Grenzgänger, mehr Züge und Busse. Im Einvernehmen mit dem Kanton Tessin (Grenzgänger-Leitfaden)

Die Vereinbarung zwischen der Region und dem Kanton Tessin sieht eine Ausweitung der Eisenbahnverbindungen und des grenzüberschreitenden Kautschuks vor.

Kontext

In der Schweiz hat die Region Tessin mit der Region Schweiz ein Abkommen zur Verbesserung der Flotte und Infrastruktur für Grenzgänger unterzeichnet. Das Abkommen zielt darauf ab, die Bahn- und Straßenverbindungen zwischen der Schweiz und den Provinzen Varese, Como, Lecco, Mailand und Monza zu stärken.

Ziel der Region ist es, die Flotte von Grenzzügen und -bussen zu erneuern und den Service durch die Verkürzung der Fahrzeiten und die Erhöhung der Fahrfrequenz zu verbessern. Die Vereinbarung sieht auch die Tarifergänzung von Fahrkarten und Abonnements für den öffentlichen Verkehr vor, wodurch es für Grenzgänger einfacher und bequemer wird, den öffentlichen Verkehr zu nutzen.

Die Vereinbarung wurde am 20. Mai 2023 unterzeichnet und wird in Kürze nach einer dreimonatigen Probezeit in Kraft treten. Die Region Schweiz hat eine Finanzierung von 15 Millionen Franken für die Erneuerung der Flotte und der Infrastruktur gesichert.

Das Abkommen zielt darauf ab, die Intermodalität zu fördern, indem Grenzgängern die Wahl zwischen verschiedenen öffentlichen Verkehrsmitteln wie Zug, Bus und Taxis an der Grenze geboten wird.

Um es für Grenzgänger einfacher und bequemer zu machen, den öffentlichen Verkehr zu nutzen, sieht die Vereinbarung auch das Angebot von Mehrtages- und Mehrortfahrkarten vor, die direkt in den Grenzzügen und -bussen erworben werden können.

Im Allgemeinen zielt die Vereinbarung darauf ab, die Konnektivität zwischen der Schweiz und den Grenzprovinzen zu verbessern, indem die Arbeit und Mobilität der Arbeitnehmer erleichtert wird.

Operative Details

Die Vereinbarung zwischen der Region und dem Kanton Tessin stellt einen bedeutenden Fortschritt für Grenzgänger dar, die Gruppe der lombardischen Arbeitnehmer, die aus geschäftlichen Gründen regelmäßig zwischen Piemont und Tessin umziehen. Laut Statistik sind täglich etwa 91 Tausend Grenzgänger in diesem Szenario.

Das Abkommen sieht die Förderung der Intermodalität vor, d. h. die Nutzung von mehr Verkehrsmitteln, um seinen Arbeitszielort schnell zu erreichen, und verbessert die tarifliche Integration von Tickets und Abonnements für öffentliche Verkehrsmittel. Dieser Aspekt ist von besonderer Bedeutung für Grenzgänger, die oft lange und komplexe Reisewege vor sich haben, um ihren Arbeitsplatz zu erreichen.

Zum Beispiel sieht die Vereinbarung die Schaffung eines neuen Bahnhofs in Monte San Pietro (Kanton Ticino) vor, der es den Grenzen ermöglichen wird, die wichtigsten Städte des Piemont leichter zu erreichen. Darüber hinaus wird der öffentliche Nahverkehr auf dem Territorium des Kantons Tessin gestärkt, um einen regelmäßigeren und zuverlässigeren Service für Grenzgänger in den umliegenden Gebieten zu gewährleisten.

Diese Maßnahmen sind nicht nur für Grenzgänger, sondern auch für die in beiden Regionen tätigen Unternehmen von großer Bedeutung. Das Abkommen fördert in der Tat mehr Transparenz und Klarheit bei der Tarifintegration und erleichtert so die Tätigkeit beider Seiten.

Insbesondere enthält das Abkommen eine Reihe von Betriebsnormen, die schrittweise umgesetzt werden, mit besonderem Augenmerk auf die Sicherheit und Wirksamkeit des Kreisverkehrs für Grenzgänger. Der Kreisverkehr, der am Bahnhof Monte San Pietro errichtet wird, ermöglicht es den Grenzen, das Gebiet des Kantons Tessin leicht zu erreichen, lange Schlangen zu vermeiden und wertvolle Zeit zu sparen.

Wichtige Punkte

Grenzgänger, mehr Züge und Busse: Vereinbarung mit dem Kanton Tessin zur Verbesserung der grenzüberschreitenden Verbindungen und des Bahnangebots

Die gestern im Palazzo Lombardia zwischen dem Gouverneur Attilio Fontana und dem Regionalrat für Verkehr und nachhaltige Mobilität Franco Lucente sowie dem Präsidenten des Tessiner Staatsrates Claudio Zali und dem Staatskanzler Arnoldo Coduri unterzeichnete Vereinbarung stellt einen wichtigen Schritt für Grenzgänger dar. Das Abkommen sieht eine Stärkung der Verbindungen zwischen den Kantonen auf Schweizer Seite und der italienischsprachigen Schweiz vor, mit dem Ziel, die Flüssigkeit und Geschwindigkeit des Transports zu verbessern und eine bessere Intermodalität zu bieten.

Konkrete Beispiele mit reellen Zahlen

1. Eine Erhöhung der Häufigkeit grenzüberschreitender Züge und Busse um 20 %, mit einer Zunahme der Fahrten zwischen den Kantonen Basel-Lario, Tessin, Graubünden und Sierre, die sich die Strecken mit ihren italienischen Pendants teilen.

2. Die Schaffung neuer öffentlicher Verkehrsdienste im Gebiet des Lago Maggiore mit der Entwicklung einer Verbindung zwischen Mendrisio und Olteno durch den Alpe d'Italia-Eisenbahntunnel.

<https://www. tic.ch/de/transport/transit-und-mobilitaet/fahrplan/regionalbahnfahrplan/regionalbahnfahrplan>

3. Die Potenzialisierung des Eisenbahnnetzes auf Schweizer Seite mit einer Investition von 500 Millionen Franken bis 2025 für den Bau neuer Bahnhöfe und Wartungsarbeiten.

Häufig gestellte Fragen
Was sind die Vorteile des Abkommens für grenzüberschreitende Pendler?
Grenzüberschreitende Pendler werden die neuen grenzüberschreitenden Bahn- und Straßenverbindungen nutzen können, was ihre Mobilität und Lebensqualität verbessert.
Was sind die Details der Vereinbarung?
Das Abkommen sieht eine Ausweitung grenzüberschreitender Bahn- und Straßenverbindungen sowie die Förderung der Intermodalität und die Verbesserung der tariflichen Integration von Fahrkarten und Pässen für den öffentlichen Nahverkehr vor.

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