Mehr Schweiz-GB: Ende Verhandlungen über aktualisiertes Freihandelsabkommen (Grenzgänger-Leitfaden)
Die Eidgenossenschaft und das Vereinigte Königreich haben die Verhandlungen über ein aktualisiertes Freihandelsabkommen abgeschlossen. Die Vereinbarung stärkt die Rechtssicherheit für Unternehmen und wird administrative Hürden abbauen.
Kontext
Mehr Schweiz-GB: Ende Verhandlungen über aktualisiertes Freihandelsabkommen
In Kürze
- Die Schweizerische Eidgenossenschaft und das Vereinigte Königreich haben den Abschluss der Verhandlungen über eine Aktualisierung des Freihandelsabkommens, das 2019 paraphiert und 2024 überarbeitet wurde, offiziell bestätigt.
- Das Kartell zielt darauf ab, administrative Hindernisse abzubauen, Handelsverfahren zu vereinfachen und den gegenseitigen Marktzugang zu erleichtern.
- Strategische Sektoren wie Finanzdienstleistungen, Naturwissenschaften, Technologie und Innovation werden von besonderen Vorteilen profitieren, mit einem potenziellen Anstieg des Handels und der Investitionen.
Eckdaten
- Was: Abschluss der Verhandlungen über die Aktualisierung des Freihandelsabkommens Schweiz-UK mit dem Ziel, die Wirtschaftsbeziehungen nach dem Brexit zu erleichtern.
- Wann: Die Verhandlungen wurden im ersten Quartal 2024 mit einer am 15. März in Bern unterzeichneten Vereinbarung abgeschlossen.
- Wo: Die offizielle Unterzeichnung fand im Bundeshaus in Bern statt, an der Vertreter des Swiss Economic Forum und des britischen Handelsministeriums teilnahmen.
- Chi: Die Schweizerische Eidgenossenschaft, vertreten durch den Staatssekretär für Wirtschaft, und das Vereinigte Königreich durch den Minister für internationalen Handel.
- Betrag: Nach offiziellen Schätzungen dürfte das Abkommen den Handel mit Dienstleistungen zwischen den beiden Ländern bis 2025 um rund 7,9 Milliarden Franken pro Jahr steigern, mit positiven Auswirkungen auch auf die
Operative Details
Mehr Schweiz-GB: Ende Verhandlungen über aktualisiertes Freihandelsabkommen
Das kürzlich aktualisierte Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und dem Vereinigten Königreich ist ein wichtiger Schritt zur Stärkung der bilateralen strategischen und wirtschaftlichen Partnerschaft mit besonderem Augenmerk auf die Herausforderungen und Chancen des Post-Brexit-Kontexts. Der Abschluss der Verhandlungen Ende 2023 eröffnet neue Perspektiven für Unternehmen und Bürger beider Seiten und festigt eine seit über 50 Jahren bestehende Beziehung.
Unter den wichtigsten Aspekten zielt das Abkommen darauf ab, den Handel zu erleichtern, indem tarifäre und nichttarifäre Hemmnisse beseitigt oder drastisch abgebaut werden. Konkret sollen rund 85 Prozent der Schweizer Exporte in das Vereinigte Königreich, darunter Pharmazeutika, hochpräzise Maschinen und Uhren, abgebaut werden. So werden beispielsweise Uhrenhersteller in Genf mit einem jährlichen Exportvolumen von rund 1,2 Milliarden Franken von günstigeren Tarifen profitieren und damit die Wettbewerbsfähigkeit auf den britischen Märkten steigern.
"Das Abkommen ist ein wichtiger Schritt in Richtung mehr Handelsautonomie", kommentierte Bundesrat Guy Parmelin bei der Unterzeichnung.
Gemessen an den Investitionen gehört das Vereinigte Königreich zu den wichtigsten Handelspartnern der Schweiz ausserhalb der EU, mit einem Gesamthandel von rund 14 Milliarden Franken im Jahr 2022 und einem positiven Saldo für die Schweiz von rund
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Wichtige Punkte
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Das jüngste Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und dem Vereinigten Königreich ist ein entscheidender Schritt zur Stärkung der Wirtschaftsbeziehungen nach dem Brexit. Bevor die Vereinbarung umgesetzt werden kann, muss sie von den Parlamenten beider Länder genehmigt werden. Die Schweiz mit ihrem Bundesparlament und das Vereinigte Königreich müssen den Text über das Westminster-Parlament formell ratifizieren und damit die Einhaltung der internen Vorschriften und Verfahren sicherstellen. Das gemeinsame Ziel ist es, die Unterzeichnung bis Ende des laufenden Jahres abzuschließen, um einen reibungsloseren und vorhersehbareren Übergang für Unternehmen beider Nationen zu ermöglichen.
Das Abkommen zielt darauf ab, den Handel durch den Abbau von Zoll- und Regulierungsbarrieren zu erleichtern. Zum Beispiel ermöglicht es den zollfreien Zugang zu Waren wie Pharmazeutika, Präzisionsmaschinen und Lebensmitteln, die für viele Schweizer Unternehmen, darunter Roche und Novartis in Basel, und für die britische Industrie in Manchester und Birmingham von strategischer Bedeutung sind. Die Schweiz exportiert jährlich rund 10 Milliarden Franken in das Vereinigte Königreich, was einem Anstieg von 4% gegenüber 2022 entspricht, und es wird erwartet, dass das Abkommen diese Zahl weiter erhöhen und auch KMU begünstigen wird.
"Dieses Abkommen stellt eine neue Phase der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern dar und stärkt ihre jeweiligen Volkswirtschaften vor dem Hintergrund globaler Herausforderungen", erklärte der
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Quelle: swissinfo.ch
Häufig gestellte Fragen
- Welche Branchen werden davon besonders profitieren?
- Besonders die Unternehmen aus den Bereichen Finanzdienstleistungen und Naturwissenschaften werden davon profitieren.
- Was ist das gemeinsame Ziel der Vereinbarung?
- Das gemeinsame Ziel ist es, das Abkommen vorzubereiten, damit die Unterzeichnung bis Ende diesesJahres erfolgen kann.
- Was sieht die Fachkräftevereinbarung vor?
- Die Vereinbarung sieht vor, dass es für Fachkräfte einfacher werden soll, grenzüberschreitend zu arbeiten.