Die Schweizer Armee setzt auf Drohnen: die Strategie 2026 (Grenzgänger-Leitfaden)

Neues Kompetenzzentrum für Drohnen, ein Bataillon und eine Rekrutenschule ab 2028. Der Experte Gilli: Der richtige Weg mit Skalierungsgrenzen und schnellen Innovationszyklen.
Kontext
Auf einen Blick
- Schweizer Armee: Neues Kompetenzzentrum für Drohnen und Spezialbataillon
- Drohnen-Rekrutenschule ab 2028; Finanzierung in der politischen Phase
- Experte Gilli (Hertie School): Richtige Richtung, aber mit Skalierungsgrenzen
- Die Schweiz liegt vor Österreich; KI und Hochleistungslaser gehören zu den Vorteilen
Kernfakten
- Was: Die Schweizer Armee setzt mit einem neuen Kompetenzzentrum, einem Bataillon und einer Rekrutenschule auf Drohnen
- Wann: Rekrutenschule ab 2028; Analyse im August 2026
- Wo: Schweiz; Technologieforschung in Zürich und Lausanne
- Wer: VBS, Analyst Mauro Gilli (Hertie School Berlin)
- Hintergrund: Der Krieg in der Ukraine dauert seit fast 5 Jahren an; militärische Strategien haben sich gewandelt
- Finanzierung: Phase der politischen Diskussion auf Bundesebene
- Vergleich: Die Schweiz ist bei den Vorbereitungen weiter fortgeschritten als Österreich
Die Umgestaltung der Armee und die Drohnenstrategie
Die Schweizer Armee beschleunigt ihre technologische Modernisierung. Vor Ort durch die Einrichtung eines neuen Kompetenzzentrums für unbemannte Luftfahrzeuge und auf politischer Ebene durch Debatten über die Finanzierung dieser neuen Fähigkeiten. Zu den Neuerungen gehören ein neues Spezialbataillon und eine Rekrutenschule, die 2028 ihren Betrieb aufnehmen wird – ein Zeichen für mittelfristige strategische Investitionen in einen Bereich, der durch den seit fast fünf Jahren andauernden Krieg in der Ukraine zu einem zentralen Bestandteil moderner Militäroperationen geworden ist.
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Operative Details
Die Vorteile und Grenzen der Schweizer Lieferkette
Die Fähigkeit einer Nation, sich selbst mit Drohnen und Verteidigungstechnologien auszustatten, hängt nicht nur von den strategischen Absichten ab, sondern auch von den industriellen Realitäten. Eine kürzlich von ehemaligen Gilli-Kollegen an der ETH Zürich veröffentlichte Studie beleuchtete genau diesen Aspekt.
Die Schweiz genieße «grosse Vorteile, weil sie ein technologisch hochentwickeltes Land mit einer in mehreren Segmenten fortgeschrittenen industriellen Basis ist», heisst es in der Studie. Allerdings hat die Medaille eine Kehrseite. 'Es gibt ein Skalierungsproblem. In der Praxis ist es sehr schwierig, die Fähigkeit zu haben, all diese Komponenten herzustellen oder sich alle notwendigen Materialien in notwendigen Mengen anzueignen ', erklärt Gilli. Le aziende svizzere leader nel settore aerospaziale e tecnologico si confrontano quotidianamente con questa sfida di scalabilità.
Das Problem wird durch den beschleunigten Produktzyklus der modernen Kriegsführung noch komplizierter. Drohnen, heute hochmoderne Technologien, können innerhalb weniger Monate obsolet werden. 'Innerhalb weniger Monate können Drohnen von der fortschrittlichsten Technologie zu einer veralteten Technologie werden, weil der Gegner genau Gegenmaßnahmen entwickelt hat'. Diese kontinuierliche Beschleunigung des Zyklus von Maßnahmen und Gegenmaßnahmen macht es schwierig, einen stabilen technologischen Vorteil aufrechtzuerhalten.
