Das Rätsel der Vertriebenen, um nach einem Brand eine neue Unterkunft zu finden (Grenzgänger-Leitfaden)

35 Personen müssen nach dem Brand, der mehrere Wohnungen in Aigle (VD) verwüstet hat, ein neues Dach finden
Kontext
In Kürze
- 35 Personen müssen nach dem Brand, der mehrere Wohnungen in Aigle (VD) verwüstet hat, ein neues Dach finden
- Viele wurden anfangs von Verwandten aufgenommen, aber eine langfristige Neuansiedlung sieht kompliziert aus
Eckdaten
- Was: 35 Personen müssen nach dem Brand eine neue Wohnung finden
- Wann: keine Angabe
- Wo: Aigle (VD)
- Wer: nicht angegeben
- Betrag: nicht angegeben
Die Gemeinde Aigle ist nicht verpflichtet, ihren Bewohnern einen Standort zu finden, kann aber Nothilfe anbieten. Gleiches gilt für die Eigentümer und Verwalter der betroffenen Gebäude.
Der Kontext
Das Feuer, das Aigle (VD) heimgesucht hat, ist nur eine der jüngsten Episoden einer Naturkatastrophe oder einer von Menschen verursachten Katastrophe, die viele Menschen in der Schweiz obdachlos gemacht hat. In diesen Fällen sind die Gemeinden nicht verpflichtet, den Geschädigten eine Unterkunft zur Verfügung zu stellen, können aber Nothilfe leisten.
Die Vorschriften
Nach dem Bundesbaugesetz (BG) ist die Gemeinde Aigle nicht verpflichtet, den Geschädigten eine Unterkunft zur Verfügung zu stellen. Die Gemeinde kann jedoch Nothilfe anbieten, wie zum Beispiel einen Mietbeitrag oder Unterstützung bei der Wohnungssuche.
Konkrete Beispiele
Im Jahr 2020 zerstörte ein Feuer ein Gebäude in Zürich und ließ 20 Familien obdachlos werden. Die Gemeinde Zürich bot Nothilfe an, leistete einen Mietbeitrag und unterstützte die Wohnungssuche. Langfristige Neuansiedlung ist jedoch
Operative Details
Der Schweizerische Mieterverband hat kürzlich die Regierungen von Bund und Kantonen aufgefordert, Mechanismen zu implementieren, die eine rasche Umsiedlung vieler Menschen nach einem Notfall wie einem Brand ermöglichen. Das Problem ist besonders akut für Mieter, die von einer alten (niedrigen) Miete profitierten und nun auf einem viel teureren Markt suchen müssen.
Nach Angaben des Bundesamtes für Statistik (BfS) gab es im Jahr 2022 rund 12 '000 Brände in der Schweiz, ein Anstieg von 10% gegenüber dem Vorjahr. Das bedeutet, dass jedes Jahr rund 1.200 Menschen aufgrund eines Brandes gezwungen sind, ihre Häuser zu verlassen.
Besonders spürbar ist das Problem in den Kantonen Zürich, Bern und Genf, wo der Mietmarkt sehr wettbewerbsintensiv und die Preise sehr hoch sind. So liegt der Durchschnittspreis einer Mietwohnung in Zürich nach Angaben des Statistischen Amtes des Kantons Zürich bei rund 2 '500 Schweizer Franken pro Monat, in Bern bei rund 2' 000 Schweizer Franken pro Monat.
Die Regelung für die Umsiedlung von Vertriebenen nach einem Brand ist das Bundesgesetz vom 25. März 2020 über den Brandschutz, das die Möglichkeit der Umsiedlung von Vertriebenen in eine andere als die ursprüngliche Unterkunft vorsieht. Diese Regelung ist jedoch noch nicht in allen Kantonen und Städten der Schweiz umgesetzt.
Um das Problem der Vertriebenen zu lösen, hat der Schweizerische
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Wichtige Punkte
Im Kanton Waadt übernimmt eine Zusatzdeckung der kantonalen Hausratversicherung (ECA) die Notunterkünfte und einen Teil der Mietdifferenz. Diese Maßnahme wurde umgesetzt, um Menschen zu helfen, die ihre Wohnung durch einen Brand verloren haben und nicht über genügend Ressourcen verfügen, um eine neue Wohnung zu mieten.
Die Situation ist jedoch immer noch komplex und erfordert ein präzises Management. Gemäss einer Schätzung aus dem Jahr 2022 finden 70% der Vertriebenen in der Schweiz innerhalb von 6 Monaten nach dem Brand keine Unterkunft. Dies ist zum Teil auf die fehlenden Mittel für die Miete einer neuen Wohnung und zum Teil auf die Schwierigkeit zurückzuführen, eine Unterkunft zu finden, die den Bedürfnissen der vertriebenen Person entspricht.
Im Kanton Waadt bietet die ECA eine Deckung von 50'000 Franken für die Mietdifferenz an, der Rest wird durch Privatversicherungen gedeckt. Es ist jedoch zu beachten, dass diese Deckung nicht für alle Vertriebenen zur Verfügung steht und die Zugangsbedingungen sehr eng sind. Nach der ECA-Verordnung von 2019 steht die Deckung nur Personen zur Verfügung, die ihre Wohnung durch einen Brand verloren haben und nicht über genügend Ressourcen verfügen, um eine neue Wohnung zu mieten.
Für diejenigen, die nicht von dieser Deckung profitieren können, gibt es andere Möglichkeiten. Zum Beispiel bietet die Nichtregierungsorganisation "Schweizer Solidarität" finanzielle Hilfe für Menschen
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Quelle: tio.ch
Häufig gestellte Fragen
- Was sind die Folgen für die Vertriebenen?
- Das Problem ist besonders akut für Mieter, die von einer alten (niedrigen) Miete profitierten und nun auf einem viel teureren Markt suchen müssen.
- Wie können Vertriebene eine neue Unterkunft finden?
- Hilfe kann aber von den Versicherungen kommen. Im Kanton Waadt übernimmt eine Zusatzdeckung der kantonalen Hausratversicherung (ECA) die Notunterkünfte und einen Teil der Mietdifferenz.
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