Mobiliar investiert 200 Millionen in den sozialen Wohnungsbau (Grenzgänger-Leitfaden)

Baustelle eines modernen Wohnkomplexes in der Schweiz mit Kränen und Gerüsten während der Bauphase

Die Versicherungsgesellschaft wird 200 Millionen investieren, um 1000 Mietwohnungen zu Mieten zu bauen, die den tatsächlichen Kosten entsprechen.

Kontext

Zusamenfassend
 Mobiliare investiert bis zu 200 Millionen Franken in sozialen Wohnungsbau
 - Es werden 1000 Wohnungen gebaut, die zum Selbstkostenpreis vermietet werden.
 - Gegründet 1826, ist sie die älteste Schweizer Versicherungsgesellschaft.

 ## Wichtigste Fakten
 - Investition: 200 Millionen Franken Eigenkapital
 - Ziel: 1000 Wohnungen
 - Mietmodell: Miete entsprechend den tatsächlichen Kosten
 - Wann: Recherche und Prüfung bereits laufender Projekte
 - Wo: Schweiz (Hauptsitz in Bern)
 - Wer: La Mobiliare (Genossenschaft)
 - Durchführendes Unternehmen: Dedicasa (öffentliches Versorgungsunternehmen)

 Mobiliar, die älteste Versicherungsgesellschaft der Schweiz, steigt in den sozialen Wohnungsbau ein. Dies gab das Unternehmen in einer Pressemitteilung in Bern bekannt: Es investiert bis zu 200 Millionen Franken Eigenkapital, um 1.000 Mietwohnungen zu kostendeckenden Preisen zu errichten. Die Initiative reagiert auf eine wachsende nationale Herausforderung: Bezahlbaren Wohnraum zu finden, wird für Familien, junge Menschen und Senioren immer schwieriger.

 Der Lösungsvorschlag von Mobiliar basiert auf einem in der Schweiz bereits bekannten Modell: kostendeckende Miete. Die Miete deckt somit die tatsächlichen Kosten für Bau, Finanzierung und Instandhaltung ohne Gewinnmargen. Dieser Ansatz unterscheidet sich deutlich vom nationalen Wohnungsmarkt, wo die Preise Nachfrage, Lage und Spekulationsmargen widerspiegeln. „Für viele Menschen ist es wichtig, eine Wohnung zu einem erschwinglichen Preis zu finden.“

Operative Details

Weil Wohnungsnot ein nationales Thema ist

Die Krise des Wohnungszugangs trifft die Schweiz auf breiter Ebene. Der costo della vita, inklusive Immobilien, bleibt ein Hauptanliegen der Schweizer Einwohner. Die Mobiliar räumt in der Mitteilung explizit ein, dass die Herausforderung «Familien, Jugendliche und ältere Menschen» betrifft — drei Bevölkerungsgruppen, die auf dem heutigen Wohnungsmarkt unter Druck stehen.

Das Modell der kostenorientierten Miete stellt einen in der Schweiz etablierten Ansatz dar, der bereits von Wohnungsgenossenschaften und Non-Profit-Organisationen praktiziert wird. Anders als auf dem freien Markt, wo der Preis Nachfrage, Standort und Gewinnspannen widerspiegelt, deckt die Kostenmiete nur die tatsächlichen Kosten für Bau, Finanzierung und Instandhaltung. Dies ermöglicht deutlich niedrigere Mieten als der Marktdurchschnitt, was sich in einem konkreten wirtschaftlichen Vorteil für die Mieter niederschlägt.

Die Initiative der Mobiliar steht in einem Kontext, in dem der Beitrag des privaten Sektors zum gemeinnützigen Wohnungsbau begrenzt bleibt. Die Genossenschaft betonte, sie verfolge «einen langfristigen Ansatz»: Ziel sei es, «nachhaltig zur Sicherung der Verfügbarkeit von bezahlbarem Wohnraum im Bund beizutragen».

Die Auswirkungen auf die Verfügbarkeit von Unterkünften

Die Investition von 200 Millionen in 1000 Wohnungen entspricht einem Durchschnitt von 200 '000 Franken pro Wohneinheit.

