Bekämpfung der Schwarzarbeit: Die Vernehmlassung zum neuen Gesetz beginnt (Grenzgänger-Leitfaden)

Der Bundesrat schlägt Änderungen des Gesetzes gegen Schwarzarbeit vor, um die Kontrollen und die Zusammenarbeit zwischen den Behörden bis zum 16. Oktober 2026 zu verstärken.
Kontext
In Kürze
- Vernehmlassung des Bundesrates vom 19. Juni 2026.
- Ziel: Verstärkte Kontrollen gegen Schwarzarbeit und Missbrauch.
- Frist für das Vernehmlassungsverfahren ist der 16. Oktober 2026.
Eckdaten
- Was: Änderung des Bundesgesetzes gegen Schwarzarbeit (BGSA).
- Wann: Beginn 19. Juni 2026, Ende 16. Oktober 2026.
- Wo: Schweiz, auf Bundesebene.
- Wer: Bundesrat.
- Rechtsgrundlage: Motion Candinas (24.3202).
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 19. Juni 2026 offiziell einen Entwurf zur Änderung des Bundesgesetzes gegen die Schwarzarbeit (BGSA) in die Vernehmlassung geschickt. Die gesetzgeberische Intervention entspricht den genauen Angaben in der Motion Candinas (24.3202) mit dem Titel «Mehr Möglichkeiten zur Missbrauchsbekämpfung im Bundesgesetz über Massnahmen zur Bekämpfung der Schwarzarbeit». Das Hauptziel besteht darin, dem Phänomen der Schwarzarbeit und anderer Formen des Missbrauchs, die das Handelsregisterrecht betreffen, sowie den Vollstreckungs- und Konkursverfahren wirksamer entgegenzuwirken.
Stärkung der institutionellen Zusammenarbeit
Herzstück des Vorschlags ist die Entwicklung eines engeren Kooperationsmodells zwischen den kantonalen Kontrollorganen und den kantonalen Handelsregister-, Betreibungs- und Konkursämtern. Durch diese Synergie strebt der Bundesrat die Schaffung eines integrierten Systems an, das in der Lage ist, die
Operative Details
Praktische Auswirkungen auf die Vor-Ort-Kontrollen
Eine der wichtigsten Neuerungen des Projekts betrifft den direkten Zugriff auf die Daten des vom Bundesamt für Strassen betriebenen Informationssystems über die Zulassung zum Verkehr (SIAC). Gegenwärtig geraten die Aufsichtsbehörden oft in Schwierigkeiten, wenn sie außerhalb der Geschäftsräume arbeiten müssen, wie dies bei Baustelleninspektionen der Fall ist. Mit der vorgeschlagenen neuen Rechtsgrundlage können die Inspektoren die Identität von Arbeitgebern und Arbeitnehmern direkt über die vor Ort vorhandenen Firmenfahrzeuge überprüfen. Dieser Schritt wird die Abklärungsverfahren vor Ort erheblich vereinfachen, Ausfallzeiten reduzieren und die Einsatzfähigkeit der kantonalen Kontrollteams erhöhen.
# Integration mit Unternehmenstransparenz
Das Projekt zielt auch darauf ab, eine Gesetzeslücke im Zusammenhang mit dem Gesetz über die Transparenz juristischer Personen zu schließen. Der Vorschlag sieht vor, dass die Vollzugsorgane, die in der Prävention und Bekämpfung von Versicherungsbetrug und Schwarzarbeit tätig sind, alle während ihrer Tätigkeit festgestellten Diskrepanzen dem Transparenzregister melden können. Diese Integration wird es ermöglichen, eine genauere und kohärentere Datenbank aufrechtzuerhalten, was die Überwachungsarbeit auf nationaler Ebene erleichtert. Für diejenigen, die auf dem Schweizer Arbeitsmarkt tätig sind, bedeutet dies, dass die Einhaltung der Vorschriften, einschließlich der Verpflichtungen im Zusammenhang mit der previdenza professionale,
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Wichtige Punkte
Für Arbeitgeber und Fachleute, die in der Schweiz tätig sind, ist es wichtig, über die Entwicklung der Gesetzgebung gegen Schwarzarbeit auf dem Laufenden zu bleiben, um die volle Ordnungsmäßigkeit ihrer Tätigkeit zu gewährleisten. Das laufende Vernehmlassungsverfahren, das am 16. Oktober 2026 endet, ist der Zeitpunkt, an dem die Sozialpartner und Institutionen die operativen Grenzen des zukünftigen Gesetzes definieren. Es ist ratsam, die Entwicklung des calcolatore stipendio und der offiziellen Leitfäden zu überwachen, um zu verstehen, wie sich die neuen Vorschriften auf die korrekte Einstufung der Mitarbeiter und die Verwaltung der Gehaltsabrechnungen auswirken können.
Was tun bei Kontrollen
Es ist wichtig, die Unterlagen zu den Mitarbeitenden und den Nachweis der Zugehörigkeit zu den Ausgleichskassen für die AHV/IV/EO stets zur Hand zu haben. Mit der Einführung des Zugangs zu den SIAC-Daten wird die Kohärenz zwischen den deklarierten Transportmitteln und der Geschäftstätigkeit zu einem unmittelbaren Prüfpunkt für die Inspektoren. Daher muss jeder Betrieb sicherstellen, dass die eingesetzten Fahrzeuge korrekt registriert sind und die Angaben im Handelsregister laufend aktualisiert werden. Bei Zweifeln an der korrekten Auslegung der geltenden Vorschriften oder an der Verwaltung von Arbeitsverträgen ist es immer ratsam, die Richtlinien des SECO zu konsultieren oder sich an die für die Bekämpfung der Schwarzarbeit zuständigen kantonalen Stellen in Ihrem Wohn- oder Arbeitskanton zu wenden.
Bei der Bekämpfung der Schwarzarbeit geht es nicht nur um
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Quelle: seco.admin.ch
Häufig gestellte Fragen
- Was sind die Hauptziele der Änderung des Gesetzes gegen Schwarzarbeit?
- Das Projekt zielt darauf ab, den Kampf gegen Schwarzarbeit und andere Missbräuche zu intensivieren, indem die Zusammenarbeit zwischen den kantonalen Kontrollbehörden und den Handels-, Betreibungs- und Konkursämtern verbessert wird. Darüber hinaus sollen externe Kontrollen wie auf Baustellen durch den Zugriff auf die Daten des SIAC-Systems erleichtert werden.
- Wann wird das Vernehmlassungsverfahren abgeschlossen?
- Das vom Bundesrat am 19. Juni 2026 eingeleitete Vernehmlassungsverfahren endet am 16. Oktober 2026.
- Wie werden sich die Kontrollen vor Ort verändern?
- Durch die vorgeschlagene neue Rechtsgrundlage erhalten die Aufsichtsbehörden direkten Zugriff auf die Daten des Verkehrszulassungsinformationssystems (SIAC) des Bundesamtes für Strassen. Dies erleichtert die Überprüfung der Identität von Arbeitgebern und Arbeitnehmern bei Kontrollen außerhalb der Geschäftsräume, z. B. auf Baustellen.
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