Bundesrat verabschiedet Budget 2027 (Grenzgänger-Leitfaden)

Am 19. August genehmigt der Bundesrat den Voranschlag 2027 mit PICF 2028-2030. Dokument online verfügbar unter aff.admin.ch.
Kontext
In Kürze
- Bundesrat verabschiedet am 19. August 2026 den Bundeshaushalt 2027
- Dokument sofort online verfügbar, Papierversion Anfang September
- Enthält PICF 2028–2030 für die Vierjahresplanung des Bundes
Eckdaten
- Was: Kostenvoranschlag 2027 mit integriertem Aufgaben- und Finanzplan 2028–2030
- Wann: 19. August 2026 (Adoption), 20. August 2026 (Pressemitteilung)
- Wo: Eidgenössische Finanzverwaltung (EFV), Website aff.admin.ch
- Wer: Bundesrat und Bundesversammlung
- Aufbau: 2 Bände + interaktives Datenportal
Der Bundesrat hat am 19. August 2026 die Botschaft zum Voranschlag der Schweizerischen Eidgenossenschaft für 2027 samt integriertem Aufgaben- und Finanzplan (IKPF) für den Dreijahreszeitraum 2028-2030 förmlich verabschiedet. Die Exekutive stellt damit das Gesamtdokument zur Verfügung, das alle geplanten Einnahmen und Ausgaben des Bundes für das kommende Jahr sowie die Finanzprognosen für die nächsten drei Planungsjahre enthält.
Die am 20. August 2026 veröffentlichte Pressemitteilung folgt auf die am 24. Juni 2026 bekannt gegebene Bekanntgabe der Benchmarks für 2027. Die Offerte ist bereits elektronisch auf der Website der Eidgenössischen Finanzverwaltung (EFV) abrufbar. Die gedruckte Version wird Anfang September veröffentlicht.
Aufbau und Inhalt der Bundesbotschaft
Die Meldung zum Kostenvoranschlag 2027 mit PICF lautet
Operative Details
Was ist PICF und wie funktioniert es?
Der PICF (Integrierter Aufgaben- und Finanzplan) ist das mehrjährige Finanzplanungsinstrument der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Der Bundesrat unterbreitet der Bundesversammlung alljährlich eine Botschaft mit dem Voranschlag für das laufende Jahr und dem PICF für die folgenden drei Jahre. Dieser mehrjährige Ansatz ermöglicht es, die Ausgaben- und Investitionsplanung über einen längeren Zeitraum mit den strategischen Zielen von Bund und Kantonen in Einklang zu bringen.
Der PICF gibt für jedes Planungsjahr (2027-2030 im Fall des neuen Dokuments) die geschätzten Erträge und Erträge aus Investitionen sowie die Gesamtheit der geschätzten Ausgaben und Erträge des Bundes an. Dies bedeutet, dass das Dokument nicht nur eine Bilanz darstellt, sondern eine vorausschauende Planung, die die Entscheidungen der Bundesverwaltung leitet und dem Parlament einen klaren Überblick über die Ausgabenprioritäten für die betroffenen vier Jahre gibt.
Was zeigt der Kostenvoranschlag für jedes Bundesamt
Ein zentraler Aspekt des PICF ist die Untergliederung nach einzelnen Verwaltungseinheiten. Für jedes Eidgenössische Departement und Amt werden im Dokument der Aufgabenplan, die Leistungsgruppen und die Hauptziele für die Planungsperiode dargestellt. Dies ermöglicht Bürgern, Medien, Forschern und Wirtschaftsakteuren zu verstehen, wie der Bund Ressourcen verteilt
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Wichtige Punkte
So konsultieren Sie den Voranschlag 2027 online
Der Voranschlag 2027 mit der EFA ist bereits in elektronischer Form über die Website der Eidgenössischen Finanzverwaltung (efv.admin.ch) zugänglich. Bürger müssen nicht auf die Veröffentlichung der gedruckten Version Anfang September warten, um das Dokument einzusehen: Es reicht aus, das EFA-Portal zu besuchen und den Bereich für die eidgenössischen Budgetsondokumente aufzurufen.
Auf der Website stehen verschiedene Konsultationsmöglichkeiten zur Verfügung: die vollständige Botschaft im herunterladbaren PDF-Format; die Übersicht über die Bundesfinanzen mit kompakten Grafiken; das interaktive Datenportal mit grafischen Darstellungen der Finanzströme. Das Datenportal ist besonders nützlich für diejenigen, die detailliert analysieren möchten, wie der Bund die Einnahmen und Ausgaben für den Vierjahreszeitraum 2027-2030 plant.
Nächste Schritte: Von der Verabschiedung bis zur Bundesversammlung
Nach der Genehmigung durch den Bundesrat am 19. August 2026 wird der Voranschlag der Bundesversammlung zur Debatte und Abstimmung unterbreitet. Die zuständigen parlamentarischen Kommissionen (Finanzkommissionen von National- und Ständerat) werden das Dokument vor der Plenardebatte im Detail analysieren. Etwaige von den Abgeordneten und Ständeräten vorgeschlagene Änderungen können sich auf die endgültige Verwendung der Bundesmittel für das Jahr 2027 und die Folgejahre auswirken.
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Häufig gestellte Fragen
- Wann tritt der Kostenvoranschlag 2027 in Kraft?
- Der vom Bundesrat am 19. August 2026 verabschiedete Voranschlag 2027 muss von der Bundesversammlung genehmigt werden, bevor er am 1. Januar 2027 in Kraft tritt. Das Dokument ist bereits online bei der Eidgenössischen Finanzverwaltung einsehbar, obwohl die Papierversion Anfang September 2026 veröffentlicht wird.
- Wo kann ich den Kostenvoranschlag 2027 einsehen?
- Die Offerte ist online auf der Website der Eidgenössischen Finanzverwaltung (aff.admin.ch) in elektronischer Form sofort abrufbar. Die vollständige Botschaft, die grafische Übersicht der Bundesfinanzen und das interaktive Datenportal sind abrufbar. Die gedruckte Version wird Anfang September 2026 veröffentlicht.
- Was ist PICF und warum ist es wichtig?
- Der PICF (Integrierter Aufgaben- und Finanzplan) ist das mehrjährige Planungsinstrument des Bundes für vier Jahre. Im Falle des Kostenvoranschlags 2027 beinhaltet der PICF die Planung für den Dreijahreszeitraum 2028–2030. Es zeigt Einnahmen, Ausgaben, Investitionen und Ziele jedes Eidgenössischen Departements und sorgt für Transparenz bei der Verwaltung öffentlicher Mittel.
- Welche Abteilungen sind im Kostenvoranschlag 2027 enthalten?
- Der Voranschlag enthält die Bilanz von acht Makrobereichen des Bundes: Behörden und Gerichte, Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA), Inneres (EDI), Justiz (EJPD), Verteidigung (VBS), Finanzen (EFD), Wirtschaft (WBF) und Umwelt/Verkehr/Energie (UVEK). Für jede Verwaltungseinheit werden die Hauptaufgaben, Leistungen und Ziele dargestellt.
- Wie wirkt sich der Bundeshaushalt auf meine Steuern aus?
- Der Kostenvoranschlag zeigt, wie der Bund plant, Einnahmen (hauptsächlich direkte Bundessteuer und Mehrwertsteuer) zu erwirtschaften und wie er diese einsetzt. Obwohl das Dokument erst nach der parlamentarischen Genehmigung verbindlich ist, bietet es einen transparenten Überblick über die Steuerpolitik des Bundes und hilft Bürgern und Unternehmen bei der Planung für 2027.
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