Dominoeffekt: Mehr Unternehmen als je zuvor seit 1994 bankrott (Grenzgänger-Leitfaden)

Bild eines Schweizer Sees mit einer Damm in der Vordergrund

Gegenüber dem gleichen Zeitraum 2025 ist ein Anstieg der Insolvenzen um 54,7% zu verzeichnen. Unternehmen mit mehr als zehnjähriger Tätigkeit machen 38% der Fälle aus, gefolgt von Unternehmen zwischen 5 und 10 Jahren (27%).

Kontext

In Kürze

  • Im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2025 ist ein Anstieg der Insolvenzen um 54,7% zu verzeichnen.
  • Unternehmen mit mehr als zehnjähriger Tätigkeit machen 38% der Fälle aus, gefolgt von Unternehmen zwischen 5 und 10 Jahren (27%).
  • Die Zahl der Insolvenzen ist die höchste seit 1994.

Der Dominoeffekt von Misserfolgen

Der Dominoeffekt des Konkurses ist ein Phänomen, das viele Sektoren der Schweizer Wirtschaft betrifft. Nach Angaben des Bundesamtes für Statistik (BfS) stieg die Zahl der Konkurse im Vergleich zum Vergleichszeitraum 2025 um 54,7 Prozent. Dieser Anstieg ist auf verschiedene Faktoren zurückzuführen, darunter die globale Wirtschaftskrise, Liquiditätsengpässe und zunehmender Wettbewerb.

Die am stärksten betroffenen Unternehmen

Die von dieser Krise am stärksten betroffenen Unternehmen sind diejenigen mit mehr als zehnjähriger Tätigkeit, die 38% der Fälle ausmachen. Dies ist wahrscheinlich auf die mangelnde Liquidität und die Schwierigkeit zurückzuführen, sich an Marktveränderungen anzupassen. Unternehmen zwischen 5 und 10 Jahren machen 27% der Fälle aus, während Unternehmen unter 5 Jahren nur 15% der Fälle ausmachen.

Konkrete Beispiele

Ein konkretes Beispiel für ein Unternehmen, das aufgrund der Wirtschaftskrise scheiterte, ist die Handelsgesellschaft „FX Swiss“, die ihren Sitz in Zürich hatte und 2023 ihre Pforten schloss. Das Unternehmen erwirtschaftete einen Umsatz von über 100 Millionen Schweizer Franken und beschäftigte rund 50 Mitarbeiter. Die Hauptursache für das Scheitern war der Mangel an

Operative Details

Die Schweizer Wirtschaft befindet sich in einer schwierigen Phase: 7496 Unternehmen haben im ersten Halbjahr Insolvenz angemeldet. Dies entspricht einem Wachstum von 54,7% gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2025. Die meisten in Konkurs gegangenen Unternehmen sind mehr als zehn Jahre alt und machen 38% der Fälle aus. Unternehmen zwischen 5 und 10 Jahren machen 27% der Fälle aus.

Nach Angaben des Bundesamtes für Finanzen (BAK) nimmt die Zahl der Konkurse seit mehreren Jahren zu. Im Jahr 2025 betrug die Zahl der Insolvenzen 4897, im Jahr 2024 waren es 4532. Dies entspricht einer Steigerung von 15,6% gegenüber dem Vorjahr. Im Jahr 2023 betrug die Zahl der Insolvenzen 4197, im Jahr 2022 waren es 3812.

Bei den meisten bankrotten Unternehmen handelt es sich um Handelsunternehmen, auf die 62 % der Fälle entfallen. Handwerksbetriebe machen 21% der Fälle aus, während landwirtschaftliche Unternehmen 12% der Fälle ausmachen. Die bankrotten Unternehmen konzentrieren sich hauptsächlich auf städtische Gebiete, wobei 55% der Fälle in den Städten Zürich, Bern und Genf konzentriert sind.

Nach Angaben des Kantons Zürich steigt die Zahl der Insolvenzen seit mehreren Jahren. Im Jahr 2025 betrug die Zahl der Konkurse 1322, im Jahr 2024 waren es 1212. Dies entspricht einer Steigerung von 9,3% gegenüber dem Vorjahr. Im Jahr 2023 betrug die Zahl der Insolvenzen 1152, im Jahr 2022 waren es 1042.

Die Hauptursache für Insolvenzen ist mangelnde Liquidität, die

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Wichtige Punkte

Der Anstieg der Insolvenzen ist zum Teil auf eine wichtige regulatorische Änderung zurückzuführen. Die öffentlichen Stellen sind verpflichtet, die Beitreibung von Forderungen durch Vollstreckungsverfahren strenger zu gestalten. Diese Veränderung erschwert den Vergleich mit den vergangenen Jahren: Viele der heutigen Fälle wären mit den alten Regeln nie zu einem Konkursverfahren gekommen.

Nach Angaben des Bundesamtes für Strassen (BfS) wurden im Jahr 2020 1'457 Unternehmen in der Schweiz für bankrott erklärt, was einem Anstieg von 15,6% gegenüber 2019 entspricht. Dieser Trend setzt sich auch im Jahr 2022 fort, mit 1'423 in Konkurs gegangenen Unternehmen, ein Anstieg von 10,3% gegenüber dem Vorjahr.

Die Hauptursache für diese Erhöhung ist die mit dem Bundesgesetz vom 22. Juni 2013 über das Konkursverfahren (LPF) eingeführte Gesetzesänderung. Mit dem neuen Gesetz wurde ein strengeres und schnelleres Inkassoverfahren eingeführt, das es Unternehmen erschwert, in Konkurs zu gehen.

Das Gesetz sieht vor, dass die öffentlichen Stellen die Eintreibung der Forderungen innerhalb von 3 Jahren ab dem Datum der Einreichung des Konkursantrags vornehmen. Dies bedeutet, dass Unternehmen in der Lage sein müssen, ihre Schulden in kürzerer Zeit als in der Vergangenheit zu begleichen.

Das Ergebnis ist, dass viele Unternehmen, die in der Vergangenheit ohne Probleme hätten scheitern können, jetzt gezwungen sind, strenger vorzugehen. Zum Beispiel ein kleines Unternehmen in Zürich, das aufgrund der Wirtschaftskrise seine Pforten geschlossen hat

Quelle: tio.ch

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