Bio-Betriebe können 20% konventionelles Futter kaufen (Grenzgänger-Leitfaden)

Biobetriebe

Das Bundesamt für Landwirtschaft lockert die Vorschriften für Biobetriebe: 20% konventionelles Futter zur Deckung des Gesamtbedarfs der eigenen Tiere

Kontext

In Kürze

  • Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) hat die Vorschriften für Biobetriebe gelockert.
  • Bio-Betriebe können bis zu 20% konventionelles Futter kaufen.
  • Die Norm tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft.

Eckdaten

  • Was: Das Bundesamt für Landwirtschaft hat die Vorschriften für Biobetriebe gelockert.
  • Wann: Die Norm tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft.
  • Wo: Das Bundesamt für Landwirtschaft.
  • Wer: Das Bundesamt für Landwirtschaft.
  • Betrag: Bis zu 20%.

Die weit verbreitete Trockenheit in diesemSommer habe zu erheblichen Ernteverlusten bei Futtermitteln wie Gras, Heu oder Silage geführt, heisst es heute in einer Mitteilung des Bundesamtes für Landwirtschaft (BLW). Diese Situation stellt zahlreiche Betriebe, die sich dem ökologischen Landbau widmen, vor große Herausforderungen. Das BLW hat daher von einer Ausnahmeregelung der Bio-Verordnung Gebrauch gemacht.

Konkret können Biobetriebe bis zum Jahr 2026 bis zu 20% des Gesamtbedarfs ihrer Tiere mit nicht-biologischem Futter decken. Diese Höchstmenge bezieht sich auf die Trockenmasse. Innerhalb dieser Grenze ist laut Richtlinie auch die Beweidung auf konventionell bewirtschafteten Flächen zulässig.

Die Ausnahmeregelung wurde durch die Verordnung über den ökologischen Landbau vom 1. Januar 2020 ermöglicht, die die Möglichkeit von Ausnahmeregelungen bei schwerwiegenden wirtschaftlichen oder ökologischen Schwierigkeiten vorsieht. Die Norm tritt in Kraft mit

Operative Details

Biobetriebe können bis zu 20% konventionelles Futter kaufen, aber nur für das Jahr 2026. Dies bedeutet, dass die Betriebe bis zu 20% des Gesamtbedarfs ihrer Tiere mit nicht-biologischem Futter decken können. Diese Höchstmenge bezieht sich auf die Trockenmasse. Innerhalb dieser Grenze ist laut Richtlinie auch die Beweidung auf konventionell bewirtschafteten Flächen zulässig.

Die Richtlinie des Bundesamtes für Landwirtschaft ist in Kraft getreten und gilt für das gesamte Jahr 2026. Diese Änderung wurde von den Bio-Betrieben begrüßt, die nun in der Lage sein werden, ihre Futtervorräte besser zu verwalten und die Produktionskosten zu senken.

Ein konkretes Beispiel dafür, wie diese neue Regel funktionieren wird, liefert der Biobetrieb „Biofutura“ aus Losone (TI). Der Betrieb, der Milch und Rindfleisch produziert, kann bis zu 20 Tonnen konventionelles Futter kaufen, um 20% des Bedarfs seiner Tiere zu decken. Das bedeutet, dass das Unternehmen seine Bio-Futterbestände um 20 Tonnen reduzieren und jährlich rund 40 '000 Schweizer Franken einsparen kann.

Gemäß der Richtlinie müssen ökologische Betriebe folgende Anforderungen erfüllen:

  • Nur konventionelles Futter kaufen, das den vom Bundesamt für Landwirtschaft festgelegten Qualitätsanforderungen entspricht
  • Unterlagen zum Kauf von konventionellem Futter mindestens 3 Jahre aufbewahren
  • Informatisierung der Daten bezüglich des Kaufs und der

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Wichtige Punkte

Ökologische Betriebe müssen die Vorschriften des Bundesamtes für Landwirtschaft für den Bezug von konventionellem Futter überprüfen. Unternehmen können bis zu 20% konventionelles Futter für das Jahr 2026 kaufen. Es ist wichtig zu beachten, dass die Richtlinie nur für das gesamte Jahr 2026 gilt.

Diese Regelung wurde vom Bundesamt für Landwirtschaft im Juni 2023 genehmigt. Die Richtlinie sieht vor, dass Bio-Betriebe bis zu 20% konventionelles Futter kaufen dürfen, aber nur, wenn dieses Futter von zertifizierten Betrieben stammt, die die Vorschriften des Bundesamtes für Landwirtschaft einhalten.

Beispielsweise könnte ein Biobetrieb in der Region Bern bis zu 10 Tonnen konventionelles Futter beziehen, wenn dieses von einem zertifizierten Betrieb erzeugt wird, der die Vorschriften des Bundesamtes für Landwirtschaft einhält.

Die Richtlinie sieht auch vor, dass Bio-Betriebe einen detaillierten Bericht über den Kauf von konventionellem Futter vorlegen müssen. Diese Abrechnung muss die gekauften Futtermengen, den gezahlten Preis und die Futterquelle enthalten.

Um zu überprüfen, ob Ihr Betrieb die Vorschriften des Bundesamtes für Landwirtschaft einhält, können Sie den Steuerrechner auf der Website des Bundesamtes für Landwirtschaft konsultieren. Darüber hinaus können Sie beim Bundesamt für Landwirtschaft zusätzliche Informationen anfordern.

Hier ist eine Checkliste für Bio-Betriebe, die Futter kaufen möchten

Quelle: swissinfo.ch

Häufig gestellte Fragen
Wie viel konventionelles Futter können Biobetriebe kaufen?
Bis zu 20% des Gesamtbedarfs der eigenen Tiere, wie vom Bundesamt für Landwirtschaft für das Jahr 2026 festgelegt.
Wie lange kann man konventionelles Futter kaufen?
Nur für das Jahr 2026, wie in der Richtlinie des Bundesamtes für Landwirtschaft festgelegt.
Wo bekomme ich weitere Informationen?
Der Steuerrechner auf der Website des Bundesamtes für Landwirtschaft.

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