künstlichen Intelligenz (KI) geplant, der mit dem von Indien im laufenden Jahr organisierten Gipfel fortgesetzt wird. Zudem wird 2028 das 80-jährige Jubiläum der diplomatischen Beziehungen zwischen der Schweiz und Indien gefeiert.
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