LAMal 2026
Krankenkassenprämien 2026 nach Kanton und Altersgruppe
KVG-Prämien 2026: Live-Vergleich zwischen 26 Schweizer Kantonen.
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Prämienvergleich öffnenMedian nach Kanton — Erwachsene (26+)
| Kanton | Median | Min | Max | |
|---|---|---|---|---|
| Tessin | 681.04 CHF/Monat | 630.19 | 760.51 | Tessin öffnen → |
| Graubünden | 495.10 CHF/Monat | 442.77 | 568.65 | Graubünden öffnen → |
| Uri | 466.80 CHF/Monat | 416.00 | 636.80 | Uri öffnen → |
| Wallis | 513.78 CHF/Monat | 437.95 | 576.95 | Wallis öffnen → |
| Zürich | 551.70 CHF/Monat | 516.50 | 604.30 | Zürich öffnen → |
| Aargau | 534.80 CHF/Monat | 488.10 | 578.40 | Aargau öffnen → |
| Appenzell Innerrhoden | 416.50 CHF/Monat | 388.40 | 505.00 | Appenzell Innerrhoden öffnen → |
| Appenzell Ausserrhoden | 512.00 CHF/Monat | 455.40 | 619.60 | Appenzell Ausserrhoden öffnen → |
| Bern | 578.33 CHF/Monat | 535.30 | 639.47 | Bern öffnen → |
| Basel-Landschaft | 609.95 CHF/Monat | 565.00 | 693.80 | Basel-Landschaft öffnen → |
| Basel-Stadt | 659.50 CHF/Monat | 626.60 | 774.35 | Basel-Stadt öffnen → |
| Freiburg | 542.35 CHF/Monat | 515.75 | 600.88 | Freiburg öffnen → |
| Genf | 699.60 CHF/Monat | 638.70 | 868.10 | Genf öffnen → |
| Glarus | 500.10 CHF/Monat | 478.50 | 539.20 | Glarus öffnen → |
| Jura | 633.40 CHF/Monat | 596.80 | 712.60 | Jura öffnen → |
| Luzern | 501.90 CHF/Monat | 446.17 | 570.00 | Luzern öffnen → |
| Neuenburg | 651.10 CHF/Monat | 614.80 | 760.40 | Neuenburg öffnen → |
| Nidwalden | 462.90 CHF/Monat | 425.70 | 540.50 | Nidwalden öffnen → |
| Obwalden | 467.20 CHF/Monat | 422.80 | 533.80 | Obwalden öffnen → |
| St. Gallen | 509.10 CHF/Monat | 472.27 | 580.10 | St. Gallen öffnen → |
| Schaffhausen | 538.20 CHF/Monat | 496.20 | 586.50 | Schaffhausen öffnen → |
| Solothurn | 567.10 CHF/Monat | 535.80 | 597.90 | Solothurn öffnen → |
| Schwyz | 488.80 CHF/Monat | 412.90 | 547.10 | Schwyz öffnen → |
| Thurgau | 510.20 CHF/Monat | 474.60 | 558.90 | Thurgau öffnen → |
| Waadt | 631.50 CHF/Monat | 583.90 | 690.83 | Waadt öffnen → |
| Zug | 402.40 CHF/Monat | 364.60 | 516.90 | Zug öffnen → |
Was das KVG abdeckt
Das Schweizer KVG verpflichtet jeden Einwohner zu einer Grundversicherung. Die Prämien 2026 variieren deutlich nach Kanton, Prämienregion und Altersgruppe: Diese Hub-Seite ist der Einstieg zu unserem Prämienmonitor mit amtlichen BAG/UFSP-Daten, jährlich aktualisiert. Für jeden Zielkanton (Tessin, Graubünden, Uri, Wallis, Zürich als Benchmark) zeigen wir Median, Minimum und Maximum der Monatsprämie in 6 Altersgruppen. Grenzgänger in der Schweiz können dank Optionsrecht zwischen Schweizer KVG und dem System ihres Wohnlandes wählen — der Kanton des Arbeitgebers (oder Ihr Wohnkanton) ist der beste Einstiegspunkt. Jede Seite verlinkt den vorgefilterten Vergleich für ein persönliches Angebot.
