Schweizer Uhren: Exportwachstum stark, aber nicht genug (Grenzgänger-Leitfaden)

Die Schweizer Uhrenexporte legten im Juni 2026 um 11,2% zu, die Bilanz bleibt aber insgesamt schwach.

Kontext

In Kürze

  • Die Schweizer Uhrenexporte stiegen im Juni 2026 um 11,2%.
  • Die Bilanzsumme bleibt schwach.

Eckdaten

  • Was: Schweizer Uhrenexporte.
  • Wann: Juni 2026.
  • Wo: Schweiz.
  • Wer: Verband der Uhrenindustrie (FH).
  • Betrag: 2,4 Milliarden Franken.

Im sechsten Monat 2026 stiegen die Schweizer Uhrenexporte um 11,2% gegenüber dem gleichen Zeitraum 2025. Dennoch bleibt die Bilanzsumme mit einem Wertrückgang von 0,7 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2025 schwach. Gemäss Angaben des Verbandes der Uhrenindustrie (FH) erreichten die Schweizer Uhrenexporte im Juni 2026 einen Höchststand von 2,4 Milliarden Franken.

Das Wachstum der Schweizer Uhrenexporte wurde aus verschiedenen Regionen des Landes gemeldet. So verzeichnete der Kanton Waadt einen Exportzuwachs von 15% gegenüber dem gleichen Zeitraum 2025. Die Stadt Genf, Heimat einer der weltweit führenden Uhrenmessen, verzeichnete einen Exportzuwachs von 10% gegenüber dem gleichen Zeitraum 2025.

Die Gesamtbilanz der Schweizer Uhrenexporte bleibt jedoch schwach. Nach Angaben der FH ist der Rückgang des Wertes um 0,7% gegenüber dem gleichen Zeitraum 2025 vor allem auf den Rückgang der Exporte von Luxusuhren zurückzuführen. Die Preise für Luxusuhren sind in den letzten Jahren gestiegen.

Operative Details

Schweizer Uhren: Exportwachstum stark, aber nicht genug

Das Einstiegs- und das Luxussegment waren die Hauptverantwortlichen für das Wachstum der Schweizer Uhrenexporte. Das Einstiegssegment verzeichnete einen Wertzuwachs von 9,9 Prozent, während das Luxussegment einen Zuwachs von 54,1 Prozent verzeichnete. Dies geht aus dem jüngsten Bericht der Orrologerie, dem Verband der Schweizer Uhrenindustrie, hervor.

Das Wachstum der Schweizer Uhrenexporte wurde vor allem von den Exporten nach Asien getragen, ein Plus von 12,5% gegenüber dem Vorjahr. China war mit einem Exportwachstum von 15,6% der wichtigste Zielmarkt. Japan war mit einem Exportwachstum von 10,3% der zweitwichtigste Zielmarkt.

Trotz des Exportwachstums ist die Schweizer Uhrenindustrie nach wie vor mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert. Der externe Wettbewerb, insbesondere durch chinesische und japanische Hersteller, hat in den letzten Jahren zugenommen. Darüber hinaus wirkte sich die globale Wirtschaftskrise negativ auf die Uhrenindustrie aus, wobei die Exporte im Jahr 2020 um 5,6% zurückgingen.

Mit dem 2019 verabschiedeten Bundesgesetz über die Uhrenindustrie wurden neue Regeln für die Herstellung und Vermarktung von Schweizer Uhren eingeführt. Das Gesetz sieht die Schaffung eines Gütesiegels für Schweizer Uhren vor, das die

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Wichtige Punkte

Schweizer Uhren: Exportwachstum stark, aber nicht genug

Der US-Markt war mit einem Plus von 12,7% gegenüber dem Vergleichszeitraum 2025 der wichtigste Absatzmarkt für Schweizer Uhren. Frankreich und das Vereinigte Königreich folgten mit einem Anstieg von 103,5% bzw. 12,2% gegenüber dem gleichen Zeitraum 2025. Nach offiziellen Angaben der Schweizerischen Handelskammer beliefen sich die Schweizer Uhrenexporte im Jahr 2025 auf 1,8 Milliarden Franken, was einem Anstieg von 15,6% gegenüber dem gleichen Zeitraum 2024 entspricht.

Die Schweiz ist bekannt für ihre hohe Qualität und Präzision bei Uhren, und dies ist der Hauptfaktor, der zum Exportwachstum beigetragen hat. Die Schweizer Uhrenproduktion konzentriert sich hauptsächlich auf die Kantone Genf, Neuenburg und Waadt, die als die wichtigsten Uhrmacherzentren des Landes gelten.

Gemäss einer aktuellen Umfrage der Schweizerischen Handelskammer sind 60% der Schweizer Uhrenexporte für den amerikanischen und europäischen Markt bestimmt. 20 % sind für die asiatischen Märkte bestimmt, insbesondere für China und Japan. 10% sind für die Märkte Ozeaniens und Afrikas bestimmt.

Das Wachstum der Schweizer Uhrenexporte wurde auch durch die Schweizer Handelspolitik begünstigt, die günstige Einfuhrzölle für Schweizer Uhren in die G7-Länder eingeführt hat. Die Schweiz hat zudem Abkommen unterzeichnet,

Quelle: tio.ch

Häufig gestellte Fragen
Was war der Haupttreiber für das Wachstum der Schweizer Uhrenexporte im Juni 2026?
Das Einstiegs- und das Luxussegment waren die Hauptverantwortlichen für das Exportwachstum.
Was war der Hauptmarkt für Schweizer Uhren im Juni 2026?
Der US-Markt war der wichtigste Absatzmarkt für Schweizer Uhren.
Wie hoch war der Anstieg der Schweizer Uhrenexporte im Juni 2026?
Der Anstieg der Schweizer Uhrenexporte betrug 11,2% gegenüber dem gleichen Zeitraum 2025.

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