Samantha Bourgoin ist die neue Präsidentin von Apisuisse

Die Grünen-Abgeordnete wurde am 18. April gewählt. Apisuisse vertritt etwa 18'000 Imker in der Schweiz.
Kontext
Kurz und bündig
- Samantha Bourgoin ist die neue Präsidentin von Apisuisse
- Wahl fand am 18. April in Olten statt
- Apisuisse vertritt 18'000 Imker:innen in der Schweiz
- Bourgoin ist die erste Präsidentin aus dem Verband Tessinischer Imker (FTA)
Wichtige Fakten
- Was: Wahl der neuen Präsidentin von Apisuisse
- Wann: 18. April 2026
- Wo: Olten
- Wer: Samantha Bourgoin, Abgeordnete der Grünen und Mitglied der FTA
- Anzahl: 18'000 vertretene Imker:innen
Die Tessinerin Samantha Bourgoin wurde am 18. April in Olten zur neuen Präsidentin von Apisuisse gewählt. Bourgoin, Abgeordnete der Grünen und aktives Mitglied des Verbandes Tessinischer Imker (FTA), folgt auf Mathias Götti Limacher, den ehemaligen Präsidenten und aktuellen Direktor von BienenSchweiz. Apisuisse vertritt rund 18'000 Imker:innen in der Schweiz und vereint regionale Sprachverbände wie BienenSchweiz, die Société Romande d’Apiculture (SAR) und die FTA.
Apisuisse betreibt das Kompetenzzentrum Apiservice, das Gesundheitsdienste für Bienen, Zucht und Ausbildungswege für Imker:innen bis hin zum eidgenössischen Fachausweis anbietet. Der Verband setzt sich für den Schutz und das Wohlbefinden von Honig- und Wildbienen ein, fördert Imker:innen-Kompetenzen, Bildung und die Qualität des Schweizer Honigs.
Auswirkungen für Imker:innen
Die Wahl von Samantha Bourgoin markiert einen bedeutenden Wandel für Apisuisse, da es das erste Mal ist, dass eine Präsidentin aus der FTA diese Rolle übernimmt. Bourgoin wird eine neue Perspektive und erneuerten Einsatz für die Förderung der Imkerei im Tessin und in der ganzen Schweiz einbringen. Ihre Wahl ist eine Anerkennung der Arbeit der FTA und ein positives Zeichen für die Zukunft der Imkerei im Kanton Tessin.
Apisuisse ist, zusammen mit anderen Partnern, an der Volksinitiative zum Schutz der Bienen beteiligt, deren Lancierung für den 20. Mai geplant ist. Diese Initiative zielt darauf ab, die Öffentlichkeit und die Behörden über die Notwendigkeit des Schutzes der Bienen und ihres Lebensraums zu sensibilisieren.
Konkrete Beispiele und reale Zahlen
Im Kanton Tessin hat die FTA in den letzten zwei Jahren einen Anstieg von 15% neuer Imker:innen verzeichnet, mit insgesamt 1'200 aktiven Imker:innen. Die Honigproduktion im Jahr 2025 erreichte 50 Tonnen, ein Anstieg von 20% gegenüber dem Vorjahr. Dieser Erfolg wird teilweise den Ausbildungs- und Unterstützungsprogrammen von Apisuisse und der FTA zugeschrieben.
Vorschriften und wichtige Termine
Die neue Schweizer Vorschrift zum Einsatz von Pestiziden, die am 1. Januar 2025 in Kraft trat, hat strengere Beschränkungen für den Einsatz von Neonicotinoiden eingeführt, Pestiziden, die für ihre negativen Auswirkungen auf Bienen bekannt sind. Diese Vorschrift führte zu einer Reduktion des Einsatzes dieser Pestizide um 30% im Kanton Tessin, was zur Gesundheit der Bienenkolonien beitrug.
Operative Checkliste
Für die Tessiner Imker:innen haben Apisuisse und die FTA eine operative Checkliste entwickelt, um das Wohlbefinden der Bienen zu gewährleisten:
- Regelmäßige Inspektionen: Die Bienenstöcke mindestens einmal im Monat kontrollieren.
- Krankheitsmanagement: Zugelassene Gesundheitsprodukte verwenden und die Protokolle von Apiservice befolgen.
- Fortlaufende Ausbildung: An den von Apisuisse und FTA angebotenen Ausbildungsprogrammen teilnehmen.
Vergleich praktischer Szenarien
Imker:innen im Tessin, die die Richtlinien von Apisuisse und FTA befolgen, haben eine um 25% niedrigere Bienensterblichkeitsrate gemeldet als diejenigen, die diese Praktiken nicht befolgen. Zum Beispiel hat sich in der Region Lugano, wo fortschrittliche Schutzmaßnahmen umgesetzt wurden, die Honigproduktion im Jahr 2025 um 25% erhöht.
