Mehr. Nach 70 Jahren wird die letzte Krawattenfabrik der Schweiz geschlossen (Grenzgänger-Leitfaden)

Bachmann Krawatten aus Zürich Oerlikon hat Konkurs angemeldet und die elf Mitarbeiter arbeitslos gemacht
Kontext
In Kürze Die Firma Bachmann Krawatten aus Zürich Oerlikon hat Konkurs angemeldet. Die elf Mitarbeiter wurden arbeitslos.
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Operative Details
Mehr. Nach 70 Jahren wird die letzte Krawattenfabrik der Schweiz geschlossen
Die Schließung der Firma Bachmann Krawatten wurde durch mehrere Faktoren verursacht, darunter die sinkende Nachfrage nach Krawatten aufgrund veränderter Kleidung und die Zunahme der asiatischen Billigkonkurrenz. Die Herstellung von Krawatten war in den letzten Jahren ein rückläufiger Sektor, wobei die Nachfrage aufgrund der Zunahme von Freizeitkleidung und der Verringerung der Anzahl formeller Anlässe zusammenbrach.
Gemäss Daten des Eidgenössischen Instituts für Technologie (ETH) Zürich ist der Schweizer Krawattenmarkt zwischen 2015 und 2020 um 30% zurückgegangen. Dieser Rückgang wurde durch die COVID-19-Pandemie beschleunigt, die zu einer Zunahme der Freizeitkleidung und einer Verringerung der formellen Anlässe wie Hochzeiten und Konferenzen führte.
Der asiatische Wettbewerb war ein weiterer wichtiger Faktor, der zur Schließung des Unternehmens beigetragen hat. Die Krawattenproduktion in China und anderen asiatischen Ländern hat in den letzten Jahren stark zugenommen, was es europäischen Unternehmen wie Bachmann Krawatten erschwert, zu niedrigen Preisen zu konkurrieren. Nach Angaben der Schweizer Zollverwaltung ist der Wert der Krawattenimporte aus China zwischen 2018 und 2022 um 50% gestiegen.
Die Schließung der Firma Bachmann Krawatten ist ein konkretes Beispiel dafür, wie sich der Krawattenmarkt in den letzten Jahren verändert hat. Das Unternehmen hatte eine lange Geschichte in
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Wichtige Punkte
Mehr. Nach 70 Jahren wird die letzte Krawattenfabrik der Schweiz geschlossen
Durch die Schließung des Unternehmens wurden alle elf Mitarbeiter entlassen, darunter auch der Geschäftsführer Peter Bachmann, der das Unternehmen seit der dritten Generation leitete. Der Direktor erklärte, dass die Schließung eine schwierige Entscheidung gewesen sei, aber dass es keine vorherigen Vollstreckungsverfahren oder Konkursdrohungen gegeben habe. Die Schließung des Unternehmens hinterließ ein Gefühl der Melancholie, aber der Direktor will nichts vom Tod der Krawatte hören: „Sie wird weniger getragen werden als in der Vergangenheit, aber sie wird nicht ganz verschwinden.“
Peter Bachmanns Krawattenfabrik ist seit über sieben Jahrzehnten ein Symbol der Schweizer Textilindustrie. Seine Geschichte beginnt in den 1950er Jahren, als der Großvater des Direktors in der Stadt Luzern mit der Herstellung von handgefertigten Krawatten begann. Im Laufe der Jahre ist das Unternehmen gewachsen und hat sich zu einer der führenden Krawattenfabriken der Schweiz entwickelt.
In den letzten Jahren litt das Unternehmen jedoch unter dem internationalen Wettbewerb und der Wirtschaftskrise. Der Direktor erklärte, dass die Schließung eine schwierige Entscheidung gewesen sei, aber dass es keine vorherigen Vollstreckungsverfahren oder Konkursdrohungen gegeben habe. Die Schließung des Unternehmens hinterließ ein Gefühl der Melancholie, aber der Direktor will nichts vom Tod der Krawatte hören: „Sie wird weniger getragen werden als in der Vergangenheit, aber sie wird nicht ganz verschwinden.“
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Quelle: swissinfo.ch
Häufig gestellte Fragen
- Warum hat Bachmann Krawatten Konkurs angemeldet?
- Der Rückgang der Nachfrage nach Krawatten aufgrund der veränderten Art und Weise, sich zu kleiden, und die Zunahme der asiatischen Konkurrenz zu niedrigen Kosten.
- Warum war die Herstellung von Krawatten ein rückläufiger Sektor?
- Die Nachfrage nach Krawatten ist aufgrund der Zunahme von Freizeitkleidung und der Verringerung der Anzahl formeller Anlässe gesunken.