Das Bundesgesetz über die Krankenversicherung (KVG) garantiert allen Einwohnern — und Grenzgängern, die sich für das Schweizer System entscheiden — die medizinische Grundversorgung: Arztbesuche, Spitalaufenthalte in allgemeiner Abteilung, Medikamente auf der Spezialitätenliste, Mutterschaft, psychiatrische Grundversorgung, ärztlich verordnete Physiotherapie. Nicht abgedeckt sind Routinezahnbehandlungen, Privatzimmer, nicht anerkannte Alternativmedizin, Kontaktlinsen: dafür braucht es eine Zusatzversicherung (VVG).
Wie man Prämien zwischen Kantonen vergleicht
KVG-Prämien werden auf kantonaler Ebene festgelegt, nicht eidgenössisch: Der Bundesrat genehmigt jeden Herbst die von den Kassen vorgeschlagenen Tarife, die je nach Kanton und Prämienregion innerhalb des Kantons variieren. Für 2026 überschreitet die Differenz zwischen dem teuersten Kanton (Genf) und den günstigsten in der Zentralschweiz oft 100 CHF/Monat für einen Erwachsenen. Beim Vergleich zweier Kantone prüfen Sie drei Dinge: die Anzahl Prämienregionen (Tessin und Schaffhausen haben eine einzige Region, Graubünden und Wallis drei mit Spreizungen bis 25 CHF/Monat), den Mix verfügbarer Modelle (Hausarzt und Telmed sind in der Deutschschweiz weit verbreitet und senken die Prämie um 10-22 %) und die Qualität des kantonalen Spitalnetzes, da ausserkantonale stationäre Behandlungen die Vorbewilligung der Kasse oder des Wohnkantons erfordern. Für Grenzgänger zählt zusätzlich die Nähe von Kliniken zur Grenze: Wer KVG wählt, ist auf die Spitäler des Arbeitskantons angewiesen, wer ins italienische SSN optiert, bleibt durch seine Wohnregion abgesichert und kann Schweizer Ärzte nur zum Privattarif konsultieren. Die kantonalen Seiten unten zeigen Median, Minimum, Maximum und das vollständige Kassenranking pro Altersgruppe, jährlich aktualisiert mit offiziellen BAG/UFSP-Daten.
KVG-Modelle, Franchisen und Sparhebel
Hinter der Etikette "KVG-Prämie" verbergen sich acht Produktkombinationen, die dieselbe Kasse derselben Person anbietet: vier Modelle (Standard, Hausarzt, Telmed, HMO) und fünf Franchisestufen für Erwachsene (300, 500, 1.000, 1.500, 2.500 CHF). Der Median, den wir pro Kanton publizieren, bezieht sich auf das Standardmodell mit der Mindestfranchise — den teuersten Fall. Mit alternativen Kombinationen sinkt die Prämie um bis zu 50 % ohne Kassenwechsel, sofern Sie den Hausarzt-Filter oder eine höhere Franchise akzeptieren.
- Hausarzt-Modell — Typische Reduktion 10-15 %. Sie bestimmen einen Hausarzt als Gatekeeper: ohne dessen Überweisung erstattet die Kasse keine Spezialistenbesuche. Lohnt sich, wenn Sie bereits einen vertrauten Arzt im Arbeitskanton haben und wenige akute Episoden pro Jahr erwarten.
- Telmed-Modell — Typische Reduktion 12-18 %. Vor jeder Konsultation rufen Sie einen 24/7-Teledienst an (Medi24, Medgate). Der Berater entscheidet, ob ein Arztbesuch autorisiert wird oder eine Selbstbehandlung empfohlen wird. Maximaler Spareffekt für junge, gesunde Erwachsene.
- HMO-Modell — Typische Reduktion 18-22 %. Sie nutzen ausschliesslich ein vertraglich gebundenes Gesundheitszentrum (Polyklinik); Spezialisten innerhalb des Zentrums brauchen keine Überweisung. Funktioniert gut in Stadtgebieten (Lugano, Bellinzona, Locarno), wo die HMO-Dichte hoch ist.
- Wahlfranchise — Fünf Stufen von 300 bis 2.500 CHF. Jede zusätzlichen 500 CHF Franchise senken die Prämie um etwa 7-10 %. Lohnt sich, wenn die erwarteten KVG-Jahreskosten unter 1.000 CHF bleiben: Break-even bei 5-6 Arztbesuchen pro Jahr mit kleiner Verschreibung.
- Selbstbehalt (10 %) und Jahresplafond — Über der Franchise zahlen Sie 10 % der Leistungen bis zu einem Jahresplafond von 700 CHF (Erwachsene) oder 350 CHF (Minderjährige). Franchise 300 + Plafond 700 ergibt ein maximales Risiko von 1.000 CHF/Jahr — eine nützliche Zahl, um zu vergleichen, welches Modell zur erwarteten Inanspruchnahme passt.
