Grippeimpfungen in der Schweiz: 40% kommen zu spät (Grenzgänger-Leitfaden)

40% der Grippeimpfungen in der Schweiz werden verschoben. Pharmasuisse geht Ende November mit einem zweiten Fenster in Deckung.
Kontext
Auf einen Blick
- 40% der Impfstoffe verspätet
- Zwei von vier Produkten mit Problemen
- Nationale Woche im November bestätigt
- Neues Impffenster Ende November
Wichtigste Fakten
- Was: Verzögerung bei den Lieferungen von Grippeimpfstoffen
- Prozentsatz: 40% der für die Schweiz bestimmten Dosen
- Betroffene Produkte: Zwei von vier
- Hauptzeitraum: Erste Novemberwoche
- Initiierende Organisation: Pharmasuisse
40% der für die Schweiz bestimmten Grippeimpfstoffe werden der Bevölkerung nicht termingerecht zur Verfügung stehen. Diese Lieferverzögerung wird sich direkt auch auf das Tessin auswirken, ohne jedoch die Gesamtabdeckung der erforderlichen Dosen auf Kantons- und Landesebene während der kalten Jahreszeit zu gefährden. Nur wenige Wochen vor dem offiziellen Start der saisonalen Präventionskampagne verzeichnen zwei der vier im Land verwendeten Produkte Lieferprobleme und werden für die nationale Impfwoche Anfang November nicht in ausreichenden Mengen vorhanden sein.
Lieferprobleme und Auswirkungen vor Ort
Die logistischen Schwierigkeiten betreffen die Vertriebskanäle von zwei der vier pharmazeutischen Lösungen, die in der Schweiz regelmässig zur Immunisierung gegen die saisonale Grippe eingesetzt werden. Diese temporäre Reduzierung der zu Beginn der Kampagne verfügbaren Mengen hat eine sofortige logistische Umorganisation durch die Berufsverbände erforderlich gemacht, um anhaltende Unannehmlichkeiten für die Bürger zu vermeiden, die sich rechtzeitig vor dem Winter impfen lassen möchten.
Operative Details
Die Antwort von Pharmasuisse und die neuen Zeitfenster
Um den von den Herstellern gemeldeten logistischen Problemen zu begegnen, hat Pharmasuisse beschlossen, den Zeitraum für die Verabreichung der Schutzdosen deutlich zu verlängern. Die nationale Impfwoche bleibt wie ursprünglich von den Gesundheitsbehörden und den Verbänden des pharmazeutischen und medizinischen Sektors festgelegt für die erste Novemberwoche bestätigt.
Um jedoch die Verzögerungen bei den Lieferungen auszugleichen und allen den Zugang zum Impfstoff ohne Warteschlangen oder plötzliche Engpässe zu garantieren, haben die Organisationen die Öffnung eines zusätzlichen Zeitfensters Ende November beschlossen. Während dieses zusätzlichen Zeitraums können sich die Menschen sowohl in zugelassenen Apotheken als auch natürlich in den traditionellen Arztpraxen auf Schweizer und Tessiner Gebiet impfen lassen.
Ständige Überwachung und institutionelle Zusammenarbeit
Die ausserordentliche Massnahme dient dazu, den Zugang zur Impfung für die gesamte Wohnbevölkerung über einen längeren Zeitraum zu verteilen. Auch im Tessin werden einige operative Unannehmlichkeiten im Zusammenhang mit der Verwaltung von Terminbuchungen und Patientenströmen erwartet, aber derzeit gibt es keine Probleme von einem Ausmass, das den Gesamterfolg der Gesundheitsvorsorgekampagne gefährden könnte. Der Verband beabsichtigt zudem, die Entwicklung der Vertriebssituation auch im Hinblick auf kommende Wintersaisonen sehr aufmerksam zu verfolgen, um ähnliche logistische Engpässe in der pharmazeutischen Lieferkette zu verhindern.
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Wichtige Punkte
So planen Sie die Impfung und überwachen die Situation
In den kommenden Monaten und Jahren werden die Branchenorganisationen die Situation der Bestände und Beschaffungsströme weiterhin genau überwachen. Die Verantwortlichen stehen sowohl mit den pharmazeutischen Herstellern als auch mit dem Bundesamt für Gesundheit und anderen im Gesundheitswesen tätigen Verbänden in ständigem Kontakt, um rechtzeitig auf weitere Veränderungen oder kritische Punkte in der Arzneimittel-Lieferkette reagieren zu können.
Das Bundesamt für Gesundheit hat seinerseits bisher keine offiziellen Erklärungen zu diesen Lieferverzögerungen abgegeben. Bürger, die an einer Grippeimpfung interessiert sind, können die Verfügbarkeit der Dosen vorab in ihrer Apotheke oder bei ihrem behandelnden Arzt überprüfen, wobei das von Pharmasuisse eingeführte neue Fenster Ende November berücksichtigt wird, um den Zugang zur Prophylaxe zu erleichtern.
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Quelle: rsi.ch
Häufig gestellte Fragen
- Wie hoch ist der Anteil der verzögerten Grippeimpfungen in der Schweiz?
- 40% der Grippeimpfstoffe, die für die Schweiz bestimmt sind, werden aufgrund von Lieferengpässen bei zwei der vier in der Schweiz verwendeten Produkte nicht rechtzeitig verfügbar sein.
- Was ändert sich für die nationale Impfwoche im November?
- Die nationale Impfwoche bleibt für die erste Novemberwoche bestätigt, aber Pharmasuisse hat beschlossen, Ende November ein weiteres Fenster zu öffnen, um die Verabreichung in Apotheken und Arztpraxen zu ermöglichen.
- Welche Behörden überwachen die Situation der pharmazeutischen Lieferungen?
- Pharmasuisse bleibt sowohl mit den Pharmaherstellern als auch mit dem Bundesamt für Gesundheit und den anderen beteiligten Verbänden in Kontakt, um die Entwicklung der Situation zu verfolgen und zeitnah zu reagieren.