Armee und Polizei trainieren Infrastrukturschutz (Grenzgänger-Leitfaden)

Im Kanton Bern läuft eine viertägige gemeinsame Übung zur Verteidigung kritischer Infrastrukturen gegen Drohnen.
Kontext
In Kürze
- Viertägige gemeinsame Übung im Kanton Bern
- Schwerpunkt Schutz kritischer Infrastrukturen
- Einsatz von Anti-Drohnen-Geräten am Bantiger
- Zusammenarbeit zwischen Kantonspolizei und Armee
Eckdaten
- Was : Drohnenschutzübung
- Wann: Heute begonnen, bis Dienstag fortgesetzt
- Wo: Kanton Bern und Berner Oberland inkl. Bantiger und Meiringen
- Wer: Berner Kantonspolizei und Schweizer Armee
- Anlagen: Energieanlagen, Telekommunikation, Militärflughafen und Kernkraftwerk
Im Kanton Bern startete eine wichtige viertägige gemeinsame Übung, an der die Kantonspolizei und die Schweizer Armee Seite an Seite beteiligt sind. Das Hauptziel dieses koordinierten Manövers besteht darin, die Verteidigung kritischer Infrastrukturen des Territoriums zu testen und zu verbessern, wobei der Bedrohung durch Drohnen besondere Aufmerksamkeit gewidmet wird. Zu den strategischen Standorten gehören Energieanlagen und Telekommunikationsnetze, die für die öffentliche Sicherheit und das reibungslose Funktionieren der kantonalen und nationalen Wirtschaft unerlässlich sind. Bei einem Mediengespräch auf dem nordöstlich von Bern gelegenen Bantiger erläuterten Fachleute der Kantonspolizei konkret, wie ein allfälliger Luftangriff durch ein unbemanntes Flugzeug auf eine Sendeanlage abzuwehren ist.
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Operative Details
Das Management von Luftstörungen erfordert strenge Protokolle und eine perfekte Synchronisation zwischen den verschiedenen Kräften im Feld. Wie der Berner Polizeikommandant Christian Brenzikofer betont, muss jeder Eingriff unter strikter Einhaltung der Gesetzmäßigkeit erfolgen, wobei sicherzustellen ist, dass die ergriffenen Gegenmaßnahmen stets der Situation angemessen und in den Begründungen nachvollziehbar sind. Die Komplexität der Drohnenabwehr macht einen multidisziplinären Ansatz unerlässlich, der nicht nur die traditionellen Strafverfolgungsbehörden einbezieht, sondern auch die aktive Beteiligung der Armee, der Bundesbehörden und der privaten oder öffentlichen Betreiber erfordert, die für die Wartung und den Betrieb kritischer Infrastrukturen verantwortlich sind. Es ist genau dieses dichte Netz von Abhängigkeiten, das die Organisation von groß angelegten gemeinsamen Schulungen rechtfertigt.
Die im Feld eingesetzten Technologien
Während der praktischen Demonstration auf dem Bantiger zeigten die Bediener die Funktionsweise der mitgelieferten Geräte zur Überwachung und Neutralisierung von Flugbedrohungen. Zwei Beamte der Kantonspolizei, die sich ständig auf die Überwachung des umgebenden Raums konzentrierten, identifizierten die Annäherung einer Drohne, die dank eines speziellen tragbaren Geräts, das strukturell einem Mobiltelefon in Größe und Vielseitigkeit ähnelt, als feindlich empfunden wurde. Sobald das Ziel erkannt wurde, gingen die Agenten mit dem sogenannten
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Wichtige Punkte
Die laufende Übung mit dem Codenamen Fides 26 stellt einen fundamentalen Prüfstand dar, um die Wirksamkeit der Sicherheitsprotokolle zu überprüfen, und wird bis Dienstag ohne Unterbruch fortgesetzt. Bei den Operationen arbeiten die Kantonspolizei Bern und die Territorialdivision 1 der Armee vor Ort eng zusammen; es handelt sich dabei um speziell ausgebildete Einheiten zur Bewältigung von Hochrisikoszenarien, einschliesslich potenzieller Alarme im Zusammenhang mit terroristischen Bedrohungen oder Kriegsgeahren. Die taktischen Manöver und Patrouillen konzentrieren sich nicht auf einen einzigen Punkt, sondern betreffen flächendeckend die gesamte Region Bern und das malerische Berner Oberland, wobei urbane Zentren sowie für die Schweizer Infrastruktur strategische ländliche und alpine Gebiete einbezogen werden.
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Häufig gestellte Fragen
- Was ist das Ziel der gemeinsamen Übung im Kanton Bern?
- Das Hauptziel des koordinierten Manövers besteht darin, die Verteidigung kritischer Infrastrukturen des Territoriums zu testen und zu verbessern, wobei der Bedrohung durch Drohnen besondere Aufmerksamkeit gewidmet wird. An der Übung beteiligen sich die Berner Kantonspolizei und die Schweizer Armee an strategischen Standorten wie Energieanlagen, Telekommunikationsnetzen, dem Militärflughafen Meiringen und dem Kernkraftwerk Gösgen.
- Welche Technologien werden zur Bekämpfung von Drohnen eingesetzt?
- Während der praktischen Demonstration auf dem Bantiger verwendeten die Betreiber ein spezielles Handgerät, um feindliche Flugzeuge und eine störende Anlage zu lokalisieren. Dieses Instrument unterbricht und stört das Funksignal zwischen der Drohne und der Bodenkontrollstation und zwingt das Flugzeug, den Kurs umzukehren und in den allermeisten Fällen zum Ausgangspunkt zurückzukehren.
- Wie lange dauert die Übung und welche Bereiche sind betroffen?
- Die Übung dauert vier Tage, hat heute begonnen und dauert bis Dienstag. Die Operationen erstrecken sich flächendeckend über die gesamte Region Bern und das eindrucksvolle Berner Oberland und beziehen städtische Zentren, ländliche Gebiete und Berggebiete ein, die für das schweizerische Infrastrukturnetz unter Beteiligung der Territorialdivision 1 der Armee von strategischer Bedeutung sind.