Telearbeit für Grenzgänger: Regierung verabschiedet Gesetzesentwurf (Grenzgänger-Leitfaden)

Der italienische Ministerrat hat den Gesetzentwurf zur Ratifizierung des Änderungsprotokolls zum Abkommen mit der Schweiz über die Besteuerung von Grenzgängern gebilligt.

Kontext

Telearbeit für Grenzgänger: Regierung genehmigt Gesetzesentwurf

Der italienische Ministerrat hat den Gesetzentwurf zur Ratifizierung des Änderungsprotokolls zum Abkommen mit der Schweiz über die Besteuerung von Grenzgängern gebilligt. Dieser Schritt wird erhebliche Auswirkungen auf Grenzgänger haben, die im Telearbeitssektor tätig sind, und es ihnen ermöglichen, bis zu 25% der Zeit von ihrem Wohnsitz im Wohnsitzstaat aus zu arbeiten, ohne ihren steuerlichen Status als Grenzgänger zu ändern.

Das Protokoll regelt dauerhaft die Besteuerung von Telearbeit für Grenzgänger und bietet mehr Flexibilität und Rechtssicherheit für diese Art von Arbeit. Dies ist eine gute Nachricht für Grenzgänger, die im Telearbeitsbereich tätig sind, z. B. als Softwareentwickler oder Finanzberater.

Telearbeit ist ein wachsender Sektor im Kanton Tessin, wo viele Unternehmen ihren Sitz haben. Laut Statistik 2022 bieten 70 % der IT-Unternehmen im Tessin ihren Mitarbeitenden die Möglichkeit zur Telearbeit. Dieser Trend wird sich fortsetzen, und das Änderungsprotokoll zum Abkommen mit der Schweiz über die Besteuerung von Grenzgängern ist ein wichtiger Schritt, um das Wachstum dieses Sektors zu unterstützen.

Der vom italienischen Ministerrat verabschiedete Gesetzentwurf sieht vor, dass Grenzgänger bis

Operative Details

Eckdaten

  • Das Änderungsprotokoll zum Abkommen mit der Schweiz über die Besteuerung von Grenzgängern wurde am 23. Dezember 2020 unterzeichnet.
  • Die Ratifizierung des Protokolls ist erforderlich, um in Kraft zu treten.
  • Telearbeit für Grenzgänger ist bis zu 25% der Zeit von ihrem Wohnsitz im Wohnsitzstaat aus erlaubt.

Telearbeit für Grenzgänger: Regierung genehmigt Gesetzesentwurf

Die Regierung des Kantons Tessin hat den Gesetzesentwurf zur Regelung der Telearbeit für Grenzgänger verabschiedet. Der Text sieht vor, dass Grenzgänger bis zu 25% der Zeit von ihrem Wohnsitz im Wohnsitzstaat aus arbeiten können. Diese Maßnahme soll das Leben von Grenzgängern erleichtern, die oft lange Wege zurücklegen müssen, um ihren Arbeitsplatz zu erreichen.

Der Gesetzentwurf sieht auch vor, dass Grenzgänger verpflichtet sind, ihre Arbeitsanwesenheit im Kanton Tessin zu erklären. Dies wird es der Regierung ermöglichen, die Situation zu überwachen und gegebenenfalls Änderungen am Text vorzunehmen. Darüber hinaus sieht der Gesetzesentwurf die Einrichtung eines Registers der aus der Ferne arbeitenden Grenzgänger vor, das von der Regierung auf dem neuesten Stand gehalten wird.

Konkrete Beispiele

So kann beispielsweise ein Grenzgänger, der in Bellinzona wohnt und zwei Tage die Woche remote arbeitet, von dieser Maßnahme profitieren. In diesem Fall kann der Arbeitnehmer an zwei Tagen in der Woche aus der Ferne arbeiten und freitags reisen, um seinen Standort zu erreichen

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Wichtige Punkte

Aktion

Der Gesetzesentwurf zur Telearbeit für Grenzgänger im Kanton Tessin ist ein wichtiger Schritt zur Modernisierung der grenzüberschreitenden Arbeit. Der Weg zu seiner Umsetzung ist jedoch noch lang und komplex. Der Gesetzentwurf muss noch vom italienischen und vom schweizerischen Parlament ratifiziert werden, die beide ihre Zustimmung zu seinem Inkrafttreten geben müssen.

Erst nach Abschluss dieser internen Genehmigungsverfahren in beiden Ländern werden die neuen Bestimmungen wirksam. Grenzgänger können von ihrem Wohnsitz im Wohnsitzstaat aus weiterarbeiten, ohne den steuerlichen Status als Grenzgänger zu verändern.

Konkrete Beispiele

Um den Kontext besser zu veranschaulichen, nehmen wir das Beispiel eines Grenzgängers, der in Bellinzona wohnt und als Softwareentwickler für ein italienisches Unternehmen mit Sitz in Mailand arbeitet. Gegenwärtig muss sich der Arbeitnehmer täglich in das Büro in Mailand begeben, ohne auf den Verkehr und die langen Fahrzeiten zu achten. Mit der Gesetzesvorlage könnte der Arbeitnehmer von seinem Wohnsitz in Bellinzona aus weiterarbeiten, ohne den Steuerstatus als Grenzgänger zu verändern.

Vorschriften und Daten

Der Gesetzesentwurf wurde dem italienischen Parlament im Juni 2022 und dem Schweizer Parlament im Januar 2023 vorgelegt. Die Ratifizierung durch die beiden Parlamente ist bis Ende 2023 geplant. Nach der Ratifizierung wird der Gesetzentwurf

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Quelle: rsi.ch

Häufig gestellte Fragen
Wann wurde das Änderungsprotokoll zum Abkommen mit der Schweiz über die Besteuerung von Grenzgängern unterzeichnet?
Das Änderungsprotokoll zum Abkommen mit der Schweiz über die Besteuerung von Grenzgängern wurde am 23. Dezember 2020 unterzeichnet.
Was ist das Zeitlimit für die Telearbeit von Grenzgängern?
Telearbeit für Grenzgänger ist bis zu 25% der Zeit von ihrem Wohnsitz im Wohnsitzstaat aus erlaubt.

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