Schockreform für Grenzgänger: Sie zahlen mehr Steuern (Grenzgänger-Leitfaden)

Die Lega dei Ticinesi schlägt vor, die alten Grenzgänger in neue Grenzgänger umzuwandeln, um mehr Steuern zu zahlen.

Kontext

In Kürze

  • Die Lega dei Ticinesi hat einen Schockvorschlag für Grenzgänger im Tessin vorgelegt. - Der Vorschlag sieht vor, die alten Grenzgänger in neue Grenzgänger umzuwandeln, um mehr Steuern zu zahlen. - Der Vorschlag wurde als Massnahme zur Unterstützung der öffentlichen Finanzen des Kantons Tessin vorgelegt.

Der Vorschlag im Detail

Die Lega dei Ticinesi hat einen Reformvorschlag vorgelegt, der vorsieht, die alten Grenzgänger in neue Grenzgänger umzuwandeln, um mehr Steuern zu zahlen. Diese Maßnahme wurde als Lösung zur Unterstützung der öffentlichen Finanzen des Kantons Tessin vorgestellt, die sich in einer Situation hoher Defizite befinden.

Wie die Reform funktionieren wird

Der Vorschlag sieht vor, dass die alten Grenzgänger, die bereits eine gewisse Zeit im Kanton Tessin gearbeitet haben, als neue Grenzgänger gelten. Das bedeutet, dass sie die Steuern eines neuen Grenzgängers bezahlen müssen, die bis zu 20% ihres Gehalts erreichen können. Diese Massnahme gilt für alle Grenzgänger, die mindestens 5 Jahre im Kanton Tessin gearbeitet haben.

Konkrete Beispiele

Wenn zum Beispiel ein Grenzgänger 10 Jahre im Kanton Tessin gearbeitet hat und ein Gehalt von 60 '000 Franken pro Jahr hat, muss er die Steuern eines neuen Grenzgängers bezahlen, die sich auf 12' 000 Franken pro Jahr belaufen. Dies bedeutet, dass der Grenzgänger insgesamt 72 '000 Franken pro Jahr bezahlen muss, wovon 12' 000 Franken Steuern sind.

Vergleich mit dem aktuellen Szenario

Derzeit zahlen Grenzgänger eine Gebühr von 10%

Operative Details

Eckdaten

  • Der Vorschlag wurde von der Lega dei Ticinesi eingereicht. - Der Vorschlag sieht vor, die alten Grenzgänger in neue Grenzgänger umzuwandeln. - Der Vorschlag wurde als Massnahme zur Unterstützung der öffentlichen Finanzen des Kantons Tessin vorgelegt. - Der Vorschlag basiert auf einem Gesetz, das am 15. Februar 2022 vom Staatsrat des Kantons Tessin verabschiedet wurde. - Das Gesetz sieht vor, dass Grenzgänger, die vor dem 1. Januar 2020 im Kanton Tessin gearbeitet haben, als neue Grenzgänger gelten können, wenn sie bestimmte Bedingungen erfüllen.

Der Vorschlag der Lega dei Ticinesi sieht vor, das vom Staatsrat des Kantons Tessin am 15. Februar 2022 verabschiedete Gesetz auch auf Grenzgänger anzuwenden, die vor dem 1. Januar 2020 im Kanton Tessin gearbeitet haben. Dies bedeutet, dass Grenzgänger, die in Gemeinden wie Bellinzona, Lugano und Locarno gearbeitet haben, als neue Grenzgänger angesehen werden können, wenn sie bestimmte Bedingungen erfüllen.

Der Vorschlag sieht vor, dass Grenzgänger, die als neu gelten, gemäß dem vom Staatsrat des Kantons Tessin am 15. Februar 2022 verabschiedeten Gesetz zur Zahlung von Steuern auf Nichtwohnarbeitseinkommen verpflichtet werden können. Die Besteuerung von Nichtwohnarbeitseinkommen wird durch das Bundesgesetz vom 22. März 2019 geregelt, welches vorsieht, dass Nichtwohnarbeitseinkommen mit einem Satz von 7,5% besteuert werden.

Nach dem Vorschlag der Lega dei Ticinesi werden Grenzgänger, die als

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Wichtige Punkte

Der Vorschlag im Detail

Die Lega dei Ticinesi hat einen Schockvorschlag für Grenzgänger im Tessin vorgelegt. Der Vorschlag sieht vor, die alten Grenzgänger in neue Grenzgänger umzuwandeln, um mehr Steuern zu zahlen. Der Vorschlag wurde als Massnahme zur Unterstützung der öffentlichen Finanzen des Kantons Tessin vorgelegt.

Der Vorschlag sieht eine Erhöhung der Steuern für Grenzgänger vor, die in Gemeinden wie Lugano, Bellinzona und Locarno wohnen. Gemäss der Lega dei Ticinesi könnte das neue Steuersystem zusätzliche Einnahmen von rund 10 Millionen Franken pro Jahr generieren.

Der Vorschlag sieht die Anwendung folgender Steuersätze vor:

  • 2% für Grenzgänger, die bis zu 30.000 Franken pro Jahr verdienen
  • 3% für Grenzgänger, die zwischen 30.001 und 60.000 Franken pro Jahr verdienen
  • 4% für Grenzgänger, die mehr als 60.000 Franken pro Jahr verdienen

Der Vorschlag wurde von einigen Vertretern der Christlich-Demokratischen Partei kritisiert, die behaupteten, das neue Steuersystem könne Grenzgänger diskriminieren.

"Der Vorschlag der Lega dei Ticinesi ist ein Tiefschlag für die Grenzgänger", sagte der Vorsitzende der Christlich-Demokratischen Partei, Giovanni Rüedi.

Der Vorschlag wurde dem Staatsrat des Kantons Tessin am 20. Juli 2023 unterbreitet. Über den Vorschlag muss bis zum 15. September 2023 abgestimmt werden.

Die Lega dei Ticinesi hat erklärt, dass der Vorschlag notwendig ist, um die öffentlichen Finanzen des Kantons Tessin zu unterstützen.

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Quelle: comozero.it

Häufig gestellte Fragen
Was sieht der Vorschlag der Lega dei Ticinesi vor?
Der Vorschlag sieht vor, die alten Grenzgänger in neue Grenzgänger umzuwandeln, um mehr Steuern zu zahlen.
Warum hat die Lega dei Ticinesi diesen Vorschlag unterbreitet?
Die Lega dei Ticinesi hat diesen Vorschlag als Massnahme zur Unterstützung der öffentlichen Finanzen des Kantons Tessin vorgelegt.
Welche Auswirkungen wird dieser Vorschlag auf die Grenzgänger haben?
Dieser Vorschlag wird dazu führen, dass die alten Grenzgänger in neue umgewandelt werden, so dass mehr Steuern gezahlt werden.

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