Beloved-Stiftung: Erste Auszahlungen für die Opfer (Grenzgänger-Leitfaden)

Schweizer Institutionsgebäude, das die Arbeit der Fondation Beloved bei der Unterstützung von Opfern darstellt

Die Stiftung Beloved beginnt mit den Zahlungen: 24 Millionen CHF für die Opfer des Brandes von Crans-Montana. Priorität: Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt und langfristige psychologische Unterstützung.

Kontext

Kurz gesagt

  • Stiftung Beloved beginnt mit Auszahlungen: 24 Millionen CHF für die Opfer
  • Prioritäten: Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt und langfristige psychologische Unterstützung
  • Doris Leuthard (ehemalige Bundesrätin) leitet die Stiftung

Wichtige Fakten

  • Was: Stiftung Beloved leistet Hilfe für die Opfer des Brandes in der "Le Constellation" in Crans-Montana
  • Wann: Erste Auszahlungen im September 2026 (Stiftung Ende März 2026 gegründet)
  • Wo: Crans-Montana (Wallis), Kantone Wallis und Waadt
  • Wer: Doris Leuthard (Präsidentin), Stiftung Beloved
  • Betrag: 24 Millionen CHF (10 Millionen vom Kanton Wallis, Behörden des Kantons Waadt, Gemeinde, private Spender)
  • Anträge: Etwa 70 Hilfsanträge
  • Opfer des Brandes: 41 Tote, 115 Verletzte

Die ersten Auszahlungen der Stiftung Beloved haben begonnen, die Opfer des Brandes am Neujahrstag im Lokal "Le Constellation" in Crans-Montana und ihre Familien zu erreichen. Die Tragödie forderte 41 Tote und 115 Verletzte. Die Stiftung, die Ende März gegründet wurde, wird von der ehemaligen Bundesrätin Doris Leuthard geleitet.

Der Fonds verfügt über 24 Millionen Schweizer Franken. Der Kanton Wallis hat 10 Millionen beigetragen, weitere Beiträge stammen von den kantonalen Behörden des Kantons Waadt, der Gemeinde Crans-Montana und privaten Spendern. Bisher hat die Stiftung etwa 70 Hilfsanträge entgegengenommen.

Abgedeckte Maßnahmen und Prioritäten

Die Auszahlungen der Stiftung Beloved finanzieren verschiedene Maßnahmen: psychologische Rehabilitationsbehandlungen, Unterstützung beim Fortsetzen des Schulwegs für die jüngeren Opfer und direkte finanzielle Hilfe für Familien in schwierigen Situationen.

Operative Details

Wie wird die Gleichbehandlung bei den Zahlungen gewährleistet

Ein kritischer Aspekt der Verwaltung der Stiftung Beloved ist das Engagement, Gleichbehandlung zwischen den Opfern zu gewährleisten. Leuthard erklärte, dass "die Fälle unterschiedlich sind, aber die Bedürfnisse ähnlich". Dieses Prinzip leitet die Stiftung bei der Festlegung präziser Regeln für die Zahlung der Unterstützung, um Ungleichheiten zwischen den Begünstigten zu vermeiden.

Die Stiftung hat standardisierte Kriterien eingeführt. Trotz der Vielfalt der persönlichen Situationen — einige Antragsteller haben vorrangige psychologische Bedürfnisse, andere benötigen schulische Unterstützung oder finanzielle Hilfe — bleiben die grundlegenden Bedürfnisse vergleichbar. Dies ermöglicht es der Stiftung, eine kohärente und proportionale Unterstützung zu bieten.

Die Rolle der Führung und der Managementoptimismus

Die Entscheidung, Doris Leuthard, eine Figur mit bundesweiter Erfahrung und nationaler Glaubwürdigkeit, zur Präsidentin zu ernennen, verleiht der Arbeit der Stiftung Autorität. Leuthard erkannte an, dass "unsere Aufgabe belastend sein kann", fügte jedoch hinzu, dass "unser Team derzeit aktiv und optimistisch ist".

Diese Aussage deutet auf eine konstruktive Sichtweise in Bezug auf die Herausforderungen der Koordination und Verteilung der Mittel hin. Die Stiftung musste eine erhebliche administrative und menschliche Komplexität bewältigen: siebzig Hilfsanfragen wurden analysiert, Zulassungskriterien definiert, Verfahrensformulare, Koordination zwischen kantonalen Behörden (Wallis, Waadt), der Gemeinde und dem privaten Sektor.

Wichtige Punkte

Wie die Stiftung den Heilungsprozess unterstützt

Die Stiftung arbeitet nach einem langfristigen Ansatz. Leuthard präzisierte, dass die Unterstützung nicht punktuell, sondern zeitlich ausgedehnt ist: Die Opfer werden während ihres gesamten therapeutischen Weges begleitet. Das bedeutet, dass die Zahlungen nicht die Antwort der Stiftung erschöpfen, sondern den ersten Schritt eines dauerhaften Engagements darstellen.

Die anfänglichen Zahlungen decken bereits verschiedene Bereiche ab — psychologische Therapien, schulische Unterstützung, finanzielle Hilfen — aber ihre Gewährung ist kohärent mit dem Zeitplan der Bedürfnisse. Jüngere Opfer erhalten beispielsweise Priorität bei der Wiedereingliederung in die Schule; Personen mit akuten psychologischen Bedürfnissen werden während ambulanter oder stationärer Therapien unterstützt.

Vorhersage der Ressourcen für rechtliche Streitigkeiten

Ein strategisches Element, das die Stiftung bereits in die Planung integriert hat, ist die Notwendigkeit von Reserven für die zivil- und strafrechtlichen Verfahren, die in den kommenden Monaten und Jahren auftreten werden. Leuthard wies darauf hin, dass die Stiftung über ausreichende liquide Mittel verfügen muss, "wenn es soweit ist", um diese Verfahren zu bewältigen.

Das bedeutet, dass der Fonds nicht vollständig für sofortige Hilfen bestimmt ist, sondern ein erheblicher Teil als Garantie gebunden bleibt. Aus diesem Grund sucht die Stiftung aktiv nach neuen privaten und öffentlichen Spendern, um die Finanzierungsbasis zu erweitern, ohne die bereits bestehenden Reserven zu verändern.

Häufig gestellte Fragen
Wie viel Geld hat die Beloved Foundation?
Die Stiftung Beloved verfügt über 24 Millionen Schweizer Franken. Davon stammen 10 Millionen aus dem Kanton Wallis, der Rest kommt von den Behörden des Kantons Waadt, der Gemeinde Crans-Montana und von privaten Spendern. Die Stiftung sucht neue Spender, um die Reserven für Zivil- und Strafverfahren zu erhöhen.
Was deckt der Fonds der Beloved-Stiftung ab?
Der Fonds finanziert Rehabilitationsmaßnahmen psychologischer Art, Unterstützung für die Fortsetzung des Schulweges (insbesondere für junge Menschen) und direkte finanzielle Unterstützung für Familien in Schwierigkeiten. Die Zahlungen zielen darauf ab, die Opfer während des gesamten Heilungsweges zu unterstützen, der von der Stiftung langwierig sein und eine kontinuierliche Begleitung erfordern soll.
Wer leitet die Beloved Foundation?
Den Vorsitz der Stiftung führt Doris Leuthard, ehemalige Bundesrätin. Leuthard erklärte, dass zu den Prioritäten der Stiftung die Wiedereingliederung junger Menschen in die Arbeitswelt oder in eine Schule sowie die dauerhafte Unterstützung während psychologischer und rehabilitativer Therapien gehöre.
Wie viele Hilferufe hat die Stiftung bisher erhalten?
Die Beloved-Stiftung hat rund 70 Hilferufe aus dem Brand von 'Le Constellation' in Crans-Montana entgegengenommen. Die Stiftung hat genaue Regeln festgelegt, um die Gleichbehandlung der Begünstigten zu gewährleisten, wobei anerkannt wird, dass die Fälle zwar unterschiedlich sind, die Grundbedürfnisse jedoch ähnlich sind.

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