Empa: Recyclingpotenzial in fossilen Energieinfrastrukturen (Grenzgänger-Leitfaden)

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Ölplattformen, Kohlebergwerke und stillgelegte Kraftwerke enthalten enorme Mengen an Stahl und Kupfer. Laut einer Schweizer Studie könnte das Recycling dieser "städtischen Minen" den Bau von Solar- und Windkraftanlagen wirtschaftlicher und umweltfreundlicher machen.

Kontext

Kurz gesagt - Das Recycling der Infrastruktur für fossile Energieträger könnte den gesamten Stahlbedarf und etwa ein Drittel des Kupferbedarfs für die Energiewende decken. - Recyclinganlagen weltweit würden hierfür über ausreichende Kapazitäten verfügen. ## Key Facts - Was : Recycling fossiler Infrastrukturen - Wann: Bis 2050 - Wo: Weltweit - Wer: Empa - Betrag: 4.000 bis 11.000 Milliarden Dollar Die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsstelle (Empa) hat eine Mitteilung veröffentlicht, in der sie darauf hinweist, dass das Recycling fossiler Infrastrukturen den gesamten Stahl- und rund ein Drittel des Kupferbedarfs für die Energiewende decken könnte. Recyclinganlagen weltweit würden dafür über ausreichende Kapazitäten verfügen. Das Recycling der Infrastruktur für fossile Energieträger könnte den Bau von Solar- und Windkraftanlagen wirtschaftlicher und umweltfreundlicher machen. Das Empa-Forschungsteam wollte herausfinden, welches Rohstoffpotenzial in diesen Altanlagen steckt und wie dieses für den grünen Wandel genutzt werden kann. Nach Ansicht der Forscher ist das Recycling von Metallen sowohl aus ökologischer als auch aus wirtschaftlicher Sicht von Vorteil. Es ist in der Tat deutlich umweltfreundlicher als die Primärgewinnung. Während die Stahlproduktion Schlacken und Kohlendioxid erzeugt und ## Konkrete Beispiele - Im Kanton Tessin gibt es zum Beispiel verschiedene Infrastrukturen für fossile Träger, die recycelt werden könnten. - Dazu gehören die Eisenbahnlinien, die das Tessin mit dem Rest der Schweiz verbinden, wie die Gotthardlinie. - Diese Linien könnten einem Recyclingprozess unterzogen werden, um Materialien wie Stahl und Kupfer zurückzugewinnen. ## Vergleiche praktischer Szenarien - Das Recycling fossiler Infrastrukturen könnte eine wichtige Lösung sein, um die Abhängigkeit der Schweiz von international abgebautem Material zu verringern. - Darüber hinaus könnte das Recycling auch dazu beitragen, die Menge an giftigen Abfällen aus der Stahl- und Kupferproduktion zu reduzieren. - Das Recycling könnte auch die Menge an Kohlendioxid reduzieren, die bei der Herstellung von Stahl und Kupfer entsteht.

Operative Details

Das Recycling der Infrastruktur für fossile Energieträger könnte erhebliche Auswirkungen auf die Energiewende haben. Laut der Studie, die in der Zeitschrift Nature Communications veröffentlicht wurde, werden die derzeitigen Infrastrukturen für fossile Energien zunehmend veraltet. Das Empa-Forschungsteam wollte herausfinden, welches Rohstoffpotenzial in diesen Altanlagen steckt und wie dieses für den grünen Wandel genutzt werden kann.

Die Studie konzentriert sich auf die Analyse der fossilen Energieinfrastruktur in der Schweiz, mit besonderem Schwerpunkt auf den Kantonen Zürich, Bern und Waadt, wo es viele stillgelegte Anlagen gibt. Nach Schätzungen der Empa könnten rund 30 Prozent der fossilen Energieinfrastruktur in der Schweiz recycelt und zur Erzeugung erneuerbarer Energien genutzt werden.

Das Recycling fossiler Energieinfrastrukturen könnte erhebliche Auswirkungen auf die Reduzierung der Treibhausgasemissionen haben. Nach Schätzungen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) könnte die Erzeugung erneuerbarer Energien die Treibhausgasemissionen bis 2050 um etwa 70% reduzieren.

Die Empa-Forschungsgruppe hat drei Hauptrecyclingbereiche für fossile Energieinfrastrukturen identifiziert:

1. Recycling von Metallwerkstoffen: Metallwerkstoffe in fossilen Energieinfrastrukturen könnten recycelt und für die

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Wichtige Punkte

Die Schweiz ist eines der führenden Länder im Energiesektor mit einem hohen Anteil an erneuerbarer Energieerzeugung und dem Ziel, die Treibhausgasemissionen bis 2050 zu reduzieren. Das derzeitige Energiesystem der Schweiz basiert jedoch nach wie vor weitgehend auf fossiler Energie, die eine begrenzte und erschöpfte Ressource darstellt. In diesem Zusammenhang hat die Empa (Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt) einen Bericht vorgelegt, der die Möglichkeiten des Recyclings fossiler Energieinfrastrukturen in Anlagen für erneuerbare Energien untersucht.

„Das Recycling von Infrastrukturen ist eine erfolgreiche Strategie, um Treibhausgasemissionen zu reduzieren und die Energieeffizienz zu steigern.“ - Dr. Daniel Götz, Abteilungsleiter Energie der Empa

Der Bericht der Empa weist darauf hin, dass fossile Energieinfrastrukturen wie Kraftwerke und Verkehrsnetze in erneuerbare Energieanlagen wie Solarkraftwerke und Ladestationen für Elektrofahrzeuge umgewandelt werden könnten. Dieser Recyclingprozess könnte durch den Austausch bestehender Komponenten durch modernere und effizientere Technologien erreicht werden.

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Konkrete Beispiele

  • Das Kraftwerk Aesch (Kanton Luzern) könnte zu einem Solarkraftwerk umgebaut werden, mit einer Fläche von ca. 10 ha und einer Produktion von 5

Quelle: laregione.ch

Häufig gestellte Fragen
Wie groß ist das Recyclingpotenzial der Infrastruktur für fossile Trägersysteme?
Das Recycling fossiler Infrastrukturen könnte den gesamten Stahl- und rund ein Drittel des für die Energiewende benötigten Kupferbedarfs decken.
Wie funktioniert das Recycling von Infrastrukturen für fossile Trägersysteme?
Das Recycling fossiler Infrastrukturen erfordert hauptsächlich Strom und kann umweltfreundlicher sein als der Primärabbau.
Welche Vorteile bietet das Recycling von Infrastrukturen für fossile Trägersysteme?
Das Recycling von Infrastrukturen für fossile Energieträger kann den Bau von Solar- und Windkraftanlagen wirtschaftlicher und umweltfreundlicher machen.

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