Grenzgänger: KVG, SSN oder CMU? So entscheiden Sie
Italienische Grenzgänger, die in der Schweiz arbeiten, unterliegen der obligatorischen Schweizer Krankenversicherung, können sich aber im Rahmen des bilateralen Optionsrechts dagegen entscheiden, indem sie innerhalb von drei Monaten nach Stellenantritt ein kantonales Formular einreichen. Die Wahl ist nicht nur finanziell: Sie verändert das Leistungserbringernetz, die verfügbaren Franchisen, die Familienabdeckung und die steuerliche Abzugsfähigkeit der Prämie. Die folgenden vier Variablen fassen die wichtigsten Unterschiede zusammen, wenn Sie überlegen, ob Sie die SSN-Option bestätigen oder verwerfen.
- Brutto-Jahreskosten — Die Schweizer KVG ist eine fixe 12-monatige Prämie nach Kantonstarif (Beispiel Tessin, Gruppe 31-45: rund 4.300-5.200 CHF/Jahr). Der italienische SSN beträgt 7,5 % des steuerpflichtigen Einkommens bis zu einer jährlich vom italienischen Gesundheitsministerium festgelegten Obergrenze. Unter 80.000 CHF brutto ist die SSN-Option fast immer günstiger; über 100.000 CHF kippt die Rechnung.
- Leistungserbringernetz — Mit der KVG erhalten Sie das vollständige Spitalnetz im Arbeitskanton (im Tessin: EOC Bellinzona, Civico Lugano, OBV Mendrisio) bei Mindestfranchise CHF 300/Jahr. Mit dem italienischen SSN bleiben Sie durch Ihren regionalen Gesundheitsdienst gedeckt und können Schweizer Spezialisten nur zum Privattarif konsultieren: eine Routinevisite kostet ohne grenzüberschreitende Partnerinstitution 200-400 CHF.
- Familienabdeckung — In der Schweiz ist jedes Haushaltsmitglied einzeln versichert: nicht erwerbstätige Ehepartner und Kinder zahlen separate Prämien (gesetzliche Rabatte für Minderjährige und junge Erwachsene). In Italien ist die SSN-Deckung familiär — minderjährige Kinder sind ohne zusätzliche Beiträge automatisch versichert. Bedeutender Vorteil für Familien mit zwei oder drei Kindern.
- Steuerliche Abzugsfähigkeit — KVG-Prämien sind vollständig vom kantonalen und eidgenössischen Steuerbaren abziehbar (mit kantonalen Höchstgrenzen). Der SSN-Beitrag des Grenzgängers ist vom italienischen 730 nicht direkt abzugsfähig (er ist eine obligatorische Abgabe), reduziert aber die Bemessungsgrundlage gemäss bilateralem Abkommen. In der italienischen IRPEF-Stufe 38-43 % erstattet die KVG netto 1.500-2.500 CHF/Jahr — ein Parameter, der den reinen CHF-Vergleich verändert.
- Fristen und Widerruf — Das Optionsrecht muss innerhalb von 90 Tagen nach Stellenantritt oder Wohnsitzwechsel nach Italien ausgeübt werden. Ein Widerruf ist nur in eng umgrenzten Fällen möglich: Geburt eines Kindes, Heirat einer Person unter anderem Regime, Stellenverlust, Verlegung des Arbeitgebers in einen anderen Kanton. Planen Sie die Wahl innerhalb der ersten 8 Wochen der Tätigkeit, um eine automatische KVG-Anmeldung mit rückwirkender Prämienpflicht zu vermeiden.
Häufige Fragen
Wie werden KVG-Prämien festgelegt?
Jede Kasse reicht ihre Tarife dem Bundesrat ein, der sie Ende September genehmigt. Bis 31. Oktober 2025 erhalten die Versicherten die Mitteilung fürs Folgejahr und können bis 30. November die Kasse wechseln.
Welche Kantone haben die tiefsten Prämien?
Zentral- und Ostschweiz haben meist die tiefsten Prämien; Genf, Basel-Stadt und Tessin liegen am oberen Rand. Auch innerhalb eines Kantons ist die Variation gross (viele Kantone haben 2-3 Prämienregionen).
Kann ich die Kasse unterjährig wechseln?
Nur in Sonderfällen (ausserordentliche Prämienerhöhung, Kantonswechsel). Der Standard-Wechseltermin ist der 30. November für das Folgejahr.
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