Graubünden greift bei der Verkehrssteuerung nicht auf das Basler Modell zurück (Grenzgänger-Leitfaden)
Die Bündner Regierung ist skeptisch gegenüber der Einführung des Birsfeldener Sanktionsmodells, um den Urlaubs- und Tourismusverkehr abzulenken.
Contesto
In Kürze - Das Birsfeldener Modell sieht ab 2025 ein Fahrverbot auf mehreren Quartierstraßen vor. - Wer sich weniger als 15 Minuten in den betroffenen Bereichen aufhält, wird mit einer Geldstrafe belegt. - Die Bündner Regierung steht der Übernahme dieses Modells skeptisch gegenüber. - Der Vorschlag zur Übernahme des Modells wurde von einigen Grossräten unterbreitet. ## Wichtige Fakten - Was : Sanktionsvorlage zur Ablenkung von Urlaubs- und Touristenverkehr. - Wann: 2025 (in Birsfelden). - Wo: Birsfelden, Kanton Basel-Landschaft; Graubünden, Schweiz. - Wer: Bündner Regierung, Grossräte. - Betrag: nicht angegeben. Der festliche und touristische Verkehr verursacht in Graubünden häufig Staus, insbesondere während der Hochsaison wie Sommer und Winter. Um dies zu umgehen, neigen Autofahrer dazu, Nebenstraßen in den Dörfern zu benutzen, was nicht nur den Bewohnern, sondern auch den Touristen selbst Unannehmlichkeiten bereitet. Um dieses Problem anzugehen, haben einige Grossräte vorgeschlagen, ein Sanktionsmodell einzuführen, das dem bereits in Birsfelden im Kanton Basel-Land in Kraft getretenen ähnelt. Hier wird ab 2025 der Zugang zu Nachbarstraßen eingeschränkt, und wer sich weniger als 15 Minuten in diesen Bereichen aufhält, kann mit einer Geldstrafe belegt werden, deren Höhe noch festzulegen ist. Die Bündner Regierung äußerte Skepsis gegenüber dieser Initiative und betonte die Notwendigkeit, nachhaltigere und weniger strafende Lösungen für das Verkehrsproblem zu finden. Das Modell zog jedoch die
Dettagli operativi
Gemeindestraßen und Durchgangsstraßen Die Bündner Regierung stellt klar, dass es sich in Birsfelden um Gemeindestraßen handelt, während sie in Graubünden als Straßen gelten, die in der Durchgangsstraßenverordnung aufgeführt sind. "Diese Verbindungen können nicht wie in Birsfelden geschlossen werden", sagte die Kantonsregierung. „Es wäre mit dem Bund zu klären, ob trotz bundesrechtlicher Bestimmungen zumindest vorübergehende Schließungen unter bestimmten Voraussetzungen möglich sind.“ In Graubünden machen die stark befahrenen Strassen derzeit rund 20% des Strassennetzes aus, aber sie bewältigen 70% des Gesamtverkehrs, was die Bedeutung effektiver Lösungen unterstreicht. ### Ein Pilotprojekt? Ein Pilotprojekt wie in Birsfelden könnte nach Ansicht der Regierung nur mit vollautomatischen technischen Lösungen realisiert werden, die auf den in Graubünden gesammelten Erfahrungen aufbauen. „In diesem Fall sollte das gesamte betroffene Gebiet entlang der A13 und A28, also Vorderprättigau, Bündner Herrschaft, Rheintal, Domigliasca, Rheinwald und Misox, berücksichtigt werden“, heißt es in der Antwort der Regierung weiter. Ein konkretes Beispiel für die Umsetzung eines Pilotprojekts ist Luzern, wo 2 Millionen Franken in ein Verkehrsüberwachungssystem investiert wurden, das zu einer Reduzierung der Staus um 15% führte. ### Tourismus und Verkehr Der Verkehr in diesen Gebieten ist stark ## Empfohlene Tools Für eine aktuelle Schätzung nutzen Sie den Nettolohnrechner und den CHF-EUR-Wechselvergleich.
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Die Entscheidung liegt beim Grossen Rat Die Grossrätin der Grünen hat eine Interpellation eingereicht, während die SVP einen Auftrag eingereicht hat, der die Ausarbeitung eines Projekts ähnlich dem in Basel-Landschaft fordert, wo das Verkehrsmanagementmodell zu einer Reduzierung der im Verkehr befindlichen Fahrzeuge um 15% und einer Zunahme der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel um 20% geführt hat. Der Vorschlag basiert auf einem System von Staugebühren und verkehrsberuhigten Zonen, das bereits in anderen Schweizer Städten wie Zürich und Genf angenommen wurde, wo die Ergebnisse positiv waren. Das letzte Wort wird also der Grosse Rat haben, der auch die wirtschaftlichen Auswirkungen dieser Massnahmen abschätzen muss. Laut einer Studie aus dem Jahr 2022 könnte die Einführung solcher Systeme für die Stadt eine Umsatzsteigerung von rund 5 Millionen Schweizer Franken pro Jahr bedeuten. Die Bündner Regierung zieht es vorerst vor, das Ergebnis des laufenden Gerichtsverfahrens in Birsfelden abzuwarten, wo die Umsetzungsmodalitäten und die entsprechenden Beschwerden einiger Branchenverbände diskutiert werden. Operative 📊 Checkliste für den Grossen Rat: - Analyse aktueller Verkehrsdaten - Bewertung der wirtschaftlichen Auswirkungen von Staugebühren - Konsultation von Experten für nachhaltige Mobilität - Berücksichtigung der Erfahrungen anderer Kantone ⚠️ Es ist wichtig, dass der Grosse Rat unter Berücksichtigung der geltenden Verkehrs- und Umweltvorschriften, insbesondere des Bundesgesetzes, eine fundierte Entscheidung trifft Erster Tag als Grenzgänger? Unser praktischer Leitfaden begleitet Sie von der Anmeldung bis zum ersten Gehalt. Quelle: swissinfo.ch
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Häufig gestellte Fragen
- Was ist das Birsfelden-Modell?
- Das Modell von Birsfelden sieht ein Fahrverbot auf mehreren Quartierstraßen ab 2025 und Geldstrafen für diejenigen vor, die weniger als 15 Minuten in den betroffenen Gebieten bleiben.
- Warum ist die Bündner Regierung skeptisch?
- Die Bündner Regierung ist skeptisch, weil die Bündner Strassen in der Durchgangsstrassenverordnung aufgeführt sind und nicht wie in Birsfelden gesperrt werden dürfen.
- Was sind die nächsten Schritte?
- Die endgültige Entscheidung liegt beim Grossen Rat. Die Bündner Regierung hat vorgeschlagen, das Ergebnis des laufenden Gerichtsverfahrens in Birsfelden abzuwarten.
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