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Wichtige Punkte

Wie man auf die Dedicasa-Wohnungen der Mobiliar zugreift

Die Recherche und Prüfung der Projekte wurden bereits eingeleitet, laut Mitteilung der Mobiliar. Es wurden jedoch weder das Startdatum der Bauarbeiten noch der Zeitplan für die Bereitstellung der Wohnungen noch die Kriterien für die Auswahl der Mieter in der ursprünglichen Mitteilung mitgeteilt. Für diejenigen, die die Entwicklung des Projekts verfolgen möchten, besteht der erste Schritt darin, die offiziellen Mitteilungen der Mobiliar über ihre institutionelle Website zu überwachen.

Das Unternehmen gründete Dedicasa speziell für diesen Zweck und wird Mobiliar Schweiz Asset Management mit der operativen Verwaltung betrauen. Obwohl die Verfahrensdetails für die Bewerbung noch nicht verfügbar sind, ist es vernünftig zu erwarten, dass die Zugangsmodalitäten in den kommenden Monaten veröffentlicht werden, sobald die Projekte ausreichend fortgeschritten sind.

Überprüfung des eigenen Wohnungsbudgets in der Schweiz

In der Zwischenzeit sollte jeder, der eine Wohnung in der Schweiz sucht, bewerten, welches Gewicht die Miete auf sein Einkommen hat. Die weit verbreitete Faustregel besagt, dass die Monatsmiete 30-33% des Nettoeinkommens nicht überschreiten sollte. Für eine Familie mit durchschnittlich Schweizer Einkommen bleibt dieser Anteil oft eine echte Herausforderung.

Häufig gestellte Fragen
Wie viele Wohnungen wird die Mobiliar mit dieser Investition bauen?
Die Mobiliar hat angekündigt, im Rahmen der Investition von 200 Millionen Franken 1000 Wohnungen zu bauen. Die Umsetzung erfolgt schrittweise, mit Recherche und Prüfung der bereits angelaufenen Projekte. Einzelheiten zu den Fertigstellungsterminen und der geografischen Verteilung der Unterkünfte wurden in der offiziellen Mitteilung noch nicht bekannt gegeben.
Wie funktioniert das Modell des kostenorientierten Mietzinses?
Die kostenorientierte Miete ist ein Modell, bei dem die Miete ausschließlich die tatsächlichen Kosten für den Bau, die Finanzierung und die Instandhaltung der Immobilie ohne Gewinnspannen deckt. Dies ermöglicht Mieten, die deutlich unter den Marktpreisen liegen und bietet Mietinflationsschutz und langfristige Preisvorhersehbarkeit für Mieter.
Wer hat Zugang zu den Wohnungen von Dedicasa?
Die Mobiliar erklärte, dass die Initiative darauf abzielt, nachhaltige Wohnlösungen für Familien, Jugendliche und ältere Menschen anzubieten. Die konkreten Bewerbungsmodalitäten und Auswahlkriterien werden in den nächsten Monaten bekannt gegeben, sobald die Projekte weiter fortgeschritten sind. Es empfiehlt sich, die offiziellen Kanäle der Mobiliar zu überwachen.
Wann werden die ersten Dedicasa-Apartments verfügbar sein?
Die Mobiliar verfolgt einen langfristigen und schrittweisen Ansatz. Die Mitteilung gibt an, dass die Suche und Prüfung geeigneter Projekte bereits begonnen hat, gibt jedoch kein bestimmtes Datum für den Baubeginn oder die Übergabe der ersten Wohnungen an.
Warum steigt die Mobiliar in den Bereich des sozialen Wohnungsbaus ein?
Gemäss der Mitteilung erkennt die Mobiliar an, dass die Suche nach einem preisgünstigen Zuhause für viele Menschen eine wachsende Herausforderung darstellt. Als 1826 gegründete Genossenschaft versichert die Gesellschaft, sich um die Gemeinschaft zu kümmern und nachhaltig dazu beizutragen, die Verfügbarkeit von bezahlbarem Wohnraum in der Eidgenossenschaft zu gewährleisten.

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