UBS präsentiert neues Modell für die schweizerische Altersvorsorge (Grenzgänger-Leitfaden)

Die Grossbank schlägt eine umfassende Reform des schweizerischen Rentensystems vor

Contesto

Kurzum - UBS stellt ein neues Altersvorsorge-Modell vor - Das derzeitige System soll durch ein kapitalgedecktes ersetzt werden - Das Rentenalter soll schrittweise angehoben werden - Neue 4. Säule für die Langzeitpflege ## Wichtige Fakten - Was: Neues Altersvorsorge-Modell - Wer: UBS - Wann: Ab 2035 - Betrag: Beiträge von 20% auf Löhne bis 50'000 Franken - Wo: Schweiz Die UBS Bank hat einen umfassenden Reformprojekt für das schweizerische Rentensystem vorgelegt. Das Strategiepapier umreißt den Übergang zu einem deutlich stärker kapitalgedeckten System ab 2035. Herzstück des Vorschlags ist die Ablösung der AHV durch eine neue 1. Säule auf Basis des kapitalgedeckten Leistungsprimats. > „Unser Modell sieht ein nachhaltigeres und gerechteres System vor“, sagt die UBS. Gemäss dem neuen Modell würden die eingezahlten Beiträge bei Löhnen bis 50'000 Franken 20% betragen, wie zum Beispiel in Zürich, wo der Durchschnittslohn bei rund 62'000 Franken pro Jahr liegt. Das Rentenalter würde bis 2050 schrittweise von 64 auf 67 Jahre ansteigen. Ein Luganer Arbeitnehmer, der heute mit 25 Jahren seine Karriere beginnt und 40 Jahre lang Beiträge zahlt, könnte dank der Kapitalisierung von einer höheren Rente profitieren. Darüber hinaus sieht das Modell die Einführung einer neuen 4. Säule zur Finanzierung der Langzeitpflege vor, ein Aspekt, der seit

Dettagli operativi

Das neue Vorsorgemodell Die neue 1. Säule würde eine festverzinsliche, lohnabhängige Rente garantieren, die durch Anhäufung und Anlage von Realkapital in einem Fonds finanziert würde. Die Beiträge in Höhe von insgesamt 20% würden auf die Löhne bis zu 50'000 Franken erhoben. Zum Beispiel würde ein Zürcher Arbeitnehmer mit einem Jahreslohn von 40'000 Franken 8'000 Franken bezahlen. Das gesparte Kapital würde mit einer vom Bund garantierten Rendite angelegt und verzinst, ähnlich der aktuellen garantierten Mindestrendite von 1% für Berufliche Vorsorgefonds (2. Säule). ### Auswirkungen auf die Besteuerung Die Umstellung hätte ihren Preis. Während einer langen Übergangsphase sollte die Erwerbsbevölkerung gleichzeitig die laufenden AHV-Renten finanzieren und ihr eigenes Alterskapital aufbauen. Allein die bestehenden AHV-Rechte würden zwischen 2035 und 2100 durchschnittlich 43,7 Milliarden Franken pro Jahr an neuen Bundesbeiträgen erfordern, wie es die Botschaft des Bundesrates von 2022 zur Revision des AHV-Gesetzes vorsieht. Die Autoren schätzen, dass die Steuereinnahmen während des Übergangs um rund 18% und langfristig um 3% steigen werden. Beispielsweise muss der Kanton Genf möglicherweise die Steuersätze erhöhen, um die höheren Beiträge zu decken, während Städte wie Bern ihre öffentlichen Ausgabenprogramme überprüfen müssen. > „Langfristige Nachhaltigkeit erfordert eine sorgfältige Finanzplanung“ hat ## Nützliche Tools für die Planung Für Ihre Vorsorgestrategie nutzen Sie den Rentenplaner und den Säule-3-Simulator.

Punti chiave

Was das für Schweizerinnen und Schweizer bedeutet Das Rentenalter in der Schweiz soll schrittweise angehoben und teilweise an die Lebenserwartung gekoppelt werden. Für die heutigen 18-Jährigen könnte so das Bezugsalter langfristig auf 68 Jahre ansteigen. Beispielsweise könnte nach Prognosen des Bundesamtes für Statistik, wenn die Lebenserwartung im heutigen Tempo weiter steigt, ein Mann, der 2005 geboren wurde, bis zu 85,4 Jahre alt werden, während eine Frau bis zu 89,3 Jahre alt werden könnte. Es ist wichtig zu verstehen, wie sich diese Änderung auf die individuelle Altersvorsorgeplanung auswirken wird. > "Die Reform der Altersvorsorge ist notwendig, um die Nachhaltigkeit des schweizerischen Rentensystems zu gewährleisten", so der Direktor der UBS Schweiz. Nutzen Sie unseren calcolatore di pensione, um zu bewerten, wie sich diese Änderungen auf Ihre persönliche Situation auswirken könnten. Für einen Zürcher Arbeitnehmer, der aktuell mit 65 Jahren mit einer Rente von 2.500 Franken pro Monat in Rente geht, könnte eine Erhöhung des Rentenalters auf 68 Jahre weitere drei Beitragsjahre bedeuten. - Erwägen Sie, Ihre Vorsorgeersparnisse um 10% pro Jahr zu erhöhen, um die drei zusätzlichen Arbeitsjahre auszugleichen. - Prüfen Sie, ob Ihr Kanton, wie zum Beispiel der Kanton Genf, steuerliche Anreize für zusätzliche Vorsorgebeiträge bietet. - Verwenden Sie den Rechner, um verschiedene Szenarien zu vergleichen: Was würde beispielsweise passieren, wenn das Renteneintrittsalter stattdessen auf 67 Jahre festgelegt würde? Quelle: swissinfo.ch

Punti chiave

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Häufig gestellte Fragen
Was beinhaltet das von UBS vorgeschlagene neue Modell der Altersvorsorge?
Das neue Modell sieht den Ersatz der AHV durch ein kapitalgedecktes System mit 20% Lohnbeiträgen bis 50'000 Franken vor.
Wie soll das neue Rentensystem finanziert werden?
Das neue System würde durch Akkumulation und Anlage von Realkapital in einen Fonds mit vom Bund garantierten Renditen finanziert.
Was passiert im Rentenalter nach dem UBS-Vorschlag?
Das Renteneintrittsalter wird schrittweise angehoben und teilweise an die Lebenserwartung gekoppelt, womit es für die heutigen Jugendlichen möglicherweise 68 Jahre erreichen wird.

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