Abusivemietzahlungen: 108'000 Unterschriften (Grenzgänger-Leitfaden)

Die Volksinitiative «Ja zum Schutz vor missbräuchlichen Mieten» hat die Mindestzahl an Unterschriften erreicht, die nötig ist, um dem Referendum vorgelegt zu werden.
Kontext
Missbräuchliche Mietzahlungen, die Initiative ist mit über 108'000 Unterschriften gelungen
Die Volksinitiative "Ja zum Schutz vor missbräuchlichen Mieten" wurde von den Initianten des Schweizerischen Mieterverbandes (SBA) eingereicht. Die Initiative fordert, die Mieterhöhung einzudämmen und die Vermietungen zugänglicher zu machen. Laut Promotoren zahlen Mieter im Schnitt 360 Franken pro Monat zu viel.
Eckdaten
- Was: Schutz gegen missbräuchliche Mieten
- Wann: 23. Juni 2026
- Wo: Bundeskanzlei
- Wer: Schweizerischer Mieterverband (ASI)
- Betrag: über 108'000 Unterschriften
Die Initiative will eine Obergrenze für die Mieten einführen, die 70 % des Marktwertes einer Immobilie nicht überschreiten darf. Darüber hinaus ist geplant, ein System strengerer Kontrollen für missbräuchliche Vermietungen einzuführen.
Gemäss ASI zahlen Schweizer Mieter monatlich durchschnittlich 360 Franken zu viel für ihre Mieten. In einigen Kantonen, wie dem Kanton Zürich, zahlen Mieter sogar 500 Franken mehr pro Monat als der Marktwert.
Die Initiative war mit über 108'000 Unterschriften bereits erfolgreich. Der nächste Schritt wird sein, die Initiative der Bundeskanzlei zur Bewertung vorzulegen.
Analyse
- Die am stärksten betroffenen Kantone: Der Kanton Zürich, der Kanton Genf und der Kanton Bern haben in den letzten Jahren die höchsten Mietsteigerungen verzeichnet.
- Marktwerte: Nach Angaben der ASI ist der
Operative Details
Missbräuchliche Mietverträge, die Initiative ist mit über 108'000 Unterschriften gelungen Die Initiative fordert, die Mietsteigerung einzudämmen und die Vermietungen zugänglicher zu machen. Die Initianten argumentieren, dass Mieter monatlich durchschnittlich 360 Franken zu viel bezahlen. Das heisst, die Mieter überweisen jährlich 10 Milliarden Franken zu Unrecht an die Vermieter. Die Initiative fordert eine klare Mietkontrolle, um missbräuchliche Mietverhältnisse einzudämmen und faire Mietverhältnisse für alle zu gewährleisten. Laut Promotoren befindet sich der Mietmarkt in einer Krise und die Mieter sind gezwungen, exorbitante Preise zu zahlen, um ein Dach über dem Kopf zu haben. In der Schweiz sind die Lebenshaltungskosten bereits hoch und die Mieten sind nur eine von vielen Ausgaben, die Mieter zu tragen haben. So liegt beispielsweise in Zürich der Durchschnittspreis für eine Zweizimmerwohnung bei über 4'000 Franken pro Monat. In Bern liegt der Durchschnittspreis bei über 3'500 Franken pro Monat. Die Initiative fordert die Einrichtung einer Mietkontrolle, um sicherzustellen, dass die Preise fair und nicht missbräuchlich sind. Die Veranstalter argumentieren, dass die Vermietungskontrolle durch eine Vermietungsaufsicht durchgeführt werden könnte, die die Mietpreise prüft und dafür sorgt, dass sie fair sind. Darüber hinaus fordert die Initiative eine Obergrenze für Mieterhöhungen von 1% pro Jahr. Die Schweiz steht bereits wegen ihrer Mietpolitik in der Kritik. Im Jahr 2020 hat das Schweizer Parlament In Genf liegt der Durchschnittspreis für eine Zweizimmerwohnung bei über 5'000 Franken pro Monat. Wenn die Mietkontrolle angewendet würde, könnten die Mietpreise gesenkt werden und die Mieter könnten zu einem günstigeren Preis Zugang zu einem Dach über dem Kopf haben. In Lausanne wurde die Mietzinskontrolle seit 2015 angewandt und führte zu einem Rückgang der Mietpreise um 15%.
Wichtige Punkte
Missbräuchliche Mietzahlungen, die Initiative ist mit über 108'000 Unterschriften gelungen
Wenn die Initiative genehmigt wird, können sich die Mieter auf eine effektivere Kontrolle der Mieten verlassen. Dies könnte dazu beitragen, die steigenden Mieten einzudämmen und die Vermietungen zugänglicher zu machen. Zudem könnten sich die Mieter auf faire und preiswerte Mietverhältnisse verlassen können.
Was zu tun ist:
- Überprüfen Sie die Mieten, um sicherzustellen, dass Sie nicht Opfer missbräuchlicher Mieten werden.
- Bitten Sie die Initianten um Hilfe, wenn Sie Probleme mit Ihrer Miete haben.
- Unterstützung der Initiative, um den Anstieg der Mieten einzudämmen und die Vermietungen zugänglicher zu machen.
Die Mietregelungsinitiative wird seit mehreren Jahren in der Schweiz eingereicht und hat bereits über 108'000 Unterschriften gesammelt. Dies ist ein bedeutendes Ergebnis, da es durch das Sammeln von Unterschriften in mehreren Kantonen, darunter Bern, Zürich und Genf, erreicht wurde. Die Initiative sieht die Schaffung eines Mietregisters vor, das dazu beitragen könnte, missbräuchliche Vermietungen zu verhindern und sicherzustellen, dass Mieter fair behandelt werden.
Mieter könnten dank dieser Initiative von einer effektiveren Mietkontrolle profitieren. So verzeichneten beispielsweise 20 Prozent der Mieter in Bern im Jahr 2022 eine Mieterhöhung von über 10 Prozent, wie der Berner Gemeinderat mitteilte. Diese Mieterhöhung könnte durch die Erstellung eines Mietregisters gebremst werden
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Quelle: rsi.ch