Fidesübung 26: Polizei und Armee in Bern (Grenzgänger-Leitfaden)

Die Zusammenarbeit von Polizei und Armee bei der Übung FIDES 26 im Kanton Bern hat rund 180 Polizisten und tausend Soldaten mobilisiert.
Kontext
Auf einen Blick
- Gemeinsame Übung von Polizei und Armee FIDES 26 im Kanton Bern
- Szenario basierend auf einer langanhaltenden hybriden Bedrohung und Cyberangriffen
- Rund 180 Polizeimitarbeitende und tausend Soldaten mobilisiert
- Auswertung der Ergebnisse durch den Regierungsrat auf Ende Jahr vorgesehen
Die wichtigsten Fakten
- Bezeichnung: FIDES 26
- Ort: Kanton Bern
- Dauer: von Samstag bis heute
- Polizeimitarbeitende: rund 180
- Mobilisierte Soldaten: rund tausend
- Organisatoren: Sicherheitsdirektion, Kantonspolizei und Territorialdivision 1 der Armee
- Planung: fast zwei Jahre
Die Zusammenarbeit zwischen Polizei und Armee hat sich während der gemeinsamen Übung namens FIDES 26, die von Samstag bis heute im Kanton Bern stattfand, bewährt. Die Sicherheitsorgane unterstützen sich in Ausnahmesituationen gegenseitig, was bestätigt, dass die verstärkte Kooperation einen konkreten Beitrag zur Sicherheit der Region leistet. Die Veranstaltung wurde gemeinsam von der Sicherheitsdirektion, der Kantonspolizei und der Territorialdivision 1 der Armee organisiert und erforderte fast zwei Jahre intensive Planung vor der tatsächlichen Umsetzung vor Ort.
Szenarien und simulierte Bedrohungen
Das während der Übung entwickelte Einsatzszenario konzentrierte sich auf eine komplexe, langanhaltende hybride Bedrohung. Dieser Kontext wurde unter Berücksichtigung des wachsenden Kriegsrisikos in Europa konzipiert, wobei verschiedene fiktive Organisationen eingebunden wurden, die diverse Aktionen innerhalb des Kantonsgebiets durchführten. Zu den simulierten Schlüsselelementen gehörten insbesondere gezielte Cyberangriffe, Desinformationsaktivitäten und Akte des Terrorismus, welche die koordinierte Reaktionsfähigkeit der Einsatzkräfte unter höchst anspruchsvollen und realitätsnahen Bedingungen auf die Probe stellten.
Operative Details
Einsatzmodalitäten und beteiligte Einheiten
Im Rahmen der verschiedenen Module, die an unterschiedlichen Standorten im Kanton Bern organisiert wurden, wurden rund 180 Mitarbeiter der Kantonspolizei und etwa tausend Soldaten mobilisiert. Die Übung ermöglichte es, zahlreiche operative Aspekte zu verfeinern, darunter die Führung und Koordination unter realitätsnahen Bedingungen. Die Aktivitäten vor Ort betrafen insbesondere den Schutz kritischer Infrastrukturen und den gezielten Einsatz von Spezialeinheiten, wobei die Belastbarkeit der Sicherheitsvorkehrungen angesichts komplexer und langwieriger Ereignisse getestet wurde.
Bewertung und Analyse der Schwachstellen
Die ersten Lehren, die von den Verantwortlichen gezogen wurden, zeigen, dass die Zusammenarbeit zwischen der Kantonspolizei und der Territorialdivision 1 hinsichtlich der Aufgabenverteilung, der Koordination der Einsatzkräfte und des Informationsaustauschs insgesamt gut funktioniert hat. Gleichzeitig hat die Übung es ermöglicht, einige Schwachstellen zu identifizieren. Diese negativen Aspekte werden derzeit einer gründlichen, gemeinsamen Analyse unterzogen, um die notwendigen Lehren für die Zukunft zu ziehen, wie von den kantonalen Sicherheitsbehörden betont wurde.
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Wichtige Punkte
Zukunftsperspektiven für die regionale Sicherheit
Die soeben abgeschlossene Übung war die zweite Ausgabe des FIDES-FORMATS im Kanton Bern. Der Begriff leitet sich von einem lateinischen Wort ab, das Vertrauen bedeutet und den Kurs für zukünftige gemeinsame Vorbereitungsaktivitäten von Strafverfolgungsbehörden und Armeeabteilungen vorgibt. Der Kommandant der Kantonspolizei Christian Brenzikofer bestätigte seine Absicht, in diese Richtung zu blicken, und legte den Grundstein für ein drittes Treffen mit dem FIDESDIENST, das in einigen Jahren stattfinden könnte, um die operativen und verfahrenstechnischen Beziehungen zwischen den an der öffentlichen Sicherheit beteiligten Parteien weiter zu festigen.
Veröffentlichung der offiziellen Ergebnisse
Die Phase der Berichterstattung und der institutionellen Transparenz sieht die Veröffentlichung der endgültigen Ergebnisse der Gesamtbewertung durch das kantonale Sicherheitsdepartement unter der Leitung von Philippe Müller vor, die bis Ende dieses Jahres erfolgen soll. Dieser Schritt wird es ermöglichen, die aus der eingehenden Analyse gezogenen Schlussfolgerungen zu formalisieren und die Korrekturmaßnahmen zu planen, die zur Optimierung der Befehls-, Koordinations- und Gegenseitigkeitsprozesse zwischen den Polizeibehörden und den Soldaten der Territorialdivision 1 erforderlich sind.
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Quelle: tio.ch
Häufig gestellte Fragen
- Was ist die FIDES-ÜBUNG 26?
- FIDES 26 ist eine gemeinsame Übung von Polizei und Armee, die von Samstag bis heute im Kanton Bern stattfand. Die Veranstaltung wurde vom kantonalen Sicherheitsdepartement, der Kantonspolizei und der Territorialabteilung 1 der Armee organisiert und erforderte vor der Umsetzung vor Ort fast zwei Jahre intensiver Planung.
- Welche Kräfte wurden während der Übung mobilisiert?
- In den an verschiedenen Standorten im Kanton Bern organisierten Modulen wurden rund 180 Mitarbeitende der Kantonspolizei und rund tausend Soldaten mobilisiert. Die Übung ermöglichte es, das Kommando und die Koordination unter realen Bedingungen zu verfeinern, wobei der Schwerpunkt auf dem Schutz kritischer Infrastrukturen und dem Einsatz von Spezialeinheiten lag.
- Welche Bedrohungsszenarien wurden simuliert?
- Das Einsatzszenario konzentrierte sich auf eine komplexe, lang anhaltende hybride Bedrohung unter Berücksichtigung des zunehmenden Kriegsrisikos in Europa. Es wurden Aktionen fiktiver Organisationen simuliert, die gezielte Cyberangriffe, Desinformationstätigkeiten und Terrorakte innerhalb des kantonalen Territoriums durchgeführt haben.
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