Berna stringe sui bonus (Grenzgänger-Leitfaden)

Bank unter der Lupe: Bern strengt die Bonus und stärkt die Anti-Krisenregeln.

Der Bundesrat will die Führung der Banken stärker in die Verantwortung nehmen und Risiken durch hohe Boni vermeiden.

Kontext

In Kürze

  • Der Bundesrat will die Führung der Banken stärker in die Verantwortung nehmen.
  • Die neuen Massnahmen und Regelungen richten sich an systemrelevante Kreditinstitute.
  • Die Regierung zielt darauf ab, die Lücken im sogenannten "too big to fail" -Gerät (TBTF) zu schließen.
  • Die Instrumente und Kompetenzen der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) und der Zugang der Banken zur Liquidität der Schweizerischen Nationalbank (SNB) werden erweitert.

Eckdaten

  • Wer: Bundesrat
  • Was: die Führung der Banken zur Rechenschaft ziehen
  • Wann: noch nicht angegeben
  • Nachher: Die im TBTF festgestellten Lücken schließen
  • Nachher: Ausweitung der Instrumente und Kompetenzen der FINMA und des Zugangs der Banken zur Liquidität der SNB

Der Bundesrat will die Führung der Banken stärker in die Verantwortung nehmen und Risiken durch hohe Boni vermeiden. Zu diesem Zweck hat die Exekutive heute das Vernehmlassungsverfahren zu den neuen Massnahmen und Regelungen für systemrelevante Kreditinstitute eröffnet.

Die Regierung will die Lücken im sogenannten "too big to fail" -Gerät (TBTF) schließen, das viele Zweifel an der Fähigkeit der Banken zur Bewältigung von Wirtschaftskrisen hinterlassen hat. Offiziellen Quellen zufolge sollen die neuen Maßnahmen die im TBTF festgestellten Lücken schließen und verhindern, dass größere Banken zum Scheitern verurteilt sind.

In der Schweiz haben die bedeutenden Banken

Operative Details

Die neuen Massnahmen und Regelungen der Schweizer Regierung richten sich an systemrelevante Kreditinstitute. Die Regierung will die Lücken im sogenannten „too big to fail“ -Gerät (TBTF) schließen. Die Instrumente und Kompetenzen der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) und der Zugang der Banken zur Liquidität der Schweizerischen Nationalbank (SNB) werden erweitert.

Die vorgesehenen Massnahmen gelten für alle Banken mit einem Vermögen von über CHF 100 Mio. (CHF). Dies bedeutet, dass rund 20 Schweizer Banken diesen neuen Regelungen unterliegen werden. Ziel ist es, künftige Finanzkrisen zu verhindern und die Einleger zu schützen.

Zu den geplanten Maßnahmen gehören:

  • Eine Kapitalerhöhung von mindestens 5% für alle Banken, die diesen neuen Regelungen unterliegen. Das bedeutet, dass jede Bank ihr Eigenkapital um mindestens CHF 5 Mio. erhöhen muss.
  • Eine Obergrenze für die Auszahlung von Prämien für Bankangestellte. Die Prämien dürfen 50 % des Jahresgehalts des Mitarbeiters nicht übersteigen.
  • Eine verstärkte Aufsicht der FINMA über alle Banken, die diesen neuen Regelungen unterliegen. Die FINMA kann bei diesen Banken häufigere und gründlichere Kontrollen durchführen.
  • Erhöhter Zugang der Banken zur Liquidität der SNB. Dies bedeutet, dass die Banken im Falle einer Finanzkrise Zugang zu mehr Liquidität haben.

Konkretes Beispiel: Die UBS Bank, mit einem Vermögen von

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Wichtige Punkte

Um künftige Krisen auf Staat und Wirtschaft zu verhindern, will der Bundesrat die Führung der Banken stärker in die Verantwortung nehmen und Risiken durch hohe Boni vermeiden. Die neuen Massnahmen und Regelungen richten sich an systemrelevante Kreditinstitute. Die Instrumente und Kompetenzen der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) und der Zugang der Banken zur Liquidität der Schweizerischen Nationalbank (SNB) werden erweitert.

Nach offiziellen Angaben beabsichtigt der Bundesrat, eine Reihe neuer Regelungen zur Regulierung des Schweizer Bankensektors einzuführen. Dazu gehört eine Änderung der Bankenverordnung (BV) vom 5. April 2018, welche die Reduktion des Verhältnisses zwischen Bonus und Grundlohn für Bankangestellte vorsieht. Der derzeitige Grenzwert liegt bei 1:1, wird aber mit der neuen Regelung auf 0,5:1 gesenkt.

Hat beispielsweise ein Bankangestellter ein Grundgehalt von CHF 100 '000.- pro Jahr, darf sein Bonus CHF 50' 000.- nicht überschreiten. Dies bedeutet, dass die Führungskräfte der Banken vorsichtiger sein müssen, wenn sie die Boni für ihre Mitarbeiter verpacken, ohne Anreize für riskantes Verhalten zu schaffen.

Zudem will der Bundesrat die Strafen für Banken, die sich nicht an die Aufsichtsregeln halten, erhöhen. Nach offiziellen Angaben könnten die Strafen bis zu 10 Millionen Franken pro Bank betragen. Dies bedeutet, dass die Banken genauer sein müssen

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Quelle: tio.ch

Häufig gestellte Fragen
Warum will der Bundesrat die Führung der Banken stärker in die Verantwortung nehmen?
Um Risiken durch hohe Boni zu vermeiden.
Welche Maßnahmen und Regelungen werden systemrelevanten Kreditinstituten zur Verfügung stehen?
Die neuen Massnahmen und Regelungen richten sich an systemrelevante Kreditinstitute.

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