Kägi-CEO: "Das größte Problem sind die Exporte" (Grenzgänger-Leitfaden)
Cédric El-Idrissi, CEO von Kägi, stellt sich den Herausforderungen des Exports und der Rohstoffkosten.
Kontext
Kurz gesagt - Kägi hat Exportschwierigkeiten. - Hohe Rohstoffkosten und US-Zölle. - Rückgang der Nachfrage nach ausländischen Produkten in China. - Was: Exportschwierigkeiten für Kägi. - Wann: Ab 2024. - Wo: Schweiz. - Wer: Cédric El-Idrissi, CEO von Kägi. - Betrag: 10 % US-Zölle ab Februar 2026. Cédric El-Idrissi, Geschäftsführer von Kägi, einem Schweizer Unternehmen, das vor allem für seine Schokoladenwaffeln bekannt ist, erzählt, dass das Unternehmen eine schwierige Zeit durchmacht. Meine Arbeit konzentriert sich auf multimediale Inhalte. Ich produziere Videos und Fotos für die verschiedenen Online-Kanäle von SWI swissinfo.ch und arbeite als Bildbearbeiter. Ich habe einen Bachelor-Abschluss in Multimedia-Produktion und eine Lehre als Mediamatikerin absolviert. # ## Die Herausforderungen des Exports In den letzten 18 Monaten musste sich El-Idrissi in einem komplexen Umfeld, das durch steigende Rohstoffpreise und Zölle auf Exporte in die USA, einen seiner Hauptmärkte, gekennzeichnet ist, jonglieren. Swissinfo traf ihn am Hauptsitz und Produktionsstandort von Kägi in Lichtensteig im Kanton St. Gallen in der Nordostschweiz, um zu verstehen, warum «Swiss made» zusätzliche Kosten verursacht und wie ihm die olympische Erfahrung geholfen hat, ein Unternehmen zu erlernen. # ## Die Hauptschwierigkeiten Swissinfo: Sie führen Kägi seit August 2024. Was waren die Hauptprobleme, die Cédric El-Idrissi ist sich der Herausforderungen bewusst, vor denen Kägi steht, aber er ist auch zuversichtlich, dass das Unternehmen diese meistern kann. «Wir sind ein widerstandsfähiges Unternehmen mit einer langen Geschichte der Innovation und Anpassung», sagte er. «Ich bin fest davon überzeugt, dass wir mit den richtigen Strategien und dem konsequenten Engagement trotz der aktuellen Schwierigkeiten weiter wachsen und gedeihen können.» ARTIKEL-TITEL: CEO von Kägi: «Das grösste Problem sind die Exporte»
Operative Details
Die praktischen Implikationen
Die Schwierigkeiten, mit denen Kägi konfrontiert ist, haben erhebliche Auswirkungen auf die Schweizer Wirtschaft. Steigende Rohstoffpreise und Exportzölle können die Kosten für Schweizer Produkte im Ausland beeinflussen und sie weniger wettbewerbsfähig machen. Dies könnte zu einem Rückgang der Exporte und negativen Auswirkungen auf den Umsatz der Schweizer Unternehmen führen. So könnte beispielsweise eine Erhöhung der Zölle um 10 % zu einem Anstieg der Exportkosten um rund 5 Millionen Schweizer Franken für ein Unternehmen mit einem Exportumsatz von 50 Millionen Schweizer Franken führen.
Vergleich mit der vorherigen Situation
Vor den jüngsten Änderungen der US-Handelspolitik unterlagen Kägi-Produkte in den USA keinen Zöllen. Diese Änderung stellt eine erhebliche Herausforderung für das Unternehmen dar, das Wege finden muss, die Auswirkungen der neuen Zölle abzumildern. Steigende Rohstoffpreise und sinkende Nachfrage in wichtigen Märkten wie China erhöhen den Druck zusätzlich. So sind beispielsweise die steigenden Preise für Kupfer, ein entscheidendes Material für Kägis Produktion, in den vergangenen sechs Monaten von 6.000 US-Dollar pro Tonne auf 9.000 US-Dollar pro Tonne gestiegen.
Zukunftsszenarien
Um diese Herausforderungen zu bewältigen, muss Kägi möglicherweise seine Exportstrategie überdenken und neue Märkte für seine Produkte suchen. Das Unternehmen muss möglicherweise auch mit Lieferanten verhandeln, um günstigere Preise für Rohstoffe zu erzielen, oder günstigere Alternativen suchen. Kägi könnte beispielsweise erwägen, seine Exporte auf Schwellenmärkte wie Indien auszuweiten, wo die Nachfrage nach Technologieprodukten wächst.
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Wichtige Punkte
Konkrete Aktion
Um den Herausforderungen des Exports gerecht zu werden, muss Kägi möglicherweise seine Exportstrategie überdenken und neue Märkte für seine Produkte suchen. Das Unternehmen muss möglicherweise auch mit Lieferanten verhandeln, um günstigere Preise für Rohstoffe zu erzielen, oder günstigere Alternativen suchen. Beispielsweise könnte das Unternehmen erwägen, seine Aktivitäten auf Schwellenmärkte wie Indien oder Brasilien auszuweiten, wo die Nachfrage nach Schweizer Produkten wächst. Darüber hinaus kann Kägi langfristige Verträge mit Lieferanten aushandeln, um stabile und vorhersehbare Preise sicherzustellen.
Schritt-für-Schritt-Verfahren
1. Marktbewertung: Analysieren Sie potenzielle neue Märkte zur Exportausweitung. Dazu gehört die Suche nach Märkten mit niedrigen Handelshemmnissen und starker Nachfrage nach Kägi-Produkten. So könnte der europäische Markt dank des Freihandelsabkommens zwischen der Schweiz und der EU Chancen bieten. 2. Verhandlung mit Lieferanten: Strebe an, günstigere Preise für Rohstoffe zu erzielen. Kägi könnte erwägen, seine Lieferanten zu diversifizieren, einschließlich solcher in Regionen mit niedrigeren Produktionskosten, wie Osteuropa. 3. Überdenken Sie Ihre Exportstrategie: Passen Sie Ihre Strategie an, um die Auswirkungen der neuen Zölle abzumildern. Dies kann die Senkung der Transportkosten durch Optimierung der Schifffahrtsrouten oder die Nutzung schweizer Häfen wie Basel oder Genf umfassen.
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Häufig gestellte Fragen
- Was sind die Hauptschwierigkeiten, mit denen Kägi konfrontiert ist?
- Zu den Hauptschwierigkeiten, mit denen Kägi konfrontiert ist, gehören steigende Rohstoffpreise, Zölle auf Exporte in die USA und ein Nachfragerückgang in Schlüsselmärkten wie China.
- Wie kann Kägi die Auswirkungen der neuen Zölle mildern?
- Möglicherweise muss Kägi seine Exportstrategie überdenken und neue Märkte für seine Produkte erschließen. Möglicherweise muss das Unternehmen auch mit Lieferanten verhandeln, um günstigere Rohstoffpreise zu erzielen oder günstigere Alternativen zu erkunden.
- Welche praktischen Auswirkungen haben die Schwierigkeiten von Kägi auf die Schweizer Wirtschaft?
- Die Schwierigkeiten, mit denen Kägi konfrontiert ist, können die Kosten von Schweizer Produkten im Ausland beeinflussen und sie weniger wettbewerbsfähig machen. Dies könnte zu verringerten Exporten und negativen Auswirkungen auf den Umsatz der Schweizer Unternehmen führen.