Das Fehlen von Einstimmigkeit unter Experten: Vorsicht vs. massive Innovation
Im Gegensatz zu dem, was man manchmal hört, gibt es keine universelle Übereinstimmung darüber, dass Drohnen oberste Priorität haben sollten
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Wichtige Punkte
Die Drohnenabwehr: KI und Hochleistungslaser als Schweizer Schlüssel
Wenn das Angreifen mit Drohnen zentral geworden ist, ist die Fähigkeit, sich dagegen zu verteidigen, ebenso entscheidend. Auf dieser Front sind die öffentlichen Informationen sehr begrenzt, räumt Gilli ein. Doch genau hier zeigt sich eine der Stärken der Schweiz.
Das Land und insbesondere Städte wie Zürich und Lausanne verfügen über weltweit führende technologische und wissenschaftliche Forschungszentren. Diese Hochschulen und Institute haben eine sehr fortschrittliche technologische und industrielle Basis gerade in denjenigen Bereichen entwickelt, die für die Neutralisierung von Drohnen entscheidend sind. Welche Bereiche? An erster Stelle steht die künstliche Intelligenz, die zentral ist, um feindliche Drohnen zu identifizieren, aufzuspüren und zu erkennen. An zweiter Stelle stehen weitere, eher physische Technologien wie Hochleistungslaser, die bei Drohnen mechanische Probleme verursachen, indem sie diese aufheizen. Diese Forschungs- und Entwicklungskapazitäten positionieren die Schweiz nicht nur als Importeurin von Technologien, sondern auch als potenzielle Produzentin von Verteidigungslösungen.
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Häufig gestellte Fragen
- Was bedeutet "Drohnenkompetenzzentrum" für die Schweizer Armee?
- Es handelt sich um eine interne Struktur, in der die operativen und technischen Fähigkeiten in Bezug auf unbemannte Flugzeuge entwickelt und verfeinert werden. Es ist Teil einer größeren Modernisierungsbaustelle, zu der auch ein neues Spezialbataillon und ab 2028 eine Rekrutenschule für die Ausbildung von Fachpersonal im Bereich Militärdrohnen gehören.
- Wann beginnt die Drohnenrekrutenschule der Schweizer Armee?
- Die Drohnen-Rekrutenschule ist für 2028 geplant. Es stellt ein konkretes und mittelfristiges Engagement der Armee dar, das für den Betrieb dieser fortschrittlichen technologischen Systeme im Rahmen der Schweizer Verteidigung erforderliche Fachpersonal intern auszubilden.
- Wie vergleicht sich die Schweiz mit Österreich in Sachen Militärdrohnen?
- Laut Analyst Mauro Gilli von der Hertie School in Berlin scheint die Schweiz bei der Vorbereitung und Einführung von Militärdrohnen Österreich voraus zu sein. Dies ist der passendste Vergleich für die Schweiz, da Länder wie Deutschland, Frankreich und Italien sehr unterschiedliche geopolitische Kontexte und Rollen in der NATO haben.
- Was sind die wichtigsten Grenzen der Schweizer Drohnenstrategie?
- Das Hauptproblem ist der Produktionsumfang: Es ist sehr schwierig, alle Komponenten herzustellen und die benötigten Materialien in geeigneten Mengen zu finden. Eine weitere Grenze ist der sehr schnelle Innovationszyklus: Drohnen können innerhalb weniger Monate veraltete Technologie werden, wenn der Gegner Gegenmaßnahmen entwickelt, was die Aufrechterhaltung eines stabilen Vorteils erschwert.
- Welche Schweizer Technologien sind für die Abwehr feindlicher Drohnen wichtig?
- Zwei Hauptbereiche: Künstliche Intelligenz, die für die Identifizierung, Sichtung und Erkennung feindlicher Drohnen von entscheidender Bedeutung ist, und Hochleistungslaser, die Drohnen durch Erhitzen mechanisch beschädigen. Zürich und Lausanne verfügen über hochmoderne Forschungszentren in genau diesen Technologiebereichen.
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