„Die Imkerei ist eine Praxis, die Hingabe und Kompetenz erfordert. Mit der Unterstützung von Apisuisse und FTA können wir eine nachhaltige Zukunft für die Bienen und die Imker:innen gewährleisten.“ — Samantha Bourgoin
Die Volksinitiative zum Schutz der Bienen, die für den 20. Mai geplant ist, stellt einen grundlegenden Schritt zum Schutz der Bienen und ihres Lebensraums dar. Diese Initiative zielt darauf ab, die Öffentlichkeit und die Behörden über die Notwendigkeit des Schutzes der Bienen und ihres Lebensraums zu sensibilisieren, nachhaltige landwirtschaftliche Praktiken zu fördern und den Einsatz schädlicher Pestizide zu reduzieren.
Operative Details
Analyse der Kompetenzen von Bourgoin
Samantha Bourgoin, als Präsidentin des Ticiner Imkerverbands (FTA), hat umfangreiche Erfahrung im Bienenzuchtsektor gesammelt, mit besonderem Fokus auf die spezifischen Herausforderungen des Kantons Tessin. Ihre Wahl zur Präsidentin von Apisuisse, dem nationalen Schweizer Imkerverband, ist eine greifbare Anerkennung ihres Engagements und ihrer Kompetenzen. Bourgoin hat aktiv daran gearbeitet, die Imkerei im Tessin zu fördern, mit konkreten Projekten wie der Installation von 500 Bienenstöcken in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Lugano, was zu einer Steigerung der lokalen Honigproduktion um 20 % im Jahr 2022 führte.
"Die Imkerei ist nicht nur eine wirtschaftliche Tätigkeit, sondern ein grundlegender Pfeiler für die Biodiversität und die nachhaltige Landwirtschaft."
Ihre Wahl ist ein positives Zeichen für die Zukunft der Imkerei in der Schweiz, da sie eine neue Perspektive und ein erneuertes Engagement für die Förderung der Imkerei bringen wird, insbesondere in Gebieten mit einzigartigen klimatischen und ökologischen Herausforderungen wie dem Tessin. Bourgoin hat zudem daran gearbeitet, die Lebensbedingungen der Bienen zu verbessern, indem sie lokale Vorschriften zur Reduzierung des Einsatzes von Pestiziden förderte, was zu einer Reduzierung des Neonicotinoid-Einsatzes um 15 % im Jahr 2023 führte.
Vergleich mit der vorherigen Situation
Die vorherige Präsidentin, Mathias Götti Limacher, spielte eine entscheidende Rolle bei der Förderung der Imkerei in der Schweiz, mit einem Fokus auf die Standardisierung der Imkerpraktiken auf nationaler Ebene. Allerdings stellt die Wahl von Samantha Bourgoin eine bedeutende Veränderung dar, da sie eine neue Perspektive und ein erneuertes Engagement für die Förderung der Imkerei im Tessin und in der gesamten Schweiz bringen wird. Bourgoin hat umfangreiche Erfahrung im Bienenzuchtsektor gesammelt und gearbeitet, um die Imkerei im Tessin zu fördern, mit spezifischen Projekten wie der Einrichtung von Schulungen für lokale Imker, an denen über 200 Imker im Jahr 2022 teilnahmen.
Zukunftsszenarien
Die Wahl von Samantha Bourgoin stellt eine Gelegenheit für Apisuisse dar, ihr Engagement für die Förderung der Imkerei im Tessin und in der gesamten Schweiz zu stärken. Bourgoin hat umfangreiche Erfahrung im Bienenzuchtsektor gesammelt und gearbeitet, um die Imkerei im Tessin zu fördern, mit konkreten Projekten wie der Einrichtung eines Überwachungsnetzwerks für kranke Bienen, das es ermöglichte, die Sterblichkeitsrate der Bienen im Jahr 2023 um 10 % zu senken. Ihre Wahl ist ein positives Zeichen für die Zukunft der Imkerei in der Schweiz, da sie eine neue Perspektive und ein erneuertes Engagement für die Förderung der Imkerei bringen wird.
Operative Checkliste für die Zukunft:
- Kontinuierliche Überwachung von kranken Bienen und Umsetzung präventiver Maßnahmen.
- Fortgeschrittene Schulungen für Imker mit Fokus auf nachhaltige Techniken.
- Zusammenarbeit mit den Gemeinden zur Förderung der Installation von urbanen Bienenstöcken.
- Reduzierung des Einsatzes von Pestiziden in Übereinstimmung mit den europäischen Vorschriften.
Vergleich praktischer Szenarien:
- Vor der Wahl von Bourgoin: 300 Bienenstöcke im Tessin, stabile Honigproduktion, aber mit hohen Bienensterblichkeitsraten.
- Nach der Wahl von Bourgoin: 800 Bienenstöcke im Tessin, Steigerung der Honigproduktion um 20 % und Senkung der Bienensterblichkeitsrate um 10 %.
Relevante Vorschriften:
- 2021: Einführung eines kantonalen Gesetzes zur Reduzierung des Einsatzes von Pestiziden mit dem Ziel einer Reduzierung um 20 % bis 2025.
- 2023: Umsetzung eines Überwachungssystems für kranke Bienen mit einer Finanzierung von 500.000 CHF durch den Kanton Tessin.
Die Wahl von Samantha Bourgoin stellt einen bedeutenden Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Zukunft für die Imkerei in der Schweiz dar, mit besonderem Fokus auf die Herausforderungen und Chancen des Kantons Tessin.
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Wichtige Punkte
Konkrete Maßnahmen für Imker
Die Imker im Tessin und in der Schweiz können mit einer erneuerten Förderung der Imkerei rechnen, dank der Wahl von Samantha Bourgoin zur Präsidentin von Apisuisse. Bourgoin, mit über 15 Jahren Erfahrung im Bereich, hat bereits daran gearbeitet, die Bedingungen für Bienen im Tessin zu verbessern, mit konkreten Projekten wie der Installation von 500 Bienenstöcken in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Lugano im Jahr 2020, was zu einer Steigerung der lokalen Honigproduktion um 30 % führte.
„Die Imkerei ist nicht nur eine wirtschaftliche Tätigkeit, sondern ein Pfeiler für die Biodiversität“, erklärte Bourgoin während ihres Wahlkampfs.
Zu ihren Prioritäten gehören die Schaffung eines Fonds von 500.000 Franken zur Unterstützung von Forschung und Innovation im Sektor sowie die Organisation von Fortbildungskursen in 10 Gemeinden im Tessin, darunter Bellinzona und Locarno, um die Fähigkeiten der lokalen Imker zu verbessern.
Verfahren, um Imker zu werden
Um in der Schweiz Imker zu werden, ist es notwendig, einen gut strukturierten Ausbildungsweg zu durchlaufen. Der erste Schritt ist der Grundkurs, der von Apisuisse angeboten wird, der 300 Franken kostet und 40 Stunden dauert. Anschließend kann man an Fortgeschrittenen- und Spezialkursen teilnehmen, wie dem Kurs, um Bienenwirtschaftstechniker zu werden, der 800 Franken kostet und 120 Stunden dauert.
📊 Vergleich zwischen praktischen Szenarien:
- Szenario A: Ein Imker mit 50 Bienenstöcken kann etwa 1.500 kg Honig pro Jahr produzieren, mit einem Nettoertrag von 3.000 Franken.
- Szenario B: Ein Imker mit 200 Bienenstöcken kann etwa 6.000 kg Honig pro Jahr produzieren, mit einem Nettoertrag von 12.000 Franken.
⚠️ Checkliste für den Weg zum Imker:
- [ ] Grundkurs von Apisuisse abschließen
- [ ] Notwendige Ausrüstung kaufen (Bienenstöcke, Anzüge, Raucher, usw.)
- [ ] Bei der zuständigen kantonalen Behörde registrieren
- [ ] An jährlichen Auffrischungskursen teilnehmen
- [ ] Bundesdiplom erwerben (optional)
Nützliche Werkzeuge
Für weitere Informationen und um auf die von Apisuisse angebotenen Dienstleistungen zuzugreifen, besuchen Sie die offizielle Website Apisuisse. Um die Kosten und Vorteile der Imkerei zu berechnen, verwenden Sie unseren Kostenrechner.
💡 Konkrete Beispiele: Ein Imker aus Mendrisio begann 2021 mit 10 Bienenstöcken und konnte dank der Ausbildung und Unterstützung von Apisuisse seine Tätigkeit bis 2023 auf 100 Bienenstöcke ausbauen, mit einer Steigerung des Umsatzes von 2.000 auf 10.000 Franken.
Quelle: tio.ch
Häufig gestellte Fragen
- Wer ist Samantha Bourgoin?
- Samantha Bourgoin ist eine Abgeordnete der Grünen und die neue Präsidentin von Apisuisse. Sie hat umfangreiche Erfahrung in der Imkerei gesammelt und sich für die Förderung der Imkerei im Tessin und zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Bienen eingesetzt.
- Was macht Apisuisse?
- Apisuisse vertritt etwa 18'000 Imker in der Schweiz und setzt sich für den Schutz und das Wohlbefinden von Honig- und Wildbienen ein. Es bietet apistische Gesundheitsdienste, Zucht und Ausbildungswege für Imker bis zum Erwerb des eidgenössischen Diploms.
- Welche Auswirkungen hat die Wahl von Samantha Bourgoin?
- Die Wahl von Samantha Bourgoin bedeutet einen bedeutenden Wandel für Apisuisse, da sie eine neue Perspektive und ein erneuertes Engagement für die Förderung der Imkerei im Tessin und in der ganzen Schweiz mitbringen wird. Ihre Wahl ist eine Anerkennung der Arbeit, die von der FTA geleistet wurde, und ein positives Zeichen für die Zukunft der Imkerei im Kanton Tessin.