Krankenkassen: Obergrenze für Managergehälter vom CF (Grenzgänger-Leitfaden)

Das Bundeshaus in Bern Sitz des Bundesrates

Der Bundesrat will die Krankenkassenkaderlöhne auf Basis von Bundesratsentgelten begrenzen.

Kontext

In Kürze

  • Obergrenze für Kaderlöhne der Krankenkassen
  • Künftige bundesrätliche Gehälter
  • Verstärkte Transparenz mit Datenveröffentlichung
  • Parlamentarische Initiative von Senator Baptiste Hurni

Eckdaten

  • Was : Obergrenze für Managergehälter
  • Wer: Bundesrat und KVG-Versicherer
  • Referenz: Grundgehalt von ca. 480 '000 Franken
  • Ursprung: Parlamentarische Initiative von Senator Baptiste Hurni
  • Bereich: Tätigkeiten im Bereich der Pflichtversicherung
  • Transparenz: Verpflichtung zur Veröffentlichung von Vergütung und Beschäftigungsgrad

Der Bundesrat hält es für notwendig, die Löhne der Kader der Krankenkassen, insbesondere der Direktionen und Verwaltungsräte, in Bezug auf die Tätigkeiten im Bereich der obligatorischen Versicherung zu begrenzen. Diese Stellungnahme kommt auch vor dem Hintergrund der Unzufriedenheit der Bevölkerung mit den steigenden Prämien und folgt auf ein von der Sozialversicherungskommission des Nationalrates erarbeitetes Projekt. Nach Angaben der Schweizer Regierung sollten sich die zukünftigen Gehälter dieser Führungskräfte an den Gehältern der Bundesräte orientieren, die einen Grundlohn von rund 480 '000 Franken vorsehen.

Parlamentarischer Ursprung des Projekts

Der aktuelle Gesetzentwurf hat seine Wurzeln in einer parlamentarischen Initiative von Senator Baptiste Hurni, Mitglied der Sozialistischen Partei Neuenburgs. Der Originaltext des Projekts sieht vor,

Operative Details

# Datentransparenz und -veröffentlichung

Um die strikte Einhaltung dieser neuen gesetzlichen Regelung zu überprüfen, plant die Bundesregierung, die Bestimmungen zur Lohntransparenz deutlich zu verschärfen. Die im KVG-Bereich tätigen Versicherer sollten im Sinne der Regierung verpflichtet sein, die genaue Vergütung und den Beschäftigungsgrad aller Mitglieder ihrer Führungs- und Verwaltungsorgane offenzulegen. Diese Veröffentlichung muss auch den entsprechenden Namen jeder Führungskraft eindeutig angeben, wie in einer heute veröffentlichten Regierungsmitteilung angegeben. Die Exekutive unterstützt diese Ausweitung der Offenlegungspflichten nachdrücklich und ist der Ansicht, dass für eine gesetzliche Sozialversicherung ein Höchstmaß an Transparenz eine grundlegende und unverzichtbare Voraussetzung ist.

Bewertung der Regierung und Verwaltungskosten

Trotz der starken Unterstützung für Transparenz hat der Bundesrat vor überzogenen Erwartungen an die praktischen Auswirkungen dieser Reform gewarnt. Aus Sicht der Regierung wird das Projekt kaum zu einer effektiven Senkung der Verwaltungskosten der Versicherer und damit nicht zu einer sofortigen Senkung der von den Bürgern gezahlten Prämien führen. Dieser Entwurf stellt jedoch eine konkrete Antwort dar, um die wirtschaftliche Belastung der Bevölkerung durch die steigenden Prämien und die

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Wichtige Punkte

Kritikalität des Mechanismus und Änderungsvorschläge

Der einzige kritische Aspekt, den die Regierung festgestellt hat, betrifft den ursprünglichen Mechanismus zur Festsetzung der Höchstlöhne, der im Gesetzentwurf enthalten ist. Nach Ansicht der Exekutive würde die Umsetzung und ständige Kontrolle eines Systems, das auf einer Vielzahl unterschiedlicher Parameter beruht, einen erheblichen Verwaltungsaufwand für die zuständigen Stellen mit sich bringen. Um diesem bürokratischen Problem abzuhelfen, fordert der Bundesrat ausdrücklich, die Vergütungen der Vorstands- und Verwaltungsratsmitglieder einfach und direkt auf die Höhe der Vergütungen der Bundesräte zu begrenzen, und nimmt den diesbezüglichen Antrag mit einer spezifischen Motion auf. Auf diese Weise würde ein möglicher Teuerungsausgleich bereits vollständig innerhalb des festgelegten Basiswertes berücksichtigt.

Nächste Schritte und praktische Auswirkungen

Die Einführung einer Lohnobergrenze und die Verpflichtung zur namentlichen Transparenz stellen eine wesentliche Änderung in der Governance der Krankenkassen in der Schweiz dar. Für Bürger und Versicherte, die die Entwicklung der Gesundheitskosten überwachen und die von den verschiedenen Anbietern auf dem Schweizer Markt angewandten Tarife vergleichen möchten, können Sie die online verfügbaren Analysetools konsultieren. Überprüfen Sie jetzt die Optionen, die Ihnen für die Verwaltung der Gesundheitskosten zur Verfügung stehen, und finden Sie heraus, wie sie sich über den comparatore LAMal auf Ihr Familienbudget auswirken.

Quelle: swissinfo.ch

Häufig gestellte Fragen
Was ist die vorgeschlagene Gehaltsobergrenze für Krankenkassenmanager?
Der Bundesrat schlägt vor, die künftigen Gehälter der Krankenkassenmanager an den Bundesratsgehältern auszurichten, die einen Grundlohn von rund 480 '000 Franken vorsehen, wie es in der Vorlage auf Initiative von Senator Baptiste Hurni heißt.
Welche Informationen müssen die KVG-Versicherer veröffentlichen?
Die Versicherer sind verpflichtet, die genaue Vergütung, den Beschäftigungsgrad und den entsprechenden Namen aller Mitglieder ihrer Führungs- und Verwaltungsorgane zu veröffentlichen, um ein Höchstmaß an Transparenz zu gewährleisten.
Führt diese Maßnahme zu einer Senkung der Prämien für die Versicherten?
Der Bundesrat warnt vor überzogenen Erwartungen und weist darauf hin, dass das Projekt kaum zu einer Senkung der Verwaltungskosten der Versicherer und der von der Bevölkerung gezahlten Prämien führen